Artikel vom 01.06.2011, Druckdatum 14.10.2019

Freiburger Studenten organisieren Sommerkurs zur Solartechnologie

Wie kann die Sonne als Energiequelle genutzt werden, um ländliche Gegenden in Entwicklungsländern mit Strom zu versorgen? 25 Expertinnen und Experten aus 22 Nationen werden dieser und anderen Fragen noch bis 6. Juni im Sommerkurs „Solar Shift – Solar Technology Applications for Rural Development“ nachgehen. Die Ergebnisse werden auf der Intersolar in München der Öffentlichkeit präsentiert.

Der Kurs findet vom 31. Mai bis 6. Juni an der Universität Freiburg statt. Studentinnen und Studenten des „Renewable Energy Management“ am Zentrum für Erneuerbare Energien (ZEE) der Universität Freiburg haben das Programm im Rahmen ihres Studiums organisiert. Auch Wissenschaftler/innen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE unterstützen das Projekt mit Vorträgen und Workshops. 

„Solar Shift“ soll zum Transfer von Wissen und der Festigung von internationalen Netzwerkstrukturen beitragen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, in Vorträgen, Workshops und Exkursionen Ideen für die ländliche Energieversorgung in Entwicklungsländern zu erarbeiten. Die Ergebnisse werden auf der Intersolar in München (8.-10.6.2011) der Öffentlichkeit präsentiert. Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer ISE werden ihr Know-how in Workshops zu solarthermischen Anwendungen, netzfernen Photovoltaik Anwendungen und zum Thema Meerwasserentsalzung einbringen. 

„Solar Shift“ findet im Rahmen des International DAAD-Alumni Summer Course statt und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Veranstalter sind das Zentrum für Erneuerbare Energien ZEE und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. 

Mehr Informationen unter www.solarshift.uni-freiburg.de 

Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

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