Artikel vom 11.03.2010, Druckdatum 29.01.2023

SMA Gruppe erschließt neuen Wachstumsmarkt in Nordamerika

Die SMA Solar Technology AG (Niestetal) will ihre Präsenz in Nordamerika durch die Gründung einer Gesellschaft in Kanada verstärken. In dem neuen Werk will SMA Photovoltaik Wechselrichter der Produktfamilien Sunny Boy, Sunny Central und Sunny Island für den kanadischen Markt produzieren. Außerdem sollen die Funktionen Vertrieb und Service in der neuen Gesellschaft gebündelt werden. SMA plant Unternehmensangaben zufolge mittelfristig rund 100 bis 200 Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen.

Der genaue Standort des neuen Werks soll im Laufe des ersten Halbjahres 2010 ausgewählt werden. Das anfängliche Investitionsvolumen beträgt zirka 5 bis 10 Millionen Euro, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Bundesstaat Ontario in Kanada bietet nach Ansicht der SMA Solar Technology AG hervorragende Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Entwicklung eines nachhaltigen Photovoltaik Marktes. Das kürzlich aufgelegte Förderprogramm schaffe in Kombination mit überdurchschnittlichen Einstrahlungsbedingungen starke Anreize für Investitionen in die Photovoltaik Für Hersteller von Photovoltaik Komponenten schließe das Programm die Forderung nach einem lokalen Wertschöpfungsanteil ein. Ziel dieser Anforderung sei die Schaffung von hochwertigen Arbeitsplätzen in einer Zukunftsbranche, so SMA.

„Wir unterstützen die Forderung nach lokaler Wertschöpfung und kommen dieser mit der Errichtung einer Produktionsstätte vor Ort nach“, erklärt Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG. „Das Förderprogramm Ontarios besitzt Leuchtturm-Charakter und nach unserer Einschätzung das Potenzial, andere kanadische Bundesstaaten zur Nachahmung anzuregen.“

Parallel baut die SMA Gruppe Unternehmensangaben zufolge auch die Produktionskapazitäten an den Standorten Kassel und Denver aus. Deutschland wird auch zukünftig der Hauptsitz für Produktion und Technologie-Entwicklung bleiben. An den Standorten Niestetal und Kassel soll die Jahreskapazität bis Mitte des Jahres durch Interimslösungen auf rund 10 Gigawatt erhöht werden. Die US-Fertigung in Denver ist in der Anfangsphase auf eine Jahreskapazität von etwa 1 Gigawatt ausgelegt und soll im Sommer dieses Jahres die Produktion aufnehmen.

Quelle: SMA Solar Technology AG
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