Artikel vom 28.10.2009, Druckdatum 14.08.2020

SMA will größte Solar-Wechselrichterproduktion in den USA errichten

Um auf ein weiteres Wachstum des amerikanischen Photovoltaik Marktes vorbereitet zu sein, will die SMA Gruppe (SMA) in Denver (USA/Colorado) eine weitere Wechselrichter Produktionsstätte errichten. Die neue Produktion werde zu Beginn über eine Kapazität von rund einem Gigawatt verfügen und flexibel erweitert werden können, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch der zentrale Standort von SMA für Produktion sowie für Forschung und Entwicklung in Deutschland soll zukünftig noch weiter ausgebaut werden.

In der neuen US-Produktionsstätte will SMA die Solar Wechselrichter der Produktfamilien Sunny Boy, Sunny Central und Sunny Island für den nordamerikanischen Markt produzieren. Die Verträge für den Aufbau dieser größten Solar-Wechselrichterproduktion in den USA wurden bereits zwischen SMA, der Etkin Johnson Group, dem Staat Colorado und der Stadt Denver unterzeichnet, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

„Auch in der neuen US-Fertigung werden wir unsere erfolgreichen Produktionskonzepte umsetzen und über eine maximale Flexibilität bei der Herstellung unserer Wechselrichter verfügen“, erklärt Uwe Hertel, Senior Bereichsleiter Produktion bei SMA.

Das Gelände und die Fertigungsgebäude für die neue Produktionsstätte, die zunächst über eine Produktionskapazität von rund einem Gigawatt verfügen wird, wurden langfristig angemietet. Darüber hinaus konnte mit der Etkin Johnson Group, einem in Denver ansässigen Immobilienentwickler, und Forest City Enterprises die Option auf eine räumliche Erweiterung vor Ort vereinbart werden, um auf ein weiteres Wachstum des amerikanischen Photovoltaik Marktes vorbereitet zu sein.

„Wir erwarten, dass sich der amerikanische Photovoltaik Markt mittelfristig zum weltweit größten Solar-Markt entwickeln wird“, so Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG. „Mit der neuen Fertigung in Denver wird SMA die Kosten für Transport und Zwischenlagerung sowie das Wechselkursrisiko zukünftig reduzieren können.“

Am Standort Denver sollen mittelfristig rund 700 neue Arbeitsplätze (inkl. Zeitarbeitnehmer) entstehen. Der Produktionsbeginn ist bis Ende des ersten Halbjahres 2010 vorgesehen. Die erwarteten Investitionen für die neue Produktionsanlage und die Gebäudeeinbauten belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro.

Mit dem Standort in Denver baut SMA Unternehmensangaben zufolge erstmals eine internationale Fertigung auf. „Unser Hauptsitz für Produktion sowie für Forschung und Entwicklung wird allerdings weiterhin Niestetal und Kassel sein. Schließlich haben wir uns mit dem dort erst kürzlich erfolgten Neubau der weltweit größten Wechselrichterfabrik mit einer Jahresproduktionskapazität von bis zu vier Gigawatt ganz bewusst für den Hochtechnologiestandort Deutschland entschieden“, verdeutlicht Günther Cramer. „Allein durch den Bau dieser Fabrik haben wir in diesem Jahr mehr als tausend neue Arbeitsplätze am Standort schaffen können und werden diesen auch zukünftig weiter ausbauen.“ 

Quelle: SMA Solar Technology AG

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