Artikel vom 08.06.2009, Druckdatum 15.04.2021

Terra Mundus Niederbayern GmbH realisiert 2,7 MW Freiflächensolaranlage

Die Terra Mundus Niederbayern GmbH hat mit der Sparkasse Deggendorf ein Finanzierungskonzept aufgelegt, welches eine erfolgreiche Realisation von zwei Photovoltaik Kraftwerken in der Region Passau ermöglicht. Die Region Niederbayern eignet sich nach Angaben des Unternehmens für Solarstromanlagen hervorragend, da sehr gute Sonneneinstrahlungswerte von über 1.200 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr gegeben sind. Errichtet werden beide Anlagen auf insgesamt rund sieben Hektar Agrarland, was etwa einer Fläche von neun Fußballfeldern entspricht.

Am 04. Juni fand der offizielle Spatenstich für den Bau eines Solarkraftwerkes mit einer Leistung von 1,2 Megawatt in Sachsenham, Ortsteil der Gemeinde Haarbach im Landkreis Passau, statt. Dies stellt den Beginn für das erste von zwei Solarprojekten mit einer Gesamtleistung von 2,7 MW in den niederbayerischen Gemeinden Hengersberg und Sachsenham dar. Realisiert und betrieben werden beide Anlagen durch die Terra Mundus Niederbayern GmbH, welche damit den Auftakt einer Reihe von Photovoltaik Projekten in Deutschland feiert, wie sie selbst in einer Pressemitteilung feststellt.

Dies sei ein weiterer wichtiger Schritt in der nachhaltigen Energiegewinnung für Niederbayern, so die Terra Mundus. Bis zum Spätsommer sollen die Bauarbeiten durch die Solea AG abgeschlossen sein und die Solarparks 3.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen sowie dabei rund 2.000 Tonnen Kohlendioxidemissionen einsparen. Mit der Fertigstellung der 2,7 Megawatt und dem Netzanschluss durch die E.on Bayern AG können in Zukunft 700 Vier-Personenhaushalte mit Strom aus Sonnenlicht versorgt werden.

Die Konstruktion der Anlage erfolgt durch das Plattlinger Unternehmen Solea AG, welches nach Angaben der Terra Mundus über eine ausgezeichnete Expertise in der Entwicklung von Photovoltaik Anlagen in Deutschland und Europa verfüge. Für die Unterkonstruktion der monokristallinen Solarmodule werden Eindrehfundamente aus Stahl verwendet, die eine großflächige Bodenversiegelung verhindern und einen minimalen Eingriff in die Bodenstruktur sicherstellen.

Mit der Errichtung der Solarstromanlagen werde ein wichtiger Beitrag auch für den Wirtschaftsstandort Niederbayern geleistet, so das Unternehmen in seiner Pressemitteilung weiter. Neben der Vorreiterrolle der Region in Sachen Energieversorgung aus erneuerbarer Ressourcen, werden Arbeitsplätze in der Region gehalten, da die Solea AG die Anlagen aufbauen und an das Stromnetz anschließen sowie in Zukunft die Wartung- und Servicearbeiten leisten wird.

Quelle: Terra Mundus Niederbayern GmbH
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