Artikel vom 19.12.2012, Druckdatum 12.12.2019

Ersten Monitoringbericht „Energie der Zukunft“ vorgestellt

Bundesumweltminister Peter Altmaier und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler haben heute den ersten Monitoringbericht „Energie der Zukunft“ vorgestellt. Zuvor hatte das Bundeskabinett den Bericht verabschiedet. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass die Generationenaufgabe Energiewende vorangekommen ist, es jedoch weitere Herausforderungen zu meistern gilt. Die Öffentlichkeit ist eingeladen, sich kritisch mit dem Bericht und mit der Stellungnahme der Experten auseinanderzusetzen.

Heute wurde der erste Monitoringbericht „Energie der Zukunft“ vom Bundeskabinett verabschiedet und veröffentlicht. In diesem ersten Bericht wird die Energielandschaft des Jahres 2011 dargestellt. Aufbauend auf dieser Bestandsaufnahme des vorhandenen Zustands sollen in den folgenden Berichten die Entwicklungen des Energiebereiches auf Basis des Energiekonzeptes der Bundesregierung und insbesondere auch des beschleunigten Ausstiegs aus der Kernenergie ablesbar sein.

Begleitet wird dieser Prozess von einer unabhängigen Expertenkommission: Prof. Dr. Andreas Löschel, Professor für Umwelt- und Ressourcenökonomik an der Universität Heidelberg und Leiter des Forschungsbereichs „Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement“ am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) in Mannheim, Prof. Dr. Georg Erdmann, Leiter der Abteilung Energiesysteme an der Technischen Universität Berlin, Prof. Dr. Frithjof Staiß, Mitglied des Vorstands des Zentrums für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg in Stuttgart, sowie Dr. Hans-Joachim Ziesing, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. in Berlin. Die Expertenkommission hat zum jetzt veröffentlichten Monitoringbericht eine Stellungnahme abgegeben. 

Die Bundesregierung will nun die Hinweise und Anregungen der unabhängigen Mitglieder der Expertenkommission sorgfältig prüfen und diese Impulse für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende nutzen. Auch die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich kritisch mit dem Bericht und mit der Stellungnahme der Experten auseinanderzusetzen. Außerdem können Anregungen für die Erstellung künftiger Monitoringberichte gegeben werden, so die Bundesnetzagentur.

Der Monitoringbericht, die Stellungnahme der Expertenkommission sowie weitere themenbezogene Dokumente können auf der Internetseite der Monitoringgeschäftsstelle der Bundesnetzagentur abgerufen werden.

Quelle: Bundesnetzagentur, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
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