Artikel vom 10.03.2009, Druckdatum 25.10.2020

Mit dem Elektroauto durchs Solardorf

Insgesamt wurden 207 Videos, 123 Bilder und 69 Blogs in vier verschiedenen Kategorien auf der interaktiven Plattform „mein-umweltblog.de“ eingestellt. Jetzt konnte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller, die Gewinnerinnen und Gewinner des Jugendwettbewerbs „Jugend mit unendlicher Energie“ auszeichnen. Mit dem Wettbewerb hatte das Ministerium die besten Schülerfilme und -projekte zum Thema Klimaschutz und „Greentech“ gesucht.

Jugendliche aus ganz Deutschland waren aufgerufen, sich bis zum 31. Januar 2009 auf der Web 2.0-Plattform www.mein-umweltblog.de über die Chancen und Herausforderungen des Klimaschutzes auszutauschen und ihre Ideen und Projekte in Film-, Bild- und Wortbeiträgen (Blogs) zu präsentieren. Die Jugendlichen mit den besten Beiträgen wurden nun zur Preisverleihung in die Temporäre Kunsthalle in Berlin eingeladen.

In der Kategorie „Erneuerbare Energien“ siegte die Abiturientin Lisa Christofzik aus Baden-Württemberg. Sie hatte in ihrem Blogeintrag geprüft, ob ihr Dorf in der Nähe von Karlsruhe komplett auf Solarenergie umgestellt werden könnte. Ähnlich visionär waren die Planungen des Schülers Maximilan Ormian aus Gießen. Er stellte die Idee dar, einen Mittelklassewagen nur mit Solarzellen anzutreiben und gewann damit in der Kategorie „Nachhaltige Mobilität“. Studenten aus Dresden und der Medien-Design-Hochschule Berlin überzeugten die Jury mit ihren lustigen Kurzfilmen zu Energiesparen und Erneuerbaren Energien. Ebenfalls auf’s Siegertreppchen schafften es die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Canisianum aus Lüdinghausen (NRW) mit ihrem Elektroauto „Sunny-Cani El“. 

Im Anschluss an die Preisverleihung erhielten die Jugendlichen eine Führung durch die Ausstellung „Under Lime“ des britischen Konzeptkünstlers Simon Starling, die derzeit in der Temporären Kunsthalle zu sehen ist. Der Wettbewerb, den der Zeitbild Verlag im Auftrag des Bundesumweltministeriums durchführte, wurde von den Unternehmen Sharp Solar, Daimler und RWE als Partner unterstützt.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
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