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Solar Nachrichten November 2012

Nachrichten der Vormonate im Newsarchiv
30.11.2012
Energiewende in Inzell
Das erste Mehrparteien-Sonnenhaus steht im bayerischen Inzell: Im Sommer fertig gestellt, fuhr der solarisierte Altbau in den vergangenen Monaten die „Sonnenernte“ ein, die seine Bewohnerinnen und Bewohner durch den Winter bringen wird. Bei ausreichend Sonnenschein – und davon gibt es im Chiemgau genug - heizt die Sonne den Solartank des Hauses auf 90°C. Seine Größe ist ausreichend, um das Haus über Tage und Wochen mit Wärme für Heizung und Warmwasser zu versorgen.
30.11.2012
Die sensitive Seite des Klimas
Klimaforscherinnen und -forscher versuchen seit langem abzuschätzen, wie stark die Klimaerwärmung ausfällt, wenn sich der Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre verdoppelt. Für diesen als „Klimasensitivität“ bezeichneten Zusammenhang werden bislang Temperaturwerte zwischen 0 und 10 Grad Celsius angegeben. In einer neuen Untersuchung liefert ein internationales Forscherteam eine deutlich genauere Bandbreite für die Sensitivität des Klimas. Die neuen Befunde und ein präzisierte Methodik sind für die Abschätzung der zukünftigen Klimaentwicklung von großer Bedeutung.
30.11.2012
Null- und Plusenergiegebäude effektiv bilanzieren
Am 3. Dezember erscheint EnerCalC 2013, ein Excel-basiertes Werkzeug zur vereinfachten Energiebedarfsberechnung von Nichtwohngebäuden. EnerCalC gibt es seit 2011. Jetzt wurde die kostenlose Software um eine übersichtliche und flexible Darstellung der Gesamtbilanz von Null- und Plusenergiegebäuden erweitert. Mit der neuen Version können nun auch Kraft-Wärme-Kopplung und Solarthermie in die Bilanz einbezogen werden.
29.11.2012
Auftakt der „Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg“
„Intelligente Netze stellen einen wesentlichen Baustein für die nachhaltige Energieversorgung der Zukunft dar“, erklärte Umweltminister Franz Untersteller heute bei der Auftaktveranstaltung der „Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg“ in Fellbach. Stromerzeugung und Stromverbrauch müssten künftig besser aufeinander abgestimmt werden. Hierzu müssten die durch den Ausbau der erneuerbaren Energien zunehmend dezentral bereitgestellte Stromerzeugung, die erforderlichen Speicher und die Verbraucherinnen und Verbraucher durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologien miteinander vernetzt werden, so der Minister.
29.11.2012
Baukasten-Kraftwerk macht Solarenergie günstig
Das deutsche Technologieunternehmen protarget AG (Köln) bringt mit dem ersten schlüsselfertigen Solarthermie-Kraftwerk eine neue Generation von CSP-Anlagen (Concentrating Solar Power) auf den Markt. Aufgrund eines standardisierten Fertigungsprozesses und modularer Bauweise können die solarthermischen Anlagen schneller und kostengünstiger realisiert werden. Dadurch werde Solarstrom weltweit einfacher zugänglich und in vielen Gebieten ohne Subventionen bezahlbar, heißt es in einer Pressemitteilung.
29.11.2012
Sunways AG rechnet mit weiter schwierigem Umfeld
Die Nachfrage nach Photovoltaik-Produkten und -lösungen hat im dritten Quartal spürbar nachgelassen. Das macht sich auch in den Q3-Zahlen der Sunways AG (Konstanz) bemerkbar: Der Umsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahresquartal halbiert, das EBIT lag mit -11,2 Millionen Euro auf Vorjahresniveau (Q3/2011: -11,8 Millionen Euro). Sunways geht davon aus, dass in den nächsten Quartalen eher noch mit einem Zuspitzen der Situation in Europa zu rechnen ist.

  

