Artikel vom 19.07.2011, Druckdatum 12.12.2019

Studenten entwickeln virale Marketing-Ideen für ökologische Energie

Was können unkonventionelle Marketing-Strategien im Web 2.0 für die ökologische Zukunft leisten? Studentinnen und Studenten der Technischen Universität Dortmund gingen dieser Frage nach und entwickelten ungewöhnliche Marketingstrategien zum Thema Ökostrom. Jetzt wurden die besten drei Ideen von der TU Dortmund und dem Kooperationspartner Greenpeace Energy ausgezeichnet.

Unter der Leitung von Prof. Ursula Bertram gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars „Kunsttransfer“ drei Monate lang der Frage nach, was unkonventionelle Marketing-Strategien im Web 2.0 für eine ökologische Zukunft leisten können. Die Studentinnen und Studenten, unter ihnen viele Twitterer, Facebooker und Fans von viralen Instrumenten, suchten nach innovativen Möglichkeiten, wie im Internet Aufmerksamkeit für ökologische Energie erreicht werden kann. Zum Abschluss des Seminars präsentierten sie ihre Arbeiten einer Jury, die drei besten Arbeiten wurden ausgezeichnet.

Den ersten Preis erhält der Dortmunder Kunststudent Erik Schwarzer für seine grenzüberschreitende Idee, durch die Unterstützung vieler Einzelner eine Botschaft nach Fukushima zu schicken. Auf dem zweiten Platz folgt Annika Gödde, Studentin der Ruhr-Universität Bochum. Den dritten Platz belegt Florian Herrmann, Student der Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Die Seminarteilnehmer, die [ID]factory und Greenpeace Energy beginnen nun mit der Umsetzung der verschiedenen Ideen und Konzepte.

„Die Zusammenarbeit mit der [ID]factory bietet uns die Möglichkeit, die Botschaften von Greenpeace Energy durch die Augen junger Menschen zu betrachten und in die Sprache jungen Menschen zu übersetzen“, erklärt Astrid Kleinkönig, Leiterin Marketing und Kommunikation bei Greenpeace Energy. „Die Arbeiten der Preisträger zeichnet aus, dass es den Studentinnen und Studenten gelungen ist, das komplexe Themenfeld der ökologischen Energie künstlerisch anspruchsvoll und gleichzeitig fachlich richtig umzusetzen.“

Die [ID]factory ist ein Projekt des Zentrums für Kunsttransfer der Technischen Universität Dortmund und des BfI Büro für Innovationsforschung aus Mainz. Seit 2007 wird in dem interdisziplinären Seminar „Kunsttransfer“ in Kooperation mit einem Unternehmen der [ID]factory-Preis für die beste Arbeit verliehen. Bisherige Preisträger kamen aus den Fächern Kunst, Maschinenbau, Kulturwissenschaften, Raumplanung, Medienwissenschaften oder Anglistik. Die [ID]factory setzt auf künstlerisches Denken in außerkünstlerischen Feldern, auf non-lineare Prozesse und interdisziplinäre Experimentierfelder. 

Quelle: Greenpeace Energy eG
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