Artikel vom 25.09.2006, Druckdatum 20.01.2021

Neuer dena-Praxisreport zum Solarmarkt Griechenland

Seit Ende Juni gilt in Griechenland ein neues Einspeisegesetz für Erneuerbare Energien. Mit der neuen Gesetzgebung will Griechenland vor allem die Fotovoltaik Kapazität bis zum Jahr 2020 auf 700 Megawatt Spitzenleistung (MWP) ausbauen. 500 Megawatt davon sollen auf dem Festland und 200 Megawatt auf den griechischen Inseln installiert werden. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) informiert in ihrem aktuell erschienenen Praxisreport „Solarmarkt Griechenland“ über die neuen und verbesserten Markt- und Exportbedingungen für Solarenergie

dena-Geschäftsführer Stephan Kohler: „Der Fotovoltaik Markt in Griechenland ist trotz der hohen Sonnenscheindauer und -intensität bislang weit hinter seinem Potenzial zurück geblieben. Mit dem neuen Einspeisegesetz sind deutlich bessere Voraussetzungen für Solarenergie geschaffen worden, was den griechischen Solarmarkt insgesamt interessanter für deutsche Unternehmen macht. Besonders für netzgekoppelte Fotovoltaikanlagen gelten nun deutlich höhere Vergütungsbedingungen und vereinfachte Genehmigungsverfahren“.

Der neu erschienene Praxisreport, der sich an exportinteressierte Unternehmen aus der Erneuerbare Energien-Branche wendet, gliedert sich thematisch in die Bereiche Fotovoltaik und Solarthermie Ausführlich wird zum Beispiel das neue Einspeisegesetz mit den unterschiedlichen Einspeisetarifen für Solarstrom erklärt. Lesenswert ist der Praxisreport „Solarmarkt Griechenland“ auch für diejenigen, die wissen wollen, wie ein Fotovoltaik Projektantrag in Griechenland gestellt wird und welche bürokratischen Hürden überwunden werden müssen. 

Außerdem informiert der Praxisreport über die aktuellen Entwicklungen und Perspektiven des griechischen Solarthermie Marktes. Ein eigenes Kapitel ist hier dem Potenzial und den Einsatzmöglichkeiten von Solarthermie im Hotelgewerbe gewidmet, einem der wichtigsten Wirtschaftszweige in Griechenland.

Das neue Einspeisegesetz setzt vor allem verbesserte Vergütungen für Solarstrom fest, die den Anlagenbetreibern über einen Zeitraum von 20 Jahren garantiert werden. Das neue Anreizsystem ist sehr klar strukturiert und differenziert lediglich nach Standort und Größe der Fotovoltaik Anlage Die Vergütungen für Solarstrom liegen bei bis zu 50 Cent pro Kilowattstunde. Erstmals profitieren in Griechenland auch solarthermische Kraftwerke von der erhöhten Einspeisevergütung

Der Praxisreport „Solarmarkt Griechenland“ erscheint in der dena-Schriftenreihe „Exportinitiative Erneuerbare Energien“ und kann für 100 Euro bestellt werden unter www.exportinitiative.de

Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
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