Artikel vom 24.10.2007, Druckdatum 21.01.2021

Technologie aus der Hauptstadtregion für kalifornische Sonne

Kalifornien ist der US-Solarmarkt Nummer Eins. Deshalb ist es besonders spannend, dass sich seit heute zwölf kalifornische Solar-Unternehmen in Berlin aufhalten, um mit potenziellen Kooperationspartnern aus der Hauptstadtregion ins Gespräch zu kommen. Im Rahmen eines durch die Bundesregierung geförderten Projekts sollen den kalifornischen Unternehmen deutsche Solarprodukte und -technologien näher gebracht werden. Solarunternehmen aus Berlin und Brandenburg hätten das Potenzial für einen Einstieg in den kalifornischen Solarmarkt, so die Berlin Partner GmbH. Bereits heute kommen 35 Prozent der in Deutschland produzierten Fotovoltaik Module aus der Hauptstadtregion.

Bei dem Projekt, an dem auch die Deutsch-Amerikanische Handelskammer San Francisco und die Berlin Partner GmbH beteiligt sind, werde es auch um konkrete Möglichkeiten gehen, in den deutschen Markt einzusteigen, heißt es in einer Pressemitteilung. Bis zum 26. Oktober werden sich die US-Unternehmen - Hersteller und Großhändler von Solarmodulen und -zellen, Beratungsunternehmen, aber auch Projektentwickler sowie Betreiber und Finanziers von Solaranlagen - in Berlin aufhalten. 

Manche diese Unternehmen dächten über die Etablierung von Vertriebsniederlassungen oder auch Produktionsstätten in Deutschland nach. Auf dem dreitägigen Programm stehen unter anderem Besuche bei Berliner Solarunternehmen, ein Symposium in der Landesvertretung Thüringens und eine Kooperationsbörse im Ludwig Erhard Haus.

Berlin habe als deutsche Solar-Hauptstadt zusammen mit den Unternehmen in der Region im Bereich der Solartechnik viel zu bieten, so die Berlin Partner GmbH. Solarunternehmen aus Berlin und Brandenburg hätten das Potenzial für einen Einstieg in den kalifornischen Solarmarkt. Bereits heute kommen 35 Prozent der in Deutschland produzierten Fotovoltaik Module aus der Hauptstadtregion. Berlin konnte in diesem Jahr unter anderem den Aufbau einer neuen Produktionsstätte der Solon AG, die Ansiedlung der Inventux Technologies AG und des amerikanischen Zulieferers Despatch Industries vermelden.

Kalifornien ist der US-Solarmarkt Nummer Eins. So hat Gouverneur Arnold Schwarzenegger mit der kalifornischen Landesregierung im letzten Jahr u. a. ein mit 3,2 Milliarden US-Dollar ausgestattetes Programm zur Förderung der kalifornischen Solarindustrie, die sogenannte „California Solar Initiative“, auf den Weg gebracht. Kalifornien hat die ehrgeizigste Gesetzgebung für erneuerbare Energien in den gesamten Vereinigten Staaten. Der kalifornische Renewable Portfolio Standard (RPS) verpflichtet alle kalifornischen Energieversorgungsunternehmen, bis zum Jahr 2020 ein Drittel der Energie aus erneuerbaren Energien zu beziehen oder zu erzeugen.

Quelle: Berlin Partner GmbH

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