Artikel vom 22.09.2008, Druckdatum 28.11.2020

Stiftung Warentest hat Stromtarifrechner im Internet getestet

Bonusmodelle, Paketangebote, Ökostrom, Vorkasse – für Kundinnen und Kunden wird es immer schwieriger, das günstigste Stromangebot zu finden. Strom­tarif­rechner im Internet sind da eine willkommene Hilfe. Die Stiftung Warentest hat elf kostenlose Stromtarifportale getestet. Ergebnis: Der Stromtarifrechner von verivox schnitt bei den Suchergebnissen, der Darstellung und den Informationen am besten ab und bekam als einziger die Note „sehr gut“.

Überzeugen konnten aber auch drei Newcomer der Branche: Die Portale Tarifvergleich.de, Toptarif.de und Wer-ist-billiger.de, folgen mit „guten“ Noten. Vier Tarifrechner bewertete die Stiftung Warentest mit „mangelhaft“, weil sie u.a. kaum einen der günstigsten Tarife gefunden hatten. Für eine Musterfamilie aus Bayreuth bot ein schlecht bewertetes Portal 986 Euro als günstigstes Angebot für den jährlichen Stromverbrauch an – die besten Rechner hatten hingegen eins gefunden, das knapp 120 Euro niedriger lag.

Rund 900 Versorger bieten zurzeit in Deutschland Strom an, manche gleich in Dutzenden von Tarifen. Es gibt zum Beispiel die Wahl zwischen Bonusmodellen, Paketangeboten, Ökostrom Preisgarantie und Vorkasse. Mit den Stromtarifrechnern im Internet lässt sich mit der Eingabe der Postleitzahl und des Jahresverbrauches eine Liste der günstigsten Stromtarife errechnen.

Trotzdem sollten Verbraucherinnen und Verbraucher genau hinsehen. Gerade die Vertragsbedingungen von vermeintlichen Topangeboten erhalten viel Kleingedrucktes und sind oft nur gegen Vorkasse oder mit einer Vertragsbindung von mindestens 12 Monaten zu haben.

Der ausführliche Test findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de

Quelle: Stiftung Warentest
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