29.11.2012
Zu Weihnachten an Effizienz denken
Wer zu Weihnachten digitale Technik wie externe Festplatten verschenken oder sich selbst ein Heimnetzwerk spendieren will, sollte auf effiziente Geräte setzen. Insbesondere die kleinen Netzwerkspeicher schlagen dabei aus Umweltaspekten die Online-Speicher, auch als „Cloud“ bekannt. Das unabhängige Öko-Institut hat Empfehlungen für den Einkauf erstellt.
28.11.2012
Strom aus Erneuerbaren Energien immer günstiger zu haben
Heutige Investitionen in Erneuerbare Energien sichern stabile Strompreise von morgen. Weil die klima­freundliche Elektrizität keine endlichen Ressourcen als Brennstoff benötigt, liegen die Betriebskosten von Erneuerbare-Energien-Anlagen in der Regel weit unter denen fossiler Kraftwerke. Bei den notwendigen Anfangsinvestitionen für den Bau der Stromerzeugungsanlagen sah es bisher anders aus. Doch die Kostenschere schließt sich zunehmend. Während die Investitionskosten für Anlagen auf Basis Erneuerbarer Energien sinken, ist der Bau fossiler Kraftwerke in den letzten Jahren teurer geworden.
28.11.2012
Solarthermie: Potenzial bei großem Kollektorfeld und hoher Systemtemperatur
Die Sunlumo Technology GmbH (Perg, Österreich) arbeitet aktuell an der Forschung und Entwicklung von hoch effizienten und kostengünstigen Vakuumröhrenkollektoren für solarthermische Großanlagen mit. Das Unternehmen ist zugleich Initiator des Projekts MidTempColl. Wissenschaftliche Partner sind AEE INTEC (Projektleitung) sowie das Institut für Polymeric Materials and Testing der Johannes Kepler Universität Linz. Ökotech und SOLID konnten als Unternehmenspartner mit ins Boot geholt werden.
28.11.2012
Lokales Photovoltaik-Engagement treibt die Energiewende
Kommunen und private Kleininvestor/innen sind dezentrale Treiber eines ungeahnten Aufschwungs von Strom aus Sonnenenergie. Etwa jede vierte Kilowattstunde Strom in Deutschland wird in privaten Haushalten verbraucht. Und etwa jede vierte Kilowattstunde des nationalen Strombedarfs soll in Zukunft von der Sonne erzeugt werden. Darauf hat SolarLokal, die 2003 gestartete gemeinsame Initiative der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) und des Bonner Photovoltaik-Unternehmens SolarWorld AG, hingewiesen.
28.11.2012
Projektionen zum Meeresspiegelanstieg unterschätzt?
Während die globale Mitteltemperatur in den letzten Dekaden in einer Geschwindigkeit zugenommen hat, die gut mit den Projektionen des Weltklimarats übereinstimmt, ist der Meeresspiegel schneller angestiegen als vorhergesagt. Das geht aus einer Studie hervor, die jetzt im Fachjournal Environmental Research Letters veröffentlicht wurde. Der Anstieg des Meeresspiegels hat potenzielle Auswirkungen für Millionen von Menschen auf der ganzen Welt, von Küstenregionen bis hin zu Megastädten wie Tokio.
28.11.2012
Umfrage: An Weihnachtsbeleuchtung wird gespart
Wenn zur Weihnachtszeit wieder die Lichtlein brennen, wird Deutschland in diesem Jahr weniger hell strahlen als noch 2011: Etwa sieben Milliarden kleine Lämpchen in Lichterketten, Trapezen und Fensterbildern werden in diesem Winter für weihnachtliche Stimmung sorgen. Das sind gut 17 Prozent weniger als im Vorjahr, als fast 8,5 Milliarden Lämpchen zum Einsatz kamen. Ursache für die sparsamere Festbeleuchtung dürfte der flächendeckend steigende Strompreis sein.

  

