Artikel vom 29.11.2007, Druckdatum 11.07.2020

Edeka setzt auf Fotovoltaik

Im unterfränkischen Bergtheim wurde Anfang November auf dem Dach einer Filiale der Edeka Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen die erste von insgesamt 14 Fotovoltaik Anlagen in Betrieb genommen. Mit der feierlichen Einweihung fiel der Startschuss für eine breit angelegte Solarinitiative: Noch im Jahr 2007 werden im gesamten Geschäftsgebiet Fotovoltaik Anlagen mit einer Gesamtkapazität von mehr als 2 Megawatt errichtet. Bis 2010 sollen insgesamt mehr als 10 MW auf von Edeka genutzten Objekten installiert werden.

Insgesamt werden von den Anlagen pro Jahr rund 2,0 GWh in das öffentliche Elektrizitätsnetz eingespeist, teilt die Edeka Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen in einer Pressemeldung mit. Mit dieser Strommenge könnten über 500 Vier-Personen-Haushalte versorgt werden. Gleichzeitig werden etwa 1.300 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. In jedem Markt wird eine große Anzeigetafel die Kundinnen und Kunden über die aktuellen Ertragswerte und die damit erzielte CO2-Einsparung informieren.

Für Edo Günther, Geschäftsführender Vorstand und Sprecher der Unternehmensgruppe ist es eine Investition in die Zukunft: „Wir stehen zu unserer Verantwortung, sei es gegenüber unseren Kundinnen und Kunden, der Region oder der Umwelt, und setzen daher auch auf erneuerbare Energiequellen“, so Günther. Parallel sichere die Unternehmensgruppe dabei auch Arbeitsplätze in der Fotovoltaik Branche, heißt es in der Pressemeldung weiter. In den nächsten drei Jahren sollen insgesamt mehr als 10 MW auf von Edeka genutzten Objekten installiert werden.

Umgesetzt wird das Vorhaben von der S&F Umwelttechnik GmbH aus Kolitzheim in der Nähe von Würzburg. Martin Zembsch, Geschäftsführer von S&F: „Neben Energiesparmaßnahmen im täglichen Betrieb ist die Integration von Fotovoltaik in die Gebäude eine ideale Möglichkeit, die eigene Umweltbilanz zu verbessern und gleichzeitig ein sichtbares Zeichen für das Engagement des Unternehmens in Sachen Umwelt- und Klimaschutz zu setzen. Die notwendigen großen Dachflächen sind in der Regel bereits vorhanden. Wir helfen dabei, sie effizient zu nutzen.“

Die S&F Umwelttechnik GmbH hat eigenen Angaben zufolge schon über 1.000 Projekte auf privaten und gewerblichen Dächern im gesamten Bundesgebiet realisiert. Auch für Edeka setze man konsequent auf Hightech, um maximale Stromerträge und Betriebssicherheit zu realisieren. Anstatt herkömmlicher, siliziumbasierter Solarmodule kämen ausschließlich Dünnschicht-Module des Herstellers First Solar zum Einsatz, kombiniert mit modernsten Wechselrichtern von SMA. Dadurch könne im Jahresdurchschnitt etwa 10 Prozent mehr Ertrag als mit herkömmlicher Technologie erwirtschaftet werden, so die S&F Umwelttechnik GmbH.

Quelle: EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen

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