Artikel vom 09.11.2011, Druckdatum 30.11.2020

Spatenstich für 8,2 MW Conergy Photovoltaik-Park in Grimmen

In Grimmen, rund 30 Kilometer südlich von Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern, hat die Conergy AG mit dem Bau eines 8,2 Megawatt starken Photovoltaik Parks begonnen. Bis zum Jahresende soll die Erstinbetriebnahme erfolgen. Der größte Teil des Photovoltaik Parks soll bis dahin fertig gestellt sein. 8 Millionen Kilowattstunden sauberen Sonnenstrom pro Jahr erzeugt das Solarstromkraftwerk dann künftig jährlich.

Conergy agiert dabei als Generalunternehmer und liefert zudem sämtliche im Park verbauten Solarkomponenten. Für die Projektentwicklung zeichnete Conergy-Partner EBB Renewable Energy GmbH aus Flensburg verantwortlich. Der norddeutsche Privatinvestor des Sonnenkraftwerks hat bereits in der Vergangenheit zwei Solarparks sowie weitere Aufdachprojekte mit Conergy realisiert, teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. 

Auch bei Solarpark Nummer drei in Grimmen setzt er nach Angaben der Conergy AG auf 100 Prozent deutsche Qualität aus heimischer Fertigung: Die rund 35.000 PowerPlus Module des dem 220.000 Quadratmeter großen Parks fertigt das Solarunternehmen in seiner Modulfabrik in Frankfurt (Oder), die rund 18 Kilometer Gestelle kommen aus der Gestellfertigung des Konzerns in Rangsdorf bei Berlin – und auch die Elektronik stammt aus Deutschland: Die Wechselrichter die den Solarstrom ins Stromnetz einspeisen, produziert das Unternehmen im hessischen Bad Vilbel.

Bis zum Jahresende soll die Erstinbetriebnahme des Parks im Grimmener Gewerbegebiet erfolgen. Der größte Teil des Solarparks soll bis dahin fertig gestellt sein. 8 Millionen Kilowattstunden sauberen Sonnenstrom pro Jahr erzeugt das Solarkraftwerk künftig jährlich – und versorgt damit knapp 3.200 Privathaushalte oder mehr als 60 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner Grimmens. Der rund 30 Kilometer südlich von Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern gelegene Park vermeidet dabei pro Jahr etwa 4.800 Tonnen des schädlichen Treibhausgases CO2 – das entspricht dem Ausstoß von fast 2.500 Autos im Jahr.

„Der Norden erwärmt sich neben der traditionellen Windkraft zunehmend auch für Solarenergie“, so Conergy Deutschland-Chef Stefan Balbierz. „Schließlich hat diese den Vorteil, dass sie dezentral ist und somit die Energie dort produziert, wo sie auch verbraucht wird. Seit 2006 hat sich daher die jährlich erzeugte Menge Solarstrom in Mecklenburg-Vorpommern um mehr als das 10–fache erhöht. In 2010 hat die Sonne so rund 43.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgt. Das verdeutlicht: Die von der Politik beschlossene Energiewende ist hier bereits angekommen.“

Quelle: Conergy AG
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