Artikel vom 20.08.2013, Druckdatum 18.09.2020

Merkel will nach der Wahl EEG-Gesetz reformieren

Bundeskanzlerin Angela Merkel will „unmittelbar“ nach der Bundestagswahl das Erneuerbare-Energien-Gesetz reformieren. Das kündigt sie in einem Interview mit den Ruhr Nachrichten an. Auf die Energiewende und die stark gestiegenen Strompreise angesprochen, gibt Merkel „die rasante Entwicklung der Photovoltaik“ zu bedenken, die „so niemand vorhergesehen“ habe.

In der Online-Ausgabe der Ruhr Nachrichten vom 20. August 2013 wird die Bundeskanzlerin u.a. nach der Energiewende gefragt. Vor zwei Jahren hätte sie noch erklärt, die Ökostrom Umlage solle 3,5 Cent je Kilowattstunde nicht überschreiten. Jetzt könnte die EEG Umlage fast auf das Doppelte steigen, halten ihr die Interviewer vor und fragen sie, ob sie sich verschätzt habe? Ob der Strompreis aus dem Ruder laufe?

Merkel antwortet daraufhin: „Sie müssen dabei zum Beispiel die rasante Entwicklung der Photovoltaik bedenken, die so niemand vorhergesehen hat. Gut dabei ist, dass die Erneuerbaren Energien schneller als erwartet zu einem wichtigen Element unserer Stromversorgung geworden sind. Nun brauchen wir sehr bald eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Wir müssen sie unmittelbar nach der Bundestagswahl gemeinsam angehen, denn bei der Energiewende geht es immer um die drei Grundforderungen Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit und Bezahlbarkeit von Energie.“

Quelle: RuhrNachrichten Online


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