Artikel vom 05.07.2012, Druckdatum 15.11.2019

Solarbundesliga: Sieger kommen aus Baden-Württemberg

Die Deutschen Meister der Solarbundesliga 2012 bei Kommunen über 5.000, über 20.000 und über 100.000 Einwohner/innen kommen aus Baden-Württemberg. Jeweils an erster Stelle der Tabelle stehen Rot am See, Leutkirch im Allgäu und Ulm. Weitere elf Kommunen im Land haben es in die Topp Ten ihrer jeweiligen Kategorie geschafft. Umweltminister Franz Untersteller: „Das ist ein Beleg für großes bürgerschaftliches Engagement und ein starkes Umweltbewusstsein.“

Die Solarbundesliga ist ein bundesweiter Wettbewerb um die höchste Dichte von Solarstrom- und Solarwärme-Anlagen, an dem sich dieses Jahr fast 2.200 Städte und Gemeinden beteiligt haben. Der Wettbewerb wird mit wachsender Beteiligung seit 2001 ausgetragen und vom Verlag Bröer & Witt GbR sowie der Deutschen Umwelthilfe (DUH) organisiert. Gewertet wird bei der Solarwärme die Kollektorfläche und beim Solarstrom die installierte Leistung jeweils bezogen auf die Einwohnerzahl einer Kommune.

Für Umweltminister Franz Untersteller ist die Solarbundesliga eine zusätzliche Motivation, beim Ausbau der Solarthermie oder der solaren Stromerzeugung weiter voranzukommen: „Wir brauchen die Sonne um unsere Strom und Wärmeversorgung nachhaltig und damit zukunftsfähig zu machen“, betonte Untersteller. Der sportliche Anreiz, beim Ausbau den Titel Deutscher Meister zu bekommen sporne zusätzlich an. Es gebe heute bereits viele Kommunen, die die Marke von einem Kilowatt installierter Leistung pro Einwohner überschritten haben. Zwei Kommunen brächten es sogar schon auf zehn Kilowatt je Einwohner.

Weniger stark sei der Ausbau der Solarthermie der nach Auffassung des Umweltministers auch in der Solarbundesliga mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
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