Artikel vom 14.11.2011, Druckdatum 16.12.2019

SolarWorld AG steigert Absatzmenge im stagnierenden Gesamtmarkt

Die SolarWorld AG konnte im 3. Quartal 2011 eine Absatzmengensteigerung gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Der Umsatz betrug demnach 237,8 (Q3 2010: 342,1) Millionen Euro. Das EBIT lag bei 20,6 (Q3 2010: 49,8) Millionen Euro. Das Konzernergebnis belief sich auf -9,0 (Q3 2010: +19,9) Millionen Euro. Grund dafür seien Verluste in den USA, die sich nicht steuersenkend auswirkten, so das Unternehmen in seiner Pressemitteilung.

Die SolarWorld AG hat ihre Absatzmenge in den ersten neun Monaten mit 576 (Q1-Q3 2010: 568) MW ebenfalls gesteigert. Der Umsatz lag mit 772,9 (Q1-Q3 2010: 958,3) Millionen Euro unter Vorjahresniveau. Der operative Gewinn (EBIT) betrug in den ersten neun Monaten 88,7 (Q1-Q3 2010: 133,6) Millionen Euro. Der Konzerngewinn belief sich auf 13,4 (Q1-Q3 2010: 54,7) Millionen Euro.

„Im gesamten Markt hat sich die Nachfrage auch im 3. Quartal 2011 schlechter entwickelt als erwartet“, erklärte Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG, „Auch wir blieben von den Preisrückgängen durch das starke Überangebot vor allem von staatlich subventionierten Billiganbietern nicht unberührt. Wir begrüßen daher die offizielle Aufnahme des Verfahrens gegen unlautere Handelspraktiken chinesischer Hersteller in den USA.“

Trotz der rückläufigen Preise sei es zu keiner Belebung des Gesamtmarktes gekommen, heißt es in der Pressemitteilung weiter. „In Deutschland wird der Markt zum Beispiel um ein Drittel von 7,5 GW auf voraussichtlich 5,0 GW für das gesamte Jahr 2011 zurückgehen“, so Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck.

Trotz der schwächeren Märkte weltweit habe die SolarWorld AG ihre Absatzmenge leicht steigern können und werde die Umsatzmilliarde zum Jahresende sauber überschreiten. Aufgrund der negativen preislichen Rahmenbedingungen werde die SolarWorld AG aber das Umsatzniveau des Vorjahres von 1,3 Milliarden Euro voraussichtlich nicht erreichen, teilt das Unternehmen abschließend mit.

Quelle: SolarWorld AG 

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