Artikel vom 14.05.2007, Druckdatum 25.11.2020

EPURON setzt erstes Fotovoltaik-Projekt in Italien um

Die EPURON GmbH hat über ihre Tochtergesellschaft in Italien mit dem Bau eines 900 Kilowatt Fotovoltaikprojekts begonnen. An insgesamt drei Standorten in Mosciano, Notaresco und Cesena im Zentrum Italiens wird das Unternehmen mit Sitz in Brescia bis Mitte des Jahres eine der landesweit größten Fotovoltaikanlagen realisieren.

Möglich wurde dieses Projekt durch die Kooperation mit Amadori, einem führenden europäischen Lebensmittelproduzenten. Amadori verpachtet seine Grundstücksflächen an die Epuron GmbH, die darauf Solaranlagen installiert. Dem Lebensmittelhersteller fließen durch die Bereitstellung seiner Flächen langfristig zusätzliche Erträge zu. Ein Modell, das sich bei Epuron mittlerweile bewährt hat. 

Bereits in 2005 konnte Epuron durch eine Unternehmenskooperation mit dem Reifenhersteller Michelin das weltweit größte Aufdachprojekt realisieren. „Die Kooperation mit Großunternehmen werden wir auch in Italien weiter fokussieren. Viele Unternehmen sind Erneuerbaren Energien gegenüber sehr aufgeschlossen, da sie wirtschaftliches Handeln und Klimaschutz sinnvoll verbinden können“, so Thomas-Tim Sävecke, Geschäftsführer der Epuron und verantwortlich für das Geschäftsfeld Fotovoltaik  

„Für Amadori gehört Nachhaltigkeit zur Unternehmenstradition. Dazu zählt für uns insbesondere auch der Naturschutz, da er eng mit der Landwirtschaft verbunden ist. Darüber hinaus erwirtschaften wir mit den einst ungenutzten Flächen zusätzliche Erträge“, erläutert Francesco Amadori, Gründer und Geschäftsführer von Amadori, sein Engagement. 

In Mosciano und Notaresco werden auf Freiflächen kristalline Module mit einer Leistung von jeweils 300 Kilowatt installiert. Das Projekt in Notaresco wird mit der Sonne nachgeführten Gestellsystemen realisiert. In Cesena, dem nördlichst gelegenen Standort, verwendet das Unternehmen aufgrund der vergleichsweise geringen Einstrahlungswerte eine fest installierte Freiflächenanlage mit Dünnschichtmodulen, die auch bei Schwachlichtverhalten eine hohe Energieausbeute liefern. Mit dieser innovativen Technologie hat Epuron in Deutschland bereits erfolgreich Großanlagen realisiert und wird auch in Zukunft die internationale Projektpipeline für Dünnschichtparks weiter ausbauen. 

Epuron erwartet in Italien durch die Einführung des italienischen Einspeisegesetzes „Conto Energia“ in 2005 und dessen Anpassung an die deutsche Regelung im Februar ein konstantes Wachstum im Bereich der Erneuerbaren Energien. Das Unternehmen weitet die Geschäftstätigkeit für Großprojekte in Italien neben der Fotovoltaik auch auf die Geschäftsfelder Bio- und Windenergie aus. Im vergangenen Jahr konnte Epuron bereits den ersten Windpark mit einer Leistung von 12 Megawatt in der Region Puglia realisieren. 

Quelle: EPURON GmbH

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