Artikel vom 11.12.2008, Druckdatum 24.10.2020

SolarWorld AG nimmt erste Fertigung von Fotovoltaik-Modulen in Asien in Betrieb

Gemeinsam mit ihrem koreanischen Joint Venture Partner SolarPark Engineering Co. Ltd. hat die SolarWorld AG (Bonn) ihre erste Fertigung von Fotovoltaik Modulen in Asien in Betrieb genommen. Die Modulfabrik in der südkoreanischen Stadt Jeonju verfügt über eine Kapazität von 150 Megawatt und kann am Standort auf ein Gigawatt erweitert werden. Mit der neuen Fertigungsstätte will der SolarWorld Konzern dem starken Marktwachstum für Solarstromtechnologie in Asien Rechnung tragen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG: „Allein in Korea und Japan rechnen wir mit einer Steigerung des Marktvolumens bis 2012 auf jeweils mindestens 800 Megawatt. Diese Märkte werden wir aus unserer neuen Fertigung in gewohnter SolarWorld Qualität beliefern.“ Die Fertigstellung der Fabrik erfolgte nach Angaben der SolarWorld exakt nach Zeitplan innerhalb von 6 Monaten. Das Investitionsvolumen beträgt 30 Millionen Euro, die in gleichen Teilen von den beiden Joint Venture Partnern getragen werden.

Die SolarWorld AG und SolarPark Engineering Co. Ltd. werden weiterhin bei der Erstellung von Turnkey-Anlagen zur Fertigung von Fotovoltaik Modulen weltweit auch für Dritte zusammenarbeiten. Hierzu wurde angelegentlich der Eröffnung das Gemeinschaftsunternehmen SolarPark Manufacturing Equipment Ltd. vertraglich vereinbart. Damit ergänze die SolarWorld AG ihre Wertschöpfungskette um den Bau von Produktionsanlagen, heißt es in der Pressemitteilung weiter. „Wir integrieren als einziges Unternehmen der Solarbranche alles von der Produktionsstraße bis zur fertigen Solarstromanlage unter einem Dach“, so der Vorstandsvorsitzende der SolarWorld AG Frank H. Asbeck.

Quelle: SolarWorld AG
                                                                 News_V2