Artikel vom 04.04.2013, Druckdatum 20.01.2020

Forderung nach nationalem Solargipfel

Die deutsche Photovoltaik Industrie befindet sich in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage, aus der auf schnellstem Wege ein Ausweg gefunden werden muss. Die jüngste Ankündigung von Bosch, sich aus dem Solargeschäft zurückzuziehen, ist ein besonders schwerer Schlag für die Photovoltaik Branche in Thüringen und Deutschland. SolarInput und Solarvalley, die Industrieverbände der Solarindustrie und der Forschungsinstitute in Mitteldeutschland, unterstützen daher die Forderung des thüringischen Wirtschaftsminister Matthias Machnig an die Bundesregierung, einen nationalen Solargipfel einzuberufen.

Hier müsse ein nachhaltiges Konzept zur Förderung der Forschung von Photovoltaik Systemen und Produktionstechnologien verabschiedet werden, mit dem auch langfristig der „Solargenerator“ als Schlüsselkomponente der Energiewende in Deutschland entwickelt und produziert werden könne. „Es kann nicht sein, dass sich Deutschland von diesem Zentralpfeiler der Energiewende verabschiedet, und künftig die Produktion nur noch in Asien möglich ist“, so Hubert Aulich, Sprecher von Solarvalley und SolarInput.

Auch soll die bereits letztes Jahr von der Bundesregierung beschlossene Innovationsallianz II endlich zur Umsetzung gebracht werden, damit mit neuen Solarmodul Konzepten weitere Kostensenkungen realisiert und Produkte wirtschaftlich gefertigt werden können. Es wird höchste Zeit, dass die Bundesregierung die immense Bedeutung der Photovoltaik Branche für den Standort Deutschland erkennt und in der Krise unterstützt.

Quelle: SolarInput e. V.

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