Artikel vom 30.06.2011, Druckdatum 07.07.2020

Solarkraftwerk Wildflecken auf ehemaligem Bundeswehrgelände am Netz

Am vergangenen Wochenende wurde das Photovoltaik Kraftwerk Wildflecken (Unterfranken, Bayern) auf einem ehemals von der Bundeswehr genutzten Areal offiziell in Betrieb genommen. Eine besondere Herausforderung bei dem Projekt war die Integration der 551 kW Photovoltaik Anlage in das empfindliches Landschaftsbild der Hohen Rhön. Inmitten des Naturparks Rhön gelegen, ist die Anlage hervorragend in das Terrain eingepasst und so gut wie nicht sichtbar.

„Die militärische Nutzungshistorie des Geländes – die Bundeswehr war hier bis ins Jahr 1998 präsent – geht damit zu Ende und wird einer nachhaltigen und innovativen Verwendung zugeführt“, so der Bürgermeister der Gemeinde Wildflecken Alfred Schrenk. 

Projektiert und ausgeführt hat das Kraftwerk die Belectric Solarkraftwerke GmbH (Kolitzheim). Man sichere damit eine zukunftsfähige Entwicklung der Konversionsflächen, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung. Mit dem ersten mit Solar Frontier CIS (Kupfer, Indium, Selen)-Dünnschichtmodulen ausgestatten Freiflächen-Solarkraftwerk der Firma Belectric können 158 Vier-Personen Haushalte pro Jahr mit Sonnenstrom versorgt werden. Dies entspricht einer Einsparung von 413 Tonnen CO2 pro Jahr.

Eine besondere Leistung stellt die Integration in das empfindliches Landschaftsbild der Hohen Rhön dar. Dies war von Beginn an ein wichtiger Aspekt bei der Planung und Realisierung des 551 kW-Kraftwerks, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Inmitten des Naturparks Rhön gelegen, sei die Anlage hervorragend in das Terrain eingepasst und so gut wie nicht sichtbar. Projektleiter Günther Blank verdeutlicht: „Das Solarkraftwerk ist ein herausragendes Beispiel für die Vereinbarkeit von zukunftsfähiger und umweltfreundlicher Energieversorgung sowie der Erhaltung des traditionellen Landschaftsbildes einer Region“.

Um diese Anforderung zu erfüllen, entschied sich Belectric für die Dünnschichttechnologie von Solar Frontier. Die 4.240 installierten Photovoltaik Module, die in der neuen 900 MW Anlage von Solar Frontier hergestellt wurden, würden vor allem durch ihre Wirtschaftlichkeit und hohe Effizienz überzeugen.

Wolfgang Lange, Geschäftsführer von Solar Frontier Europa, dazu: „Die Anlage zeigt nicht nur, wie umweltfreundliche Solarenergie Haushalte mit Strom versorgen kann, sondern auch, wie leistungsfähig und effizient die Solar Frontier CIS-Module sind. Gleichzeitig beweisen wir in Zusammenarbeit mit Belectric, dass Konversionsflächen sich hervorragend für die Energiegewinnung eignen – und zwar von Vorteil für alle Beteiligten. Das gleichmäßig dunkle Erscheinungsbild der Modulfläche integriert sich sehr gut in das bestehende Landschaftsbild. So sieht die Stromversorgung der Zukunft aus.“

Quelle: BELECTRIC Solarkraftwerke GmbH
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