28.11.2012
„Desertec ist Klimaschutz“
Der aktuelle Report der Weltbank warnt vor den drastischen Folgen einer ungebremsten Erderwärmung. Bei einem „Weiter so“ befindet sich die Welt auf einem Kurs, der schon bis Ende des Jahrhunderts zu einer Erderwärmung von vier Grad Celsius führen dürfte, so die Autoren der Studie. Die Desertec Industrieinitiative (Dii) weist darauf hin, dass ein gemeinsamer Stromverbund zwischen Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten auf der Basis von Solar- und Windkraftwerken den CO2-Ausstoss drastisch senken kann - und das auf besonders kostengünstige Weise.
27.11.2012
Klimawandel: „Umgehenden Kurswechsel“ angemahnt
Während die Weltbank dringend vor den verheerenden Auswirkungen eines Temperaturanstiegs um 4 Grad warnt und die Hoffnungen auf konkrete Ergebnisse bei der UN-Klimakonferenz in Katar erschütternd niedrig sind, hat der World Future Council auf seiner sechsten Jahresversammlung das Ziel bekräftigt, zukünftigen Generationen einen gesunden Planeten zu übergeben. „Ein schneller Kurswechsel ist eine unabdingbare Voraussetzung, um die drohenden Folgen eines unkontrollierten Klimawandels zu verhindern“, sagte WFC-Gründer Jakob von Uexküll.
27.11.2012
Bosch erhält Umweltpreis für Unternehmen 2012
Die Robert Bosch GmbH ist für ihren Standort Reutlingen mit dem baden-württembergischen Umweltpreis für Unternehmen 2012 ausgezeichnet worden. Bosch erhielt den Jury-Preis in der Kategorie „Energieexzellenz“ als Unternehmen, das in „besonders vorbildlichem Umfang regenerative Energie gewinnt, Energie spart und zur Steigerung der Energieeffizienz im Unternehmen Lösungen entwickelt hat“. Zum ausgeklügelten Energiekonzept am Standort Reutlingen gehören Abwärmerückgewinnung, ein Blockheizkraftwerk, Wärmepumpen, Rauchgaswärmetauscher sowie eine Solarthermie- und eine Photovoltaik-Anlage.
27.11.2012
Kampagne „1.000 Euro Strom sparen“ gestartet
Das Öko-Institut und die Nachhaltigkeitsplattform Utopia haben unter dem Slogan „Energiewende – wir fangen schon mal an“ die Kampagne „1.000 Euro Strom sparen!“ gestartet. Die Aktion informiert Bürgerinnen und Bürger über die hohen Einsparpotenziale im eigenen Haushalt und sucht Stromsparer/innen in ganz Deutschland.
27.11.2012
Oerlikon schließt Verkauf der Solarsparte ab
Die OC Oerlikon Management AG (Pfäffikon, Schweiz) hat den Verkauf ihres Solargeschäfts an Tokyo Electron Ltd. (TEL) abgeschlossen. Bereits im März dieses Jahres war der Vertrag unterzeichnet worden. Die Transaktion war als Bargeschäft strukturiert, in dem TEL 100 Prozent der Anteile von Oerlikon Solar erwarb. Der jetzige Abschluss führt Unternehmensangaben zufolge zu einem Barmittelzufluss von rund 250 Millionen Schweizer Franken an den Oerlikon Konzern.
27.11.2012
NABU: Staaten müssen Anstrengungen beim Klimaschutz deutlich erhöhen
Anlässlich der 18. UN-Klimakonferenz in Doha (Katar) fordert der NABU von der Staatengemeinschaft größere Anstrengungen beim Klimaschutz. „Sowohl das Umweltprogramm der Vereinten Nationen als auch die Weltbank haben in den vergangenen Wochen deutlich gemacht, dass sich ein gefährlicher Klimawandel noch verhindern lässt, wenn wir klimaschädliche Emissionen bereits vor 2020 deutlich stärker reduzieren als bislang vereinbart“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Dazu müssten alle Staaten ihren Beitrag leisten und überprüfen, in welchen Bereichen sie zusätzliche Maßnahmen ergreifen.

  

27.11.2012
Strompreise steigen 2013 um bis zu 20 Prozent
Vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern flattert momentan unangenehme Post ins Haus. Über 300 Stromversorger erhöhen ab 2013 die Strompreise. Im Einzelfall soll der Strompreis um bis zu 20 Prozent steigen. Um dem zu entgehen, können Verbraucherinnen und Verbraucher sehr einfach im Internet die Strompreise von vielen hundert Stromversorgern vergleichen und wechseln. Denn in der Regel steht ihnen bei der Erhöhung der Strompreise ein Sonderkündigungsrecht zu.
26.11.2012
Die Perspektive von Doha – Zeit vor 2020 nutzen
Die weltweiten Treibhausgasemissionen aus fossilen Brennstoffen erreichen einen neuen Höchststand. Vor 2020 wird es aber kein neues, weltweit bindendes Klimaschutzabkommen für alle Staaten geben. Daher geht es jetzt darum, durch andere Initiativen schon vor 2020 weitere Treibhausgasminderungen zu erreichen, jedoch wesentlich ambitionierter als bisher. Dafür sollten zügig Pionierallianzen zwischen Vorreiterstaaten gebildet werden. Hierbei sei insbesondere die EU gefragt, so die Klimaberater der Bundesregierung.
26.11.2012
Hurrikan „Sandy“: Schäden in Milliardenhöhe
Hurrikan „Sandy“ hat Schäden in Milliardenhöhe verursacht. Als erstes Versicherungsunternehmen hat heute die Swiss Re (Zürich) entsprechende Zahlen bekannt gegeben. Dort schätzt man derzeit den Gesamtschaden für die Versicherungswirtschaft auf 25 Milliarden US-Dollar. Allein die Swiss Re rechnet mit einer Schadenbelastung durch Hurrikan „Sandy“ von 900 Millionen US-Dollar. Diese Schätzung könne sich aber noch ändern, da die Schadenermittlung andauere, so das Unternehmen.
26.11.2012
Photovoltaik rentiert sich
In dem von der EU-Kommission co-finanzierten Forschungsprojekt „PV-Parity“ wurde untersucht, ab wann Photovoltaik ohne finanzielle Stützen auskommen kann. Die Antwort ist je nach Region unterschiedlich. In Deutschland ist Photovoltaik im Haushaltssektor bereits jetzt rentabel, in Österreich soll dieser Punkt bereits in ein bis zwei Jahren erreicht sein. Bei großen Photovoltaik-Kraftwerken hingegen sieht es wieder anders aus, sie können mit anderen Kraftwerken noch nicht mithalten.
26.11.2012
Weihnachtsplätzchen mit Solarwärme gebacken
Ein umweltfreundliches Solarthermie-System versorgt die Genussbäckerei „Beniva“ des Down-Syndrom-Zentrums in Leoben in der Steiermark seit Oktober 2012 mit Energie aus der Sonne. Die Bäckerei bietet Arbeitsplätze für Jugendliche mit Trisomie 21, einer genetischen Besonderheit, und konnte dank der Unterstützung des österreichischen Solarthermie-Herstellers TiSUN und seiner Partner pünktlich zur Weihnachtszeit eröffnet werden.
26.11.2012
Röslers Klientelpolitik blockiert EU-Klimaschutz und Reform des Emissionshandels
Die unabhängige Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch kommentiert den jüngsten offenen Streit zwischen Umweltminister Peter Altmaier und Wirtschaftsminister Philipp Rösler zur EU-Klimapolitik und zur Reparatur des Emissionshandels. Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: „Philipp Rösler verhindert, dass Deutschland in der EU mit einer Stimme spricht. Wie Kai aus der Kiste blockiert Rösler plötzlich die Anhebung des EU-Emissionsziels. Noch im Mai hatte er einem regierungsinternen Kompromiss zugestimmt, wonach Deutschland sich für die Anhebung des EU-Klimaziels auf 30 Prozent einsetzt.“

