Artikel vom 08.06.2007, Druckdatum 16.04.2021

Fotovoltaik: Jülicher Dünnschicht-Solarzellen stoßen auf großes Interesse

Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jülicher Institutes für Energieforschung beschäftigen sich hauptsächlich mit der Fotovoltaik Insgesamt forschen rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Jülich an neuen und verbesserten Energietechniken und machen es auf dem Gebiet zum größten öffentlichen Forschungsunternehmen in Deutschland. Während der ECOTEC 2007 und der „Langen Nacht der Industriekultur“ interessierten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher für die neuartigen Dünnschicht Solarzellen aus Jülich.

Eine Reihe von hochrangigen Besucherinnen und Besuchern begrüßte das Forschungszentrum Jülich auf seinem Stand bei der Messe für Umwelttechnologien ECOTEC, die parallel zum Treffen der Umweltminister auf der Zeche Zollverein in Essen stattfand. Neben den beiden Staatssekretären im Bundesumweltministerium (BMU), Michael Müller und Astrid Klug, zeigte sich auch NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg sehr interessiert an den neuartigen Dünnschicht Solarzellen aus Jülich. Besonders freute sich Minister Uhlenberg über den breiten Ansatz der Forscherinnen und Forscher.

Im Bereich Fotovoltaik konzentriert sich die Forschung auf die Silizium-Dünnschicht-Solarzelle. Die fotoaktive Schicht ist dabei nur einige Mikrometer dick und beträgt damit nur ein hundertstel der bestehenden Wafer-Technik. Einerseits spart man teures Silizium, andererseits lassen sich kostengünstige Trägermaterialen wie Kunststoff- oder Metallfolien einsetzen. Zudem werden selbst großflächige Solarzellen in einem Arbeitsschritt hergestellt. Diese Kostenvorteile sollen die Fotovoltaik für den Massenmarkt reif machen.

Quelle: Forschungszentrum Jülich
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