Artikel vom 07.12.2012, Druckdatum 18.07.2019

juwi und Stadtwerke Trier kooperieren für die Energiewende

Die Stadtwerke Trier (SWT) und die rheinhessische juwi-Gruppe (Wörrstadt) wollen künftig im Rahmen einer gemeinsamen Projektentwicklungsgesellschaft zusammenarbeiten. Zusätzliche Partner, wie beispielsweise die Standortgemeinden, sollen je nach Projekt mit an Bord genommen werden so wie SWT und juwi dies bereits bei der gemeinsamen Gesellschaft mit der Gemeinde Mehring zum Bau und Betrieb mehrerer Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen umgesetzt haben.

Im Beisein von Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen, der auch SWT-Aufsichtsratsvorsitzender ist, unterzeichneten juwi-Vorstand Fred Jung und Dr. Olaf Hornfeck, Vorstandschef der Stadtwerke Trier, einen Konsortialvertrag. „Unser gemeinsames Ziel ist es, Projekte im Bereich der Windkraft in der Region zu entwickeln und umzusetzen. Aus diesem Grund möchten wir im Rahmen der Kooperation auch eine gemeinsame Projektentwicklungsgesellschaft gründen“, sagte Hornfeck im Rahmen eines kleinen Festaktes.

Das sieht auch Fred Jung so. „Nur gemeinsam können wir die Energiewende schaffen“, sagt der juwi-Gründer und Vorstand. Und er weiß, wovon er spricht. Schließlich hat juwi in der Vergangenheit bereits viele Projekte mit Partnern wie Stadtwerken oder Kommunen realisiert. In der zukünftigen Zusammenarbeit übernimmt juwi die Rolle als Projektentwickler der Windkraftanlagen, wobei SWT verantwortlich für die Planung der Netzinfrastruktur innerhalb der Anlagen ist. Ziel ist es, sich frühzeitig bei der Projektentwicklung auszutauschen und zu unterstützen.

Der Konsortialvertrag klärt die Aufgabenverteilung und Leistungsbereiche der jeweiligen Partner für eine längerfristig erfolgreiche Zusammenarbeit. „Mit dieser Kooperation kommen wir unserem Ziel wieder ein Schritt näher, dass die SWT Stadtwerke Trier im Jahr 2025 mindestens 50 Prozent des in Trier benötigten Stroms in dezentralen Anlagen in der Region und aus Erneuerbaren Energien selbst erzeugen“, sagt Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen. Heute erzeugt das Stadtwerk bereits rund 15 Prozent des städtischen Bedarfs selbst.

Für die Betreibergesellschaften sollen zusätzliche Partner, wie beispielsweise die Standortgemeinden, mit an Bord genommen werden so wie SWT und juwi dies bereits bei der gemeinsamen Gesellschaft mit der Gemeinde Mehring zum Bau und Betrieb mehrerer Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen umgesetzt haben. Gemeinsam mit den späteren Betreibergesellschaften soll der Strom getreu dem Motto „aus der Region für die Region“ von SWT vermarktet und somit das Ziel der Umsetzung eines regionalen Energiekonzeptes weiter vorangetrieben werden.

Von dieser Gemeinschaftsinitiative wollen beide Seiten profitieren. Im Kern der Zusammenarbeit geht es darum, das Know-how zur Akquisition, Planung, Projektierung, Errichtung und Betrieb von Windkraftprojekten zu bündeln und sich bei der Projektentwicklung zu unterstützen. Durch die Kooperation können die Kompetenzen der beiden Partner verknüpft und bei der Umsetzung der Projekte optimal genutzt werden. Im Rahmen des Vertrags halten sich beide Seiten offen, mit weiteren Partnern zusammenzuarbeiten.

Quelle: juwi Holding AG
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