Artikel vom 09.11.2007, Druckdatum 11.12.2019

Centrosolar: Erste Dünnschicht-Anlage in Peñafiel ans Netz gegangen

Seit zwei Jahren werden die Dünnschicht-Anlagen der Marke Biohaus in Deutschland installiert. Jetzt erobern die Fotovoltaik Großflächenmodule den spanischen Markt. Centrosolar Spanien hat mehrere Projekte in Planung, die erste Anlage in Peñafiel nördlich von Madrid ist im Oktober ans Netz gegangen, teilt das Unternehmen in einer Pressemeldung mit.

Auf einem Hallendach hat die spanische Firma TSK 184 Module PV Plate installiert: 23 Bahnen mit je 8 Modulen ergeben eine Fläche von 891,1 Quadratmetern bei einer Leistung von 50 KWp. Die Dachneigung beträgt 22 Grad. Die Module sind nach Süd-Osten ausgerichtet. Das System auf dem Dach einer Lagerhalle steht in Peñafiel (Valladolid), 180 km nördlich von Madrid.

„Die Installation der Anlage war unkompliziert“, berichtet Roberto Montes, Director General Depto. Solar von TSK. „Die Module werden auf das Trapezdach gelegt, verschraubt, verkabelt und ans Netz geschlossen“. TSK plane neben dieser Anlage ein weiteres Solardach mit Modulen von Centrosolar, heißt es in der Pressemeldung weiter. „Wir werden noch bis Ende des Jahres eine zweite Anlage in dieser Größenordnung installieren, ebenfalls mit amorphen Dünnschicht-Modulen“, so Montes.

Die Firma TSK gehört nach Angaben der Centrosolar zu den führenden spanischen Anbietern von Turnkey-Anlagen im Energie-Sektor. Als einziges Unternehmen in Spanien führt TSK Projekte selbstständig - ohne Outsourcing - durch. Für den Kunden spiegele sich dies im attraktiven Preis wider, so die Centrosolar. Die Anlage in Peñafiel ist das zweite Gemeinschaftsprojekt von TSK und Gerson Castillo, Director von Centrosolar Fotovoltaico Spanien. „Wir sind offen für neue Technologien und haben deshalb mit der Centrosolar AG einen guten Partner gefunden. Wir gehören zu den Ersten, die in Spanien Dünnschichtmodule installiert haben“, erklärt Montes stolz.

Das System PV Plate haben die Experten von Centrosolar (ehemals Biohaus) 2005 entwickelt. Der Vorteil der amorphen Großflächenmodule liege in der verwendeten Triple-Junction-Technologie: Dadurch garantieren die Module auch unter ungünstigen Bedingungen - z. B. bei Norddächern oder geringen Dachneigungen - sehr gute Stromerträge, so das Unternehmen.

Bei diffusem Licht arbeiteten die Module effektiver und mit höherer Ausbeute als kristalline Solaranlagen. Aufgrund der Größe seien die Plates prädestiniert für Industrie und Landwirtschaft. Vorteile ergäben sich auch in der Montage: „Der Kunde spart nicht nur Material, sondern auch Arbeitskraft. Die Montage erfolgt in kürzester Zeit. Dadurch kann der Installateur ausgesprochen wettbewerbsfähige Preise im Vergleich zu kristallinen Anlagen und anderen amorphen Technologien kalkulieren“, erklärt Gerson Castillo.

Quelle: CENTROSOLAR AG
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