  

26.11.2012
Emnid-Umfrage: Jeder fünfte Deutsche ist bereit, in Photovoltaik zu investieren
Die steigenden Strompreise lassen Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland umdenken - das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag von LG Electronics. Die Umfrageergebnisse veranschaulichen, dass Solarstrom und insbesondere die anfänglichen Investitionen in eine Photovoltaik-Anlage bei immer mehr Menschen auf Akzeptanz stoßen.
26.11.2012
So bringt die Sonne frische, warme Luft ins Haus
Wer ein ausgezeichnetes Raumklima mit sparsamem Energieverbrauch und Klimaschutz unter einen Hut bringen möchte, kann die Sonne für seine Zwecke arbeiten lassen. Sogenannte Solarlüftungen transportieren sowohl Wärme als auch frische Luft ins Haus und tragen so zur Reduzierung der Heizkosten sowie zur Verbesserung des Raumklimas bei.
26.11.2012
„12 Milliarden US-Dollar an Weltbankgeldern wären besser in Wüstenstrom angelegt als in fossilen Brennstoffen“
Die Weltbank warnt vor den drastischen Folgen der Erderwärmung und rief die Regierungen weltweit dazu auf, die 1 Billion Dollar (rund 775 Milliarden Euro) umfassenden Subventionen für fossile Brennstoffe in alternative Energien umzulenken. Dr. Thiemo Gropp, Vorstand der DESERTEC-Foundation, hält dies für einen „hervorragenden Vorschlag“, fordert aber striktere Vorgaben für den Umgang mit öffentlichen Geldern. Werde beispielsweise stärker in Pilotprojekte in den Wüsten der Welt investiert, könne man, wie bei der Förderung des Ausbaus der Windkraft und der Photovoltaik, entscheidende Kostensenkungen realisieren.
26.11.2012
EU-Studie: Klimawandel hat Europa bereits spürbar verändert
Der Klimawandel hat umfangreiche Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt in ganz Europa. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte Studie der Europäischen Umweltagentur (EEA), die mit potenziellen Schäden in beträchtlicher Höhe rechnet und daher Mitgliedstaaten aufruft, mehr für die Anpassung zu tun.
24.11.2012
Strompreiserhöhung mildern mit Ökostrom
Mehr als 450 Stromversorger haben Preiserhöhungen zum neuen Jahr bekanntgegeben. Begründet werden die Preissteigerungen gern mit der „teuren Förderung von Ökostrom“. Das Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen“ zeigt dagegen auf, wie Verbraucherinnen und Verbraucher mit dem Wechsel zu Ökostrom Geld sparen können: Nach ersten Vergleichen sind die Tarife konzernunabhängiger Ökostrom-Anbieter in geringerem Umfang gestiegen als die der Grundversorger.
24.11.2012
Zurück in die Zukunft: Frachtschiffe sollen wieder segeln
Treibstoffpreise steigen, fossile Brennstoffe werden knapp, für die Schifffahrt gelten strenge Vorgaben für den Schadstoffausstoß - vor diesem Hintergrund werden an der Jade Hochschule in dem internationalen Verbundprojekt „Sail“ derzeit alternative Antriebstechniken für Frachtschiffe erforscht. Ziel ist es, Kosten und umweltschädliche Emissionen zu senken. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Windkraft.

