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21.04.2009

TÜV Rheinland empfiehlt: Nur zertifizierte Solarmodule nutzen

Mehr als zwei Millionen Haushalte in Deutschland nutzen bereits die Sonne als kostenlose Stromquelle. Mit einer Photovoltaik Anlage auf dem Dach werden Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer selbst zu Energielieferanten und schonen damit Umwelt und Geldbeutel. Doch Vorsicht: „Bei der Vielzahl von Herstellern kann der Laie schnell den Überblick verlieren“, sagt Jörg Althaus, Fachmann für regenerative Energien bei TÜV Rheinland. Bei der Anschaffung lohnt es sich, auf das internationale Qualitätssiegel gemäß IEC zu achten.

Rund 20.000 Euro kostet eine 32 Quadratmeter große Photovoltaik Anlage im Schnitt, die den Strombedarf eines Vier-Personen-Haushalts deckt. „Wer mehrere tausend Euro investiert, hat mit dem Qualitätssiegel die Gewissheit, dass die Anlage effizient arbeitet und lange hält“, betont Althaus. Die TÜV Rheinland-Experten zertifizieren derzeit 70 Prozent aller Hersteller weltweit. Eine Übersicht der weit über 200 zertifizierten Hersteller finden Interessenten unter www.tuv-pv-cert.de im Internet (Rubrik „geprüfte PV-Module“).

„Die Module lassen sich innerhalb eines Tages und in der Regel ohne eine spezielle Baugenehmigung installieren“, sagt der Solarexperte. Unter optimalen Bedingungen – das heißt bei Dächern mit Südlage, die einen Neigungswinkel zur Sonne von 30 Grad haben – zahlt sich die Investition nach 10 bis 15 Jahren aus.

Wenn das Dach spitzwinkliger ist oder teilweise im Schatten liegt, ist der Wirkungsgrad der Module geringer. Auch dann kann sich aber eine solche Anlage rechnen. „Die Eigentümer erhalten pro Kilowattstunde selbst genutzten Strom 25,01 Cent vom Stromversorger“, erklärt Althaus. Alternativ kann er den erzeugten Strom gegen eine Vergütung auch in das örtliche Stromnetz einspeisen.

Ein weiterer Anreiz für eine eigene Photovoltaik Anlage sind die zinsgünstigen Darlehen der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Informationen dazu finden sich unter www.solarfoerderung.de ebenfalls im Internet. 

Quelle: TÜV Rheinland

  

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