Artikel vom 22.10.2012, Druckdatum 31.01.2023

Solarluft senkt Energiekosten bei industriellen Prozessen

In vielen Industrieprozessen werden erhebliche Mengen warmer Luft benötigt. Indem die Luft solar vorerwärmt wird, kann der konventionelle Energiebedarf deutlich gesenkt werden, insbesondere wenn der Energiebedarf ganzjährig und tagsüber anfällt. Solarluft-Kollektoren werden bereits seit Jahrzehnten erfolgreich im industriellen Bereich eingesetzt, da sie selbst bei sehr großen Flächen störungs- und wartungsfrei arbeiten, so die Grammer Solar GmbH.

Eine 480 Quadratmeter große Grammer Solar Anlage auf dem Dach einer Textilfabrik erzeugt beispielsweise pro Stunde 10.000 Kubikmeter Warmluft mit einer Nennleistung von 322 kWp. Die bis zu 100°C warme Luft wird den konventionellen Trockenöfen zugeführt und dort auf die benötigte Prozesstemperatur nacherwärmt. Aufgrund der Anlagengröße und des hohen Anlagennutzungsgrades von nahezu 100 Prozent ergibt sich ein sehr niedriger Wärmegestehungspreis von knapp 2 Cent (bezogen auf 20 Jahre Nutzung), teilt das Unternehmen in einer Pressemeldung mit.

Neu sei, so das Unternehmen, dass mittelständische Firmen in Deutschland im Rahmen des Marktanreizprogramms die Prozesswärmeförderung in Anspruch nehmen können und dann Zuschüsse von bis zu 50 Prozent erhalten. Damit reduziert sich die Amortisationszeit einer Solarluft Anlage bei vielen Prozessen auf unter 5 Jahre, so Grammer Solar abschließend.

Quelle: Grammer Solar GmbH
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