Artikel vom 07.02.2007, Druckdatum 16.04.2021

Solar-Fabrik AG erweitert Vereinbarung mit Hoku Materials

Die Solar-Fabrik AG hat jetzt bekannt gegeben, dass der mit der US-amerikanischen Hoku Materials, einer Abteilung der Hoku Scientific, Inc, geplante Vertrag zur Lieferung von Polysilikon auf 175 Millionen US-Dollar erweitert wurde. Gleichzeitig wurde der vorgesehene Termin für die endgültige Vertragsunterzeichnung um einige Wochen verschoben.

Am 5. Dezember 2006 hatten die beiden Vertragsparteien die Unterzeichnung eines so genanntes „Memorandum of Unterstanding“ (MOU) bekannt gegeben. Darin war vereinbart, dass Hoku Materials der Solar-Fabrik in einem definierten Zeitraum zu einem festgelegten Preis Polysilikonklötze zur Produktion von Solarmodulen liefern soll. Die Vereinbarung sah ein Liefervolumen von 120 bis 140 Millionen US-Dollar – verteilt auf mehrere Jahre Laufzeit – vor und sollte innerhalb von 60 Tagen abschließend unterzeichnet werden.

Jetzt gab die Solar-Fabrik bekannt, dass sich die beiden Vertragspartner aufgrund „anhaltender Diskussionen und Verhandlungen“ dazu entschlossen hätten, die Summe des Vertrags auf 175 Millionen US-Dollar zu vergrößern. Außerdem wurde der Termin der endgültigen Vertragsunterzeichnung nochmals verlängert: „Die Parteien haben vor, einen endgültigen Vertrag innerhalb der nächsten wenigen Wochen zu schließen“, heißt es in der Pressemitteilung.

„Im Licht des positiven Fortschritts, den Hoku im Laufe der letzten wenigen Monate mit seinem Polysilikonprojekt und unserer ständigen Diskussionen gemacht hat, haben wir uns dafür entschieden, das Volumen unserer geplanten Polysilikonkäufe von Hoku zu vergrößern,“ sagte Christoph Paradeis, CEO des Solar-Fabrik. „Wegen der modifizierten Struktur unserer geplanten Abmachung mit Hoku baten wir um zusätzliche Zeit, den Vertrag abzuschließen.“

„Auf dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen in unseren Vertragsdiskussionen mit der Solar-Fabrik freuen wir uns, eine zusätzliche Zuteilung unserer geplanten Polysilikonproduktion anzubieten,“ sagte Dustin Shindo, Vorsitzender und CEO Hoku Scientific. „Wir freuen uns darauf, die Abmachung innerhalb der nächsten wenigen Wochen abzuschließen.“

Hoku ist eine Clean Energy-Technologiegesellschaft, die Kraftstoffzellmembrane entwickelt und fertigt. Zurzeit breitet die Gesellschaft ihr Geschäft aus, um zukünftig auch Solarmodule und Polysilikon für den Solarmarkt zu fertigen.

Quelle: Solar-Fabrik AG



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