Artikel vom 11.06.2013, Druckdatum 14.08.2020

Stromerzeugerinnen und -erzeuger fordern Beteiligung ein

Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaik Anlagen sind eine tragende Säule der Energiewende. Von den über 1,3 Millionen Anlagen sind rund 95 Prozent in privater oder genossenschaftlicher Hand. Rund 60 Prozent werden von Hausbesitzer/innen und Landwirt/innen betrieben. Bis heute sind die privaten Stromerzeugerinnen und -erzeuger sowie die Erzeugergemeinschaften kleinerer und mittlerer Größe nicht an den energiepolitischen Entscheidungen beteiligt - das soll sich mit dem Deutschen Solarbetreiber Club e.V. (DSC) ändern.

Der DSC hat sich gegründet, um den vielen Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaik Anlagen in Deutschland eine Stimme zu geben. In diese Anlagen wurden bis heute weit über 100 Milliarden Euro aus privater Tasche investiert. Der Umbau unserer Stromversorgung, hin zu mehr dezentralen und privaten Strukturen, ist eine gewaltige Aufgabe. Über die Medien werden immer wieder Fehlinformationen verbreitet und Verbraucherinnen und Verbraucher wie Investorinnen und Investoren verunsichert. Der DSC will gemeinsam mit seinen Partnern durch sachliche Information für eine faktenbasierte öffentliche Diskussion sorgen und sich für die Belange der Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaik Anlagen einsetzen. 

Die Forderungen des Deutschen Solarbetreiber Club e.V. (DSC) lauten unter anderem: 

- Mehr Solarstrom von deutschen Dächern
- Selbst Stromerzeuger werden Photovoltaik ist die Energie aller Bürgerinnen und Bürger
- Behutsame und sinnvolle Anpassung des EEG
- Überprüfung der Vergünstigungen für stromintensive Unternehmen

Quelle: Deutscher Solarbetreiber Club e.V. (DSC)
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