Artikel vom 02.12.2011, Druckdatum 31.10.2020

SCHOTT Solar will betriebsbedingte Kündigungen vermeiden

Die SCHOTT Solar AG (Mainz) hat trotz des schwierigen Marktumfelds im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/2011 den Absatz von Photovoltaik Modulen im vierten Jahr in Folge um einen zweistelligen Prozentsatz gesteigert. Dennoch beabsichtigt das Unternehmen, die Produktionskapazität in der Zellfertigung an die aktuelle Marktlage anzupassen. Von betriebsbedingten Kündigungen am Standort Alzenau will man aber absehen.

Die Anpassung in der Zellfertigung betreffe den Standort Alzenau, so das Unternehmen. Ziel sei es, von betriebsbedingten Kündigungen abzusehen. Alzenau bleibe nach wie vor Kompetenzzentrum für Forschung & Entwicklung der Schott Solar. Dazu Dr. Martin Heming, CEO der Schott Solar AG: „In einem schwierigen Marktumfeld behauptet sich Schott Solar als Qualitätsmarke. Wir müssen nun die Voraussetzungen schaffen, um ein starker Akteur auf dem Solarmarkt zu bleiben.“ 

Auch in Zukunft will die Schott Solar AG verlässlicher Lieferant von Premium-Solarmodulen, die sich durch eine hohe Qualität und Langlebigkeit auszeichnen, bleiben. Erst kürzlich hat das Unternehmen neue Hocheffizienztechnologien für mono- und polykristalline Solarmodule vorgestellt. Derzeit arbeitet das Unternehmen daran, diese in konkrete Produkte umzusetzen. So soll das neue Solarmodul SCHOTT PERFORM MONO mit Leistungsklassen bis 280 Watt im zweiten Quartal 2012 auf den Markt kommen.

Neben einer starken Positionierung im Distributionsgeschäft hat Schott Solar Unternehmensangaben zufolge auch das Projektgeschäft international ausgebaut. Die Geschäftseinheit „Schott Solar Power Projects“ hat demnach im Jahr 2011 zahlreiche Projekte realisiert, so in Thailand, Indien, Griechenland, Italien, Frankreich und Deutschland. Weitere Großprojekte weltweit seien derzeit in Planung, heißt es in der Pressemitteilung.

Quelle: SCHOTT Solar AG
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