  

24.11.2012
Neue globale Karte zeigt die Funktionstüchtigkeit von Ökosystemen
Ökosysteme nehmen Sonnenenergie auf und wandeln sie in für den Menschen wichtige Ökosystemdienstleistungen um. Sie stellen zum Beispiel Biomasse bereit, die als Nahrung, Konstruktionsmaterial oder Energieträger genutzt werden kann, aber sie regulieren auch das Klima und speichern Wasser. Eine neue Studie geht der Frage nach, welche Gebiete auf den Kontinenten der Erde die beste „Funktionstüchtigkeit“ aufweisen.
23.11.2012
Energiekonzerne bringen gesamte Energiewende in Misskredit
Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig hat den Anstieg des Anteils erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung in Thüringen als Erfolg gewertet. „Thüringen ist auf dem richtigen Weg“, sagte der Minister. Zugleich kritisierte Machnig die bundesweit unter Hinweis auf die EEG-Umlage geplanten Strompreiserhöhungen als „nicht nachvollziehbar“: „Bei angekündigten Aufschlägen zwischen zwei und 20 Prozent liegt der Verdacht nahe, dass ein Teil der Stromversorger in Deutschland die Energiewende nutzt, um abzukassieren.“
23.11.2012
„German Renewables Award 2012“ vergeben
Die zentrale Rolle der erneuerbaren Energien für die Zukunft der Energieversorgung stand im Mittelpunkt der gestrigen Konferenz „German Renewables 2012“. Das Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH-Cluster) ehrte zudem fünf Personen, die sich mit ihrer Arbeit um die Entwicklung der Regenerativen Energien besonders verdient gemacht haben. Im Auftaktjahr gab es Gewinnerinnen und Gewinner in den Kategorien „Lebenswerk“ und „Studentische Arbeiten“.
23.11.2012
Fraunhofer ISE eröffnet neuen Prüfstand für Solarthermie-Kollektoren
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE (Freiburg) nimmt heute offiziell einen neuen Prüfstand für solarthermische Kollektoren in Betrieb. Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es unter extremen klimatischen Bedingungen mechanische Lasten, z. B. Windeinwirkung oder Schneelasten, zu simulieren und deren Auswirkungen auf die Kollektoren auszuwerten. Das Fraunhofer ISE hat dazu gemeinsam mit der PSE AG aus Freiburg diesen speziellen, in eine Klimakammer integrierten, Lastprüfstand entwickelt.
23.11.2012
„Photovoltaik könnte das Rückgrat des US-amerikanischen Stromnetzes werden“
Die schweren Verwüstungen des Tropensturms „Sandy“ sind auch zwei Wochen nach dem Landfall ein Thema an der US-amerikanischen Ostküste. Auf dem „PV Briefing & Networking Forum USA“ der Joint Forces for Solar, das zum Abschluss des Jahres in New Jersey stattfand, dominierte „Sandy“ ebenfalls die Diskussionen. So sprachen sich die rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dafür aus, dass die Solarenergie künftig das „Rückgrat des US-amerikanischen Stromnetzes“ sein solle.
23.11.2012
Schott: Eine Million Solarreceiver für Solarkraftwerke in der ganzen Welt
Der millionste Solarreceiver der Schott Solar AG (Mainz) ist im Werk im bayerischen Mitterteich vom Band gelaufen. Wie seine Vorgänger ist er für eines der vielen weltweit Solarkraftwerke mit CSP-Technologie (Concentrated Solar Power) bestimmt. Dort wandeln die Receiver gebündelte Sonnenstrahlen in Wärme um, mit der zunächst Wasserdampf und anschließend in einer Dampfturbine Strom erzeugt wird. Ganze Städte lassen sich auf diese Weise mit nachhaltiger Energie versorgen.

  

