Artikel vom 11.07.2007, Druckdatum 30.05.2020

Innovationsbonus macht Solarthermie besonders lukrativ

Thermische Solaranlagen erhalten in der Regel eine Förderung von 40 bis 70 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche. Im Landkreis Ansbach entsteht derzeit die erste Anlage die vom Bundesumweltministerium durch einen besonderen Innovationsbonus mit 210 Euro pro Quadratmeter gefördert wird. „Für unsere 39 Quadratmeter große Solaranlage erhalten wir so über 8.000 Euro. Dadurch amortisiert sich die Investition in diese ökologische Technik wesentlich schneller und wir sind froh einen Beitrag für den Klimaschutz leisten zu können“ freuen sich die Besitzer.

„Die alte Heizungsanlage hat pro Jahr rund 6.500 Liter Heizöl verbraucht. Nach dem Einbau der Solaranlage wird sich der Energieverbrauch um zirka 14.000 KWh verringern. Das entspricht rund 1.400 Liter Heizöl“, erläutert Solar- und Energieexperte Markus Lutz, der mit seiner Schopflocher Firma für die Projektierung und den Einbau der Solaranlage verantwortlich war. „Natürlich sind wir stolz, dass wir die erste Solaranlage des Landkreises Ansbach sind, die durch den Innovationsbonus des Bundesumweltministeriums ausgezeichnet wurde“, sind sich Kunde und Solarexperte einig.

Der Innovationsbonus des Bundesumweltministeriums kann erst seit dem 1. Mai 2007 beantragt werden. Gefördert werden Gebäude ab 3 Wohneinheiten und mit mindestens 500 Quadratmeter beheizter Wohnfläche. Diese neue Regelung gilt – je nach Anlagentyp – für Solarkollektoren von 20 bis 40 qm Kollektorfläche zur Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung, solaren Kühlung oder zur Bereitstellung von Prozesswärme. Förderanträge und die genauen Förderbedingungen zum Innovationsbonus können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unter www.bafa.de abgerufen werden.

Die Firma Lutz ist Partner der BUSO Bund Solardach eG, der einzigen länderübergreifende Solargenossenschaft Europas mit rund 120 Partnern in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Estland. Im Jahr 2006 wurden 65.000 Quadratmeter Solardächer installiert.

Quelle: BUSO Bund Solardach eG
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