Artikel vom 17.04.2008, Druckdatum 29.10.2020

Sauberer Strom vom Kieler Wissenschaftszentrum

Die Conergy-Tochter SunTechnics hat auf dem Dach des Kieler Wissenschaftszentrums eine Fotovoltaik Anlage mit einer Gesamtspitzenleistung von 26 Kilowatt realisiert. Als Transfergesellschaft der Landeshauptstadt Kiel fördert das Wissenschaftszentrum die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Dieser Innovationsanspruch liege auch der Gebäudeplanung zugrunde, heißt es in einer Pressemitteilung: Mit der Integration einer Fotovoltaik Anlage setzt das Wissenschaftszentrum auf eine zukunftsträchtige Versorgung mit regenerativen Energien.

Das kürzlich eingeweihte Wissenschaftszentrum ist das Herzstück des Wissenschaftsparks Kiel, der sich in unmittelbarer Nähe zur Christian-Albrechts-Universität befindet. Auf dem 180 Quadratmeter großen Flachdach des Zentrums installierten SunTechnics Monteure insgesamt 120 Fotovoltaik Module, die ab sofort geräusch- und abgasfrei Strom produzieren. 

Die Hochleistungsmodule des Typs Conergy Power Plus 220P aus der konzerneigenen Solarfabrik in Frankfurt (Oder) wurden auf speziell gefertigten Solartischen passgenau vor eine bestehende Lüftungsanlage montiert. Auf diese Weise erwirtschaftet die Solaranlage jährlich über 22.500 Kilowattstunden Strom und spart rund 18 Tonnen des Klima schädigenden CO2 ein.

Zusätzlich hat Fotovoltaik für das Wissenschaftszentrum auch einen öffentlichkeitswirksamen Mehrwert: Dank fachgerechter Planung füge sich das System ideal in die moderne, durch den Einsatz von Glas bestimmte Architektur ein, so SunTechnics. „Die neue Solaranlage leistet einen wichtigen Beitrag zur ökonomischen und energetischen Optimierung des Wissenschaftszentrums“, erklärt Werner Kässens, kaufmännischer Geschäftsführer des Kieler Wissenschaftszentrums. „Wir freuen uns, mit der Fotovoltaik Anlage ein weithin sichtbares Zeichen für den bewussten Umgang mit der Natur zu setzen“, ergänzt Dr. Inge Schröder, wissenschaftliche Geschäftsführerin des Zentrums.

Wie das Wissenschaftszentrum in Kiel entscheiden sich heute immer mehr Vertreter/innen des öffentlichen Sektors für eine alternative Energiegewinnung. „Vor dem Hintergrund knapper fossiler Ressourcen und steigender Rohstoffpreise zahlt sich der Betrieb einer Fotovoltaik Anlage sowohl ökologisch als auch finanziell aus“, erläutert Karl-Ulrich Kalex, Vertriebsleiter Norddeutschland der Conergy-Sparte Sales & Systems. Denn aufgrund der im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelten Einspeisevergütung für selbst produzierten Strom erhalten Anlagenbetreiber/innen bis zu 46,75 Cent für jede Kilowattstunde Sonnenstrom, die sie in das öffentliche Netz einspeisen - und das 20 Jahre lang. Garantiert. 

Quelle: SunTechnics

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