23.11.2012
Anti-Dumping: Europäische Installateure gespalten
Die aktuellen Diskussionen um den Schutz der europäischen Photovoltaik-Märkte durch die Einführung von Ausgleichszöllen auf chinesische Solarmodule und -zellen spalten die Industrie. Neben der aktuellen Stimmung in der Solarbranche analysiert die inzwischen vierte Version des EuPD Research „European PV InstallerMonitor 2012/2013“ Hintergründe zu den vier wichtigsten europäischen Kernmärkten.
23.11.2012
Altmaier: Photovoltaik-Branche als Partner gewinnen
Er habe keinen Zweifel daran, dass die Energiewende richtig sei. Dafür werde er kämpfen und sein politisches Schicksal daran knüpfen, erklärte Bundesumweltminister Peter Altmaier in seiner Keynote Speech auf dem 13. Forum Solarpraxis. Die größte nicht-technische Solarkonferenz Europas wurde am 22. November in Berlin eröffnet. Bei der Umsetzung der schwierigen Aufgabe Energiewende komme es auf eine stärkere Vernetzung der Beteiligten an, unterstrich er. Hierfür wolle er die Photovoltaik-Branche als Partner gewinnen.
22.11.2012
Welche Energiesparmöglichkeiten habe ich als Mieter/in?
„Mieterinnen und Mieter haben in der Regel keine Möglichkeit, die Kosten für Heizung und Warmwasser durch große Energiesparinvestitionen zu senken. Wärmedämmung, Wärmeschutz-Fenster oder der Einsatz moderner Heizungstechnik sind Sache des Vermieters. Trotzdem können Mieterinnen und Mieter selbst etwas tun, um Energie und damit Geld zu sparen“, so Werner Eicke-Hennig, Programmleiter der „Hessischen Energiespar-Aktion“.
21.11.2012
Leben mit der Energiewende - der Film
Heute Abend läuft der Open-Source-Film „Leben mit der Energiewende“ des Fernsehjournalisten Frank Farenski im Kino an. Erstmals ist es den Zuschauerinnen und Zuschauern ausdrücklich erlaubt, das Geschehen auf der Leinwand mitzufilmen. Denn die darin enthaltenen Informationen sollen möglichst viele Menschen erreichen. Deshalb gibt es den Film seit heute außer im Kino auch im Internet. Kostenlos.
21.11.2012
SMA: Messlatte noch ein bisschen höher gelegt
Die SMA Solar Technology AG (Niestetal) bietet ab sofort eine einfache und unkomplizierte Photovoltaik-Anlagenkonfiguration via Internet. Ganz ohne Download und Software-Installation können Anlagenplanerinnen und Installateure den vollen und verbesserten Funktionsumfang des bewährten Auslegungsprogramms Sunny Design nun weltweit auch mobil und in jedem gängigen Browser nutzen.
21.11.2012
SolarWorld im Wachstumsmarkt Polen
Für Anfang 2013 hat die polnische Regierung eine Einspeisevergütungsregelung für den Ausbau der Solarenergie angekündigt. Bis 2020 will die polnische Regierung den Anteil der Erneuerbaren am Energiemix auf rund 16 Prozent steigern. Auch die deutsche SolarWorld AG (Bonn) expandiert nach Polen und plant, dort komplette Bausätze über ein Premium-Partner-Vertriebsnetz zu vertreiben.

  

21.11.2012
Höhere Strompreise: Stiftung Warentest empfiehlt Versorgerwechsel
Noch nie war der Ärger über steigende Strompreise so groß. Die Stiftung Warentest empfiehlt: Nicht ärgern - wechseln. Denn mit der Ersparnis eines Versorgerwechsels lässt sich eine Preiserhöhungen leicht wieder ausgleichen. Das größte Sparpotenzial haben Kundinnen und Kunden, die noch immer im Grundtarif ihres örtlichen Versorgers sind. Abhängig von Verbrauch und Wohnort können sie selbst mit einem verbraucherfreundlichen Tarif bis zu 331 Euro pro Jahr sparen. Das ergeben Modellrechnungen der Stiftung Warentest für die Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.
21.11.2012
BBU: Wachsweiche Position kann die Umwelt nicht schützen
Auf deutliche Kritik stößt beim Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) die von der 79. Umweltministerkonferenz (UMK) vom 14. – 16.11.2012 einstimmig beschlossene Position zu Fracking, der Förderung unkonventioneller Erdgasvorkommen. Während in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt werde, die UMK hätte sich eindeutig gegen Fracking ausgesprochen, sage der beschlossene Text etwas anderes. Der Beschluss der UMK stelle keine Absage an Fracking und erst recht kein Bekenntnis zu einem dringend erforderlichen Verbot dieser Technologie dar, so der BBU.
21.11.2012
Personalabbau in der Photovoltaik-Branche geht weiter
Die Meyer Burger Technology AG (Thun, Schweiz) reagiert auf die anhaltend schwierige Marktsituation in der Photovoltaik-Branche mit einer Beschleunigung und Ausweitung ihres Konzentrations- und Optimierungsprogramms. Dazu gehört auch ein Personalabbau: Bislang wurde der Personalbestand bereits um insgesamt 19 Prozent auf aktuell 2.272 Mitarbeitende reduziert. Weitere rund 250 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden, 50 davon bei der Roth und Rau AG in Hohenstein-Ernstthal. Für 2012 wird auf Ebene des EBITDA mit einem Verlust in der Größenordnung von 20 bis 40 Millionen Schweizer Franken gerechnet.
21.11.2012
Was bedeutet zunehmende Elektromobilität für das öffentliche Stromnetz?
Der Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität und das Ziel der Bundesregierung, dass bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren, bestimmen die Richtung. Das Angebot an Elektromobilen, die Nutzung elektrisch betriebener Fahrzeuge und der Ausbau der Ladeinfrastruktur folgt langsam aber stetig mit ansteigenden Marktanteilen. Was bedeutet die Stromabnahme durch Elektrofahrzeuge für das öffentliche Stromnetz? Welche Rückwirkungen auf das Versorgungsnetz sind messbar und welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Diese Fragen untersuchte Dr. Peter Plumhoff, Elektrotechnikprofessor an der Fachhochschule Bingen, in einer Verbrauchsstudie.
21.11.2012
Ungebremster Klimawandel bedroht unsere Erde massiv
Nordrhein-Westfalens Klimaschutzminister Johannes Remmel kritisiert Bundesregierung wegen fehlender Anstrengungen beim Klimaschutz. Die Bundesregierung müsse stärkere Anstrengungen im Kampf gegen den fortschreitenden Klimawandel unternehmen und ihre Blockadepolitik beim nächsten Weltklimagipfel in Katar aufgeben, forderte Remmel vor dem Hintergrund des neuen Weltbank-Klimareports.
21.11.2012
Workshop zur Personalentwicklung in den Erneuerbaren Energien
Unternehmen und Personal aus der Branche der Erneuerbaren Energie stehen aktuell vor der Herausforderung, sich dem ständig ändernden Marktumfeld anzupassen und mit Planungsunsicherheiten umzugehen. Mit dem Wachstum und der Dynamik der Branche ist es umso wichtiger, die Personalentwicklung in den Erneuerbaren Energien zu thematisieren. Vor diesem Hintergrund lädt die zukunftsenergien nordwest am 28. Februar 2013 erstmals auch zu einem Personalworkshop nach Bremen ein.

