Artikel vom 29.05.2013, Druckdatum 12.12.2019

In der Solarbundesliga ist am 1. Juni Meldeschluss

Bereits 2.287 Kommunen sind aktuell in der Solarbundesliga vertreten. Dies ist ein Wettstreit für alle Gemeinden um die höchste Solarleistung je Einwohner/in in Deutschland. Bis zum 1. Juni um 24 Uhr können sich noch weitere Kommunen an der Solarbundesliga beteiligen oder ihre Daten zur Solarnutzung aktualisieren. Drei Daten sind notwendig: die Einwohnerzahl, die Leistung der Photovoltaik Anlagen und die Fläche der Solarwärme-Anlagen in der jeweiligen Kommune.

Die Solarbundesliga, die im Jahr 2001 mit rund 70 Kommunen und Dörfern startete, funktioniert sehr einfach. Kommunen, die sich daran beteiligen wollen, müssen lediglich drei Daten liefern: ihre Einwohnerzahl, die Leistung der Photovoltaik Anlagen und die Fläche der Solarwärme-Anlagen. Melden kann die Zahlen jeder, der sie glaubhaft belegen kann. Regelmäßig aktualisiert lässt sich im Internet unter www.solarbundesliga.de nachlesen, welche Kommunen sich beteiligen und auf welchen Punktestand sie jeweils kommen.

„Die meisten Stromnetzbetreiber sind kooperativ und nennen den Kommunen die Leistung der im Ortsnetz angeschlossenen Solarstromanlagen“, erklärt Andreas Witt, Mitorganisator der Solarbundesliga. Etwas schwieriger sei es nur, die Fläche der Solarwärme-Anlagen zu ermitteln. Man könne aber auch nur mit der Einwohnerzahl und der Solarstromleistung beginnen. Neu ermittelte Anlagen können auch später noch eingefügt werden. Für die aktuelle Saison sind allerdings die Zahlen, die bis zum 1 Juni bei der Solarbundesliga eingehen, entscheidend.

Im Laufe des Junis werden auf Basis der gemeldeten Daten in fünf Größenklassen die Deutschen Meister ermittelt. „Kleine Gemeinden und Großstädte können nicht wirklich miteinander verglichen werden“, erklärt Witt. Alle in ihren Klassen ermitttelten Kommunen brächten Topleistungen für die Solarenergie Gekürt werden die Deutschen Meister in der Solarbundesliga in diesem Jahr am 22. Juni in der bayerischen Gemeinde Schalkham. „Das ist eine kleine Kommune, die sich sehr für erneuerbare Energien engagiert und seit Jahren bei der Solarwärmenutzung an der Spitze ist“, sagt Witt. Während der Meisterfeier werde Einblick in das Erfolgsrezept der Schalkhamer geboten und wie in jedem Jahr biete die Veranstaltung eine gute Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Jede und jeder, die oder der an der Solarbundesliga Interesse hat, kann daran teilnehmen. Alle Informationen zur Meisterfeier finden sich unter www.solarbundesliga.de.

Quelle: Verlag Bröer & Wit
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