Artikel vom 31.07.2013, Druckdatum 19.07.2019

Altmaier besucht am 1. August Conergy Bürgersolarpark

Am kommenden Donnerstag, 1. August 2013, besucht Bundesumweltminister Peter Altmaier den ersten Conergy Bürgersolarpark in Ulmen. Der Umweltminister will sich vor Ort ein Bild vom Potenzial solcher genossenschaftlich organisierter Projekte für die Energiewende machen, heißt es in einer Pressemitteilung. Vor wenigen Monaten ging die 1 Megawatt starke Photovoltaik Freiflächenanlage in Ulmen ans Netz. In Deutschland erzeugen Kraftwerke von Energiegenossenschaften laut einer Umfrage des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands e.V. heute bereits 580 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr, der zu einem Großteil aus Photovoltaik Anlagen stammt.

Neben Minister Peter Altmaier besuchen weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Bundes- und Landespolitik die Veranstaltung: Peter Bleser, Mitglied des Bundestags (CDU), und Anke Beilstein, Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz (CDU), nehmen ebenfalls an dem Programm teil, das durch Klimaschutzaktivitäten und Chancen Erneuerbarer Energien führt.

Investor des Kraftwerks in Ulmen ist die Energiegenossenschaft MEHR Energie eG. Conergy und sein langjähriger Partner Renew HGmbH arbeiteten bei der Umsetzung von der Entwicklung über die Planung bis hin zur Installation als eingespieltes Team Hand in Hand, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Seit dem Netzanschluss produziert der Bürgersolarpark rund 845.000 Kilowattstunden sauberen Sonnenstrom pro Jahr – das ist genug Energie, um rund 240 Haushalte und damit knapp ein Viertel der Einwohner von Ulmen zu versorgen.

„Über 130.000 Menschen in Deutschland nehmen die Energiewende heute bereits selbst in die Hand und haben sich zu Energiegenossenschaften zusammengeschlossen – mit steigender Tendenz. Dadurch sichern sie die erneuerbare Energieversorgung in ihrer Umgebung. Bürgersolarparks sind dabei ein geeignetes Instrument, dieses Ziel zu erreichen“, sagte Stefan Balbierz, Geschäftsführer von Conergy in Deutschland. „Auch unser Solarstrompark in Ulmen hat Wirkung gezeigt: Er vermittelt Bürgerinnen und Bürgern, dass das eigene Gestalten einer nachhaltigen Energiepolitik möglich ist, und Politikern, dass eine solche erwünscht ist. Das Signal ist angekommen, das zeigt nicht zuletzt die Anwesenheit des Bundesumweltministers.“

In Deutschland erzeugen Kraftwerke von Energiegenossenschaften laut einer Umfrage des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands e.V. heute bereits 580 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr, der zu einem Großteil aus Photovoltaik Anlagen stammt. Das entspricht dem Stromverbrauch von 160.000 Haushalten. Die Direktvermarktung von Solarstrom aus der Region für die Region hat künftig großes Potenzial: Jede zweite Genossenschaft will ihren Solarstrom in Zukunft direkt vermarkten.

„Bürgersolarparks sind ein wichtiger Pfeiler für die Umsetzung der Energiewende. Dabei ist das Zusammenwirken von erneuerbarer Energie, Genossenschaften und Politik richtungsweisend für die künftige Entwicklung und den Erfolg“ sagte Thomas Rink, Geschäftsführer der Renew HGmbH und langjähriger Partner von Conergy. „Wenn wie hier hochwertige und gut geplante Solarparks durch Bürgerinnen und Bürger vorangetrieben und durch die Politik unterstützt werden, sind wir auf dem richtigen Weg.“

Quelle: Conergy AG
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