  

20.11.2012
Kohlenstoff-Nanoröhren sollen Photovoltaik-Zellen effizienter machen
Polymer-Photovoltaik-Zellen – besonders ressourcenschonend in der Herstellung und im Recycling – sind leicht und flexibel und daher vielfältig einsetzbar. Eine Möglichkeit, diese Zellen effizienter zu machen, könnte in der Verbindung von Polymeren mit filigranen Hohlzylindern aus Kohlenstoff-Atomen, sogenannten Kohlenstoff-Nanoröhren (engl. carbon nanotubes, CNT), liegen. Ein internationales wissenschaftliches Konsortium arbeitet jetzt daran, die Leistungsfähigkeit von Solarzellen mithilfe CNT noch weiter zu verbessern.
20.11.2012
CDU: „Den „schlafenden Riesen“ Energieeffizienz wecken“
Das „Schwarze-Peter-Spiel“ zwischen Bund und Ländern bei der Einführung eines Modells zur Förderung der Gebäudesanierung müsse endlich ein Ende haben, fordert der Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V., Wolfgang Steiger. Im Gebäudebereich entstünden 40 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs. Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien sei deshalb die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich die zweite wesentliche Säule bei der erfolgreichen Umsetzung der Energiewende, so der Wirtschaftsrates der CDU in einer Pressemitteilung.
20.11.2012
Schutz vor Heizöl-Preisschock: Solarthermie
Die Heizölpreise klettern in unbekannte Höhen und die 100-Euro-Marke ist in unmittelbarer Reichweite. Damit kostet die jährliche Tankfüllung (3.000 Liter) aktuell knapp 3.000 Euro. Das ist ein Anstieg von rund 30 Prozent in nur zwei Jahren. „Die Kosten für Öl und Gas belasten Haushalte immer stärker. Wer dauerhaft gegen höhere Heizkosten ohne Komfortverlust vorgehen möchte, setzt auf die Sonne. Solarwärme bringt über Jahrzehnte Sicherheit in die Heizkostenabrechnung“, rät Helmut Jäger, 2. Vorsitzender des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V.
20.11.2012
NABU: Bund schiebt energetische Gebäudesanierung weiter auf lange Bank
Im bereits über einem Jahr währenden Streit zwischen Bund und Ländern um die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung schiebt die Bundesregierung eine Einigung weiter auf die lange Bank. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble verschleppe jede Einigung, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Ursprünglich war eine Sitzung des Vermittlungsausschuss des Bundesrats für diesen Mittwoch angesetzt. Nun soll erst wieder im Dezember verhandelt werden.
20.11.2012
Im Interesse des Klimaschutzes Gebäudesanierung voran bringen
Im Vorfeld der Sitzung des Vermittlungsausschusses zwischen Bundestag und Bundesrat am morgigen Mittwoch hat Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller erneut an Bund und Länder appelliert, sich auf ein Modell zur steuerlichen Absetzbarkeit von Gebäudesanierungen zu einigen. Baden-Württemberg hat Bund und Ländern vor rund einem Monat einen Kompromissvorschlag unterbreitet. Darin wird ein Weg aufgezeigt, wie die bislang strittige Frage zur Verteilung der zu erwartenden Steuermindereinnahmen zwischen Bund und Ländern gelöst werden könnte.
20.11.2012
Modell der Energiegenossenschaft erlebt eine Renaissance
In Deutschland werden auch im Jahr 2012 wieder mehr als 150 Genossenschaften gegründet, deren Unternehmenszweck der Betrieb von Anlagen der Erneuerbaren Energien ist. Damit entsteht fast jeden zweiten Tag eine neue Energiegenossenschaft. „Bürgerbeteiligungsmodelle zeigen, dass die Erneuerbaren Energien Möglichkeiten der direkten Partizipation bieten und so für Akzeptanz sorgen“, so Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE).

