Artikel vom 22.05.2013, Druckdatum 21.11.2019

Energiewende in der Eifel: 1 MW Photovoltaik-Kraftwerk versorgt Gewerbegebiet

Die Hamburger Conergy AG und ihr langjähriger Partner Renew HGmbH unterstützen mit einem rund ein Megawatt starken Photovoltaik Kraftwerk die lokale Energiewende in der Eifel. Investorin des Solarparks ist die Energiegenossenschaft MEHR Energie eG. Ihre inzwischen über 100 Mitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, die Stromversorgung aus erneuerbaren Energiequellen in ihrer Region Mosel-Eifel-Hunsrück voranzutreiben und legen mit diesem ersten solaren Großprojekt in der Gemeinde Ulmen den Grundstein. Auf einem Areal von etwa 25.000 Quadratmetern, einer Fläche so groß wie drei Fußballfelder, produziert der Bürgersolarpark rund 845.000 Kilowattstunden sauberen Strom pro Jahr – das ist genug Energie für rund 240 Haushalte und damit knapp ein Viertel der Einwohnerinnen und Einwohner von Ulmen.

Als Betreiber der Anlage beabsichtigt die Energiegenossenschaft einen Teil des erzeugten Stroms direkt an die Betriebe im Gewerbegebiet „Eifel-Maar-Park“ zu vermarkten, wo dieser dann lokal verbraucht wird. Derzeit wird geprüft, wie der technische Anschluss der Abnehmer aussehen kann. Die Betriebe machen sich so unabhängig von künftigen Strompreiserhöhungen und profitieren von der emissionsfreien Energie, denn das Sonnenkraftwerk vermeidet jährlich rund 500 Tonnen CO2. Dies entspricht dem Ausstoß von mehr als 7.300 Autos auf der etwa 525 Kilometer langen Strecke vom Conergy Hauptsitz in Hamburg zu Renew in der Eifel.

Mit diesem Bürgersolarpark setzen der Hamburger Systemlösungsanbieter Conergy und Renew ihre Projektkooperation erfolgreich fort. Nach dem ersten gemeinsamen Großprojekt in Kaisersesch im Oktober 2012 haben sie nun das zweite knapp ein Megawatt starke Solarkraftwerk in Ulmen ans Netz gebracht. Die rund 3.800 Conergy Module „made in Germany“ produzieren dort künftig nachhaltigen Sonnenstrom aus der Region für die Region.

„Immer mehr Kommunen streben danach, ihre Stromversorgung aus einem erneuerbaren Energiemix dezentral zu gestalten“, sagte Stefan Balbierz, Geschäftsführer von Conergy in Deutschland. „Solarstrom ist in Deutschland zunehmend wettbewerbsfähig und dadurch ergeben sich viele neue Chancen und Geschäftsmodelle. Durch die Direktvermarktung der dezentral erzeugten Energie im lokalen Umfeld, beispielsweise an Betriebe vor Ort, profitieren alle – die Bürger und Kommunen, aber auch private Investoren sowie die lokale Wirtschaft. Dies macht die Beteiligung an solchen Projekten zu einer wirklich nachhaltigen und zukunftsträchtigen Investition.“

Wie auch schon bei ihrem ersten gemeinsamen Projekt arbeiteten die Solarexpertinnen und -experten von Conergy und Renew in Ulmen als eingespieltes Team Hand in Hand: Renew entwickelte den Solarpark zunächst zur Baureife und die Conergy Ingenieure übernahmen im Anschluss die Planung und Auslegung des Kraftwerks. Auch für die Lieferung der gesamten Komponenten, den Bau von knapp vier Kilometern Conergy SolarLinea Gestellen und die Montage der Module zeichnete das Team des Hamburger Systemlösungsanbieters verantwortlich, bevor sie den „Projektstab“ wieder an Renew übergaben. Deren Spezialisten übernahmen die gesamte Elektroinstallation von der Verkabelung der Module bis hin zur Installation und Anschluss der 29 Wechselrichter und brachten den Solarpark schließlich ans lokale Netz.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unsere gute Zusammenarbeit mit Conergy nach den hervorragenden Erfahrungen aus dem Pilotprojekt mit diesem zweiten Großkraftwerk weiter ausbauen können,“ sagte Thomas Rink, Geschäftsführer von Renew HGmbH. „Conergys jahrelange Erfahrung und fundiertes Knowhow in der Planung und Auslegung von Solarparks und unsere Kompetenzen im Bereich Elektroinstallationen ergänzen sich optimal. Diese erfolgreiche Partnerschaft wollen wir auch in Zukunft fortsetzen – an weiteren gemeinsamen Projekten arbeiten wir bereits.“

Quelle: Conergy AG
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