Artikel vom 03.01.2008, Druckdatum 22.05.2024

Oerlikon Solar: Neue Großaufträge für Fertigungslinien für Dünnschicht-Solarmodule

Oerlikon Solar, ein weltweit führender Anbieter von automatisierten Produktionslösungen für die Massenfertigung von Fotovoltaik Modulen, hat kurz vor Jahresschluss weitere Vertragsabschlüsse getätigt: Auria Solar Co. Ltd. aus Taiwan ordert bei Oerlikon Solar eine 60 Megawatt peak (MWp) Fertigungslinie, Pramac SpA aus Italien bestellte eine 30 MWp Linie. Oerlikon hat mit diesen neuen Verträgen im Jahr 2007 insgesamt Solaranlagen im Umfang von über 650 Millionen Schweizer Franken erzielt, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Diese modernsten Fertigungslinien beinhalten nach Unternehmensangaben die innovative mikromorph Tandem-Technologie von Oerlikon Solar, die zwei unterschiedliche Siliziummaterialien verbindet (amorph und mikrokristallin). Dadurch wird laut Oerlikon Solar der Wirkungsgrad gegenüber traditionellen amorphen Einzelzellen um bis zu 50 Prozent gesteigert. 

Die abgeschlossen Verträge stellten Oerlikon Solars zweiten Großauftrag in Taiwan in 2007 und den ersten Auftrag in Italien/Schweiz dar. Erfreulich für Oerlikon Solar sei, dass die Produktionsanlagen der in Italien ansässigen Pramac im Kanton Tessin (Schweiz) angesiedelt werde. Die Schweizer Herstellungstechnologie von Oerlikon Solar werde zum ersten Mal in der Schweiz selbst in Produktion gehen. Mit dem Vertrag von Auria Solar werde Taiwan eine gesamte Produktionskapazität von 100 MWp überschreiten. 

„Die Aufträge von Auria Solar und Pramac SpA unterstreichen unsere führende Position kosteneffiziente, vollautomatisierte Fertigungslinien für Dünnschicht-Solarmodule anzubieten. Mit diesen zusätzlichen Aufträgen hat Oerlikon Solar jetzt alle Ziele für 2007 übertroffen“, sagt Jeannine Sargent, CEO Oerlikon Solar. „Die kundenspezifischen Solarlösungen demonstrieren das wachsende Marktvertrauen in unsere Dünnschichtsilizium-Solartechnologie. Die Tatsache, dass es weltweit keinen anderen Hersteller von Produktionsanlagen für Solarmodule gibt, der an unsere hochmodernen Technologien herankommt, erlaubt uns unsere Marktanteile weiter auszubauen“, so Dr. Uwe Krüger, CEO Oerlikon. 

Die Herstellung von Dünnschichtsilizium-Solarmodulen geschieht laut Oerlikon Solar in schlüsselfertigen, durchgehenden Fertigungslösungen, die den gesamten Produktionsprozess von der Glasreinigung und der in-line Inspektion bis zur Prüfung der fertigen Solarmodule umfasst. Ein zusätzliches Unterscheidungsmerkmal ist nach Angaben des Unternehmens, dass Oerlikon Solar für die Inbetriebnahme der Anlagen und die effiziente Sicherstellung des Produktionsaufbaus ein Gesamtpaket inklusive Services anbiete. 

Beide Verträge beinhalteten zudem die gesamte Oerlikon Messtechnik für Qualitätskontrolle, das „Back End" der Modulherstellung und die eigene Prozesstechnologie. Von höchster Bedeutung sei die von Oerlikon Solar patentrechtlich geschützten TCO Schichten. Diese spielten beim Lichteinfang in die dünne fotovoltaische Schicht eine zentrale Rolle und optimierten so den Wirkungsgrad Diese Eigenschaften verbesserten die Leistung der Solarmodule und reduzierten direkt die Kosten pro Watt peak, heißt es in der Pressemitteilung weiter. 

Quelle: Oerlikon Solar
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