Artikel vom 13.11.2007, Druckdatum 28.11.2020

BMU startet Ideen-Wettbewerb zur Verknüpfung von Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz

Der Ausbau von Erneuerbaren Energien und die Verknüpfung mit Energieeffizienz-Maßnahmen müssen Hand in Hand gehen – sie sind der Schlüssel für mehr Klimaschutz, erhöhte Versorgungssicherheit und eine langfristig bezahlbare Energieversorgung. In der Praxis zeigt sich dabei häufig, dass bisher ungenutzte Synergieeffekte erschlossen werden können. Mit einem Ideenwettbewerb will das Bundesumweltministerium jetzt die Kenntnisse und Entwicklungen auf diesem Gebiet weiter vorantreiben. So sollen besonders wegweisende Produkte, Anlagen und Konzepte, die Erneuerbare Energien und Energie-Effizienz verbinden, gefördert werden.

Unter dem Wettbewerbs-Motto „Gut verzahnt geplant“ suchen das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie im Auftrag des BMU innovative Entwicklerinnen und Entwickler, die in beispielhafter Weise den effizienten Umgang mit Energieressourcen und die Nutzung erneuerbarer Energien miteinander verzahnen. Überzeugende Beiträge werden durch die Forschungsinstitute in einer Broschüre portraitiert und die drei besten Einsendungen mit einem Preisgeld von insgesamt 6.000 Euro prämiert.

Der Wettbewerb findet im Rahmen des BMU-Forschungsvorhabens „Energiebalance – Optimale Systemlösungen für erneuerbare Energien und Energieeffizienz“ statt. In diesem Projekt werden die technischen und praktischen Hemmnisse zur optimalen Ausgestaltung von Effizienzmaßnahmen in Kombination mit dem Einsatz von erneuerbaren Energien recherchiert und bewertet. Partner des Wettbewerbs sind der Bundesindustrieverband Deutschland, Haus-, Energie- und Umwelttechnik sowie die vdi-nachrichten.

Alle Informationen zum Wettbewerb, die Teilnahmebedingungen und der Fragebogen zur Idee befinden sich auf den Internetseiten des ifeu-Instituts unter www.ifeu.de/energiebalance sowie auf der BMU-Seite unter www.erneuerbare-energien.de. Bewerbungen sind ausschließlich per e-mail oder schriftlich an das ifeu-Institut in Heidelberg zu richten. Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2007.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
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