Artikel vom 12.04.2006, Druckdatum 10.07.2020

Schwarzenegger fordert „drastische Maßnahmen“

Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger setzt sich erneut vehement für Umwelt- und Klimaschutz ein. Bei einer Klimakonferenz in San Francisco am gestrigen Dienstag rief er zu „drastischen Maßnahmen“ zum Schutz der Umwelt auf. Schwarzenegger, der bereits im vergangenen Juni angekündigt hatte, Kalifornien wolle seinen Ausstoß von Treibhausgasen bis 2020 auf das Niveau von 1990 senken, sprach sich unter anderem für finanzielle Anreize zur Verringerung schädlicher Emissionen aus. Er möchte den bevölkerungsreichsten US-Staat zum „Vorreiter im Kampf gegen die globale Erwärmung“ machen.

In der vergangenen Woche hatte der staatliche Umweltausschuss „Climate Action Team“ Empfehlungen für verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen vorgelegt. Unter anderem sollen Unternehmen dazu verpflichtet werden, ihren Ausstoß von Treibhausgasen zu messen und darzulegen. Schwarzenegger sah am Dienstag aber davon ab, der Industrie zu diesem Zeitpunkt Obergrenzen zu setzen. Im weltweiten Vergleich rangiert Kalifornien beim Ausstoß von Treibhausgasen an zwölfter Stelle. 

Schwarzenegger verwies auf bereits eingeleitete Umweltprogramme. So will Kalifornien den Ausbau von Solaranlagen mit 2,9 Milliarden Dollar fördern. Bis zum Jahr 2017 sollen eine Million Gebäude mit Solardächern ausgestattet werden. 

Quelle: verivox
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