Artikel vom 11.02.2008, Druckdatum 25.11.2020

SolarWorld AG: Produktionsstätte in Südkorea geht 2009 an den Start

Die Bonner SolarWorld AG hat mit der SolarPark Engineering Co. Ltd. (Seoul) einen Vertrag zur Errichtung einer Modulproduktion in Südkorea unterzeichnet. Im Oktober 2007 hatte das Unternehmen eine entsprechende Absichtserklärung veröffentlicht. Bestandteil der Vereinbarung sei die Gründung des Joint Ventures SolarWorld Korea Ltd., an dem beide Partner mit jeweils 50 Prozent beteiligt sind. Mit der Modulfabrik reagiere man auf die steigende solare Nachfrage in den Wachstumsmärkten Asiens, heißt es in einer Pressemitteilung.

SolarWorld Korea will die Modulfabrik bis zum Ende des Jahres realisieren. Mit der Eröffnung der ersten asiatischen Produktionsstätte der SolarWorld AG sei 2009 zu rechnen, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die Modulproduktion werde anfänglich über eine Kapazität von 120 Megawatt (MW) verfügen, die später auf 240 MW verdoppelt werden könne. Die Partner wollen sich außerdem die Option offenhalten, am gleichen Standort einen Zellfertigungsprozess aufzubauen. 

„Mit unserer ersten asiatischen Solarmodul Produktion reagieren wir auf die steigende solare Nachfrage in den Wachstumsmärkten Asiens“, sagte Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. „Wir erwarten insbesondere in Korea und Japan einen stark steigenden Bedarf an moderner Solarstromtechnologie.“ 2012 sei allein in Südkorea mit einem Marktvolumen von 800 MW (2007: 50 MW) zu rechnen. Für Japan würden ebenfalls 800 MW erwartet.

Quelle: SolarWorld AG

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