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21.03.2006

Nicht nur „billig“, sondern auch „grün“

Mehr Klimaschutz, mehr fairen Wettbewerb, mehr Arbeitsplätze im Bereich erneuerbare Energien. Das alles finden Sie gut und schön, wissen aber nicht, wie Ihr Beitrag dazu aussehen könnte? Einer von vielen wäre, auf „grünen“ Strom umzusteigen. Warum das viel bringt und einfacher und preiswerter ist, als die meisten denken, zeigt die Initiative „Besser leben – Strom wechseln“ des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Über 80 Prozent aller Bundesbürger wünschen sich einen verstärkten Einsatz von erneuerbaren Energien. Die Unabhängigkeit von ausländischen Energielieferanten ist der eine, der Umweltschutz der andere Grund dafür. Viele sind auch bereit, dafür einen Beitrag zu leisten. Sie investieren in Gebäudesanierungsmaßnahmen, neue Heizungsanlagen oder produzieren selbst Sonnenstrom. Doch was tut der, der keine eigene Immobilie hat und dennoch die Erneuerbaren Energien nach vorne bringen will? Der wechselt den Stromanbieter. Aber nicht nur nach „billig“, sondern auch nach „grün“.

„Warum sich weiter von einem großen Energiekonzern mit Atom- und Kohlestrom versorgen lassen?“ fragt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Als Kunde eines konventionellen Stromkonzerns unterstütze man Unternehmen, die gegen den Atomausstieg arbeiteten und versuchten, den Ausbau erneuerbarer Energien zu bremsen. Durch den Wechsel zu einem zertifizierten „Grüner-Strom-Anbieter“ bezahle man dagegen nur noch für Strom aus „grünen“ Quellen und fördere gezielt den naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energiequellen.

Da aber der Begriff „Ökostrom“ nicht geschützt ist, ist es wichtig, auf das „Grüner-Strom-Label“ zu achten. Dieses Gütesiegel, das vom BUND und anderen relevanten Verbänden wie NABU oder EUROSOLAR herausgegeben wurde, garantiert, dass der Strom auch hält, was er verspricht. Mit diesem Label zertifizierter Strom ist naturverträglich aus regenerativen Energiequellen wie Sonne Wind- und Wasserkraft, Biomasse Klärgas oder geothermische Quellen erzeugt. Ein Mix mit Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung ist erlaubt. Der entsprechende Stromversorger muss außerdem gewährleisten, dass ein Teil seines Erlöses in den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien fließt.

Der Wechsel selbst ist sehr einfach: Man ruft den „Grüner-Strom-Anbieter“ seiner Wahl an und teilt ihm mit, dass man umsteigen möchte. Der setzt sich dann mit dem bisherigen Stromanbieter in Verbindung und regelt alles weitere. Nach wenigen Wochen ist der Wechsel perfekt.

Aber was kostet mich das Ganze? Darüber informiert der BUND auf seiner Infoseite sehr anschaulich. Und auch über die Homepage des Grüner-Strom-Labels erfährt man, welcher Anbieter zertifizierten Strom ins Netz bringt. Klar ist, mit den billigsten Billiganbietern kann der „grüne“ Strom (noch) nicht mithalten. Aber er bietet die Möglichkeit, sich einzumischen, damit sich das bald ändert. Und mittlerweile ist eh klar: „Billig“ ist nicht immer „gut“.

Quelle und mehr Infos unter: www.bund.net und www.gruenerstromlabel.de

Autorin: Petra Forberger für www.solarportal24.de

  

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