  

20.11.2012
BEE: EU muss Subventionen für fossile und atomare Kraftwerke beenden
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) wertet die Bestrebungen der EU-Kommission, bestehende Monopol- und Oligopolstrukturen in der Energieerzeugung aufzulösen, als äußerst positiv. „Subventionen für fossile Energien müssen schnellstmöglich beendet werden“, erklärt BEE-Präsident Dietmar Schütz. Gleichzeitig warnt Schütz aber davor, durch die Formulierung „kohlenstoffarme Energieversorgung“ die hohen Subventionen für die Kernenergie aus dem Blick zu verlieren und künftig ihre Förderung zu ermöglichen. Dies werde von manchen Mitgliedsstaaten schon heute geplant.
20.11.2012
Strompreiswelle: 468 Versorger erhöhen um 12 Prozent
Deutschland erlebt eine Strompreiswelle von bisher ungekannten Ausmaßen. Zum Jahreswechsel haben 468 Stromversorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 12 Prozent angekündigt. Ein Musterhaushalt mit einem Stromverbrauch von 4.000 kWh muss künftig rund 120 Euro mehr pro Jahr bezahlen.
20.11.2012
Photovoltaik Strompreisrechner statt Renditekalkulation
Photovoltaik ist teuer. Das ist die gängige Meinung. Die unfassbare Kostenentwicklung des letzten Jahres ist an der Mehrheit vorübergegangen, auch in Studien werden veraltete Zahlen veröffentlicht, da diese meist mit Daten des Vorjahres arbeiten. Das österreichische Solarberatungsunternehmen Dachgold (Wien) stellt jetzt einen alltagstauglichen Photovoltaik-Strompreisrechner vor, mit dem der genaue Preis für aus der Sonne produzierten Strom berechnet werden kann.
20.11.2012
Risiken einer Zukunft ohne Klimaschutz
Die Treibhausgas-Emissionen der Menschheit brechen jedes Jahr neue Rekorde. Daher befinden wir uns auf einem Kurs, der schon bis zum Ende des Jahrhunderts zu einer Erderwärmung von vier Grad Celsius führen dürfte. Und somit in eine Welt mit Risiken außerhalb der Erfahrung unserer Zivilisation. Dazu zählen Hitzewellen, besonders in den Tropen, ein Hunderte Millionen Menschen betreffender Anstieg des Meeresspiegels, und Missernten, welche die globale Ernährungssicherheit gefährden - das zeigt ein für die Weltbank erstellter Report des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und von Climate Analytics aus Berlin. Betroffen seien vor allem die Armen dieser Welt, für die Entwicklung ohne Klimaschutz nach Lage der Fakten kaum möglich sei.
20.11.2012
Sonnige Aussichten für den indischen Solarmarkt
Auch 2012 zeigte die Intersolar India die gesamte Wertschöpfungskette der Solarwirtschaft: 86 Prozent der Aussteller präsentierten im Bereich Photovoltaik, drei Prozent stellten Produkte und Dienstleistungen der Solarthermie aus und 11 Prozent der Aussteller brachten Lösungen aus beiden Bereichen mit zur Intersolar India. Mit seiner hohen Sonneneinstrahlung, einer enormen Bevölkerungsgröße und seinem stetig wachsenden Energiebedarf gilt Indien als einer der weltweit attraktivsten Standorte für Solarenergie.
19.11.2012
Energiebedarf der EU lässt sich um zwei Drittel senken
Mit Energieeffizienz-Ma©¬nahmen kann der Primärenergiebedarf der Europäischen Union bis 2050 um zwei Drittel gesenkt werden. Das ist das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI (Karlsruhe) im Auftrag des Bundesumweltministeriums, die heute in Berlin vorgestellt wurde.

  

19.11.2012
Ungleiche Solar-Förderung
Ein Vergleich der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. zwischen der Förderung von Photovoltaik-Anlagen, die Sonnenenergie nutzen, um Strom zu erzeugen, und Solarthermie-Anlagen, die Sonnenenergie nutzen, um Wärme zu generieren, zeigt erhebliche Förder-Differenzen zwischen diesen beiden solaren Energieerzeugungsanlagen.
19.11.2012
Deutsche wollen beim Heizen künftig auf Sonnenenergie setzen
Mehr als die Häfte der Deutschen plant künftig auf Solarthermie zu setzen. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit auf dem zweiten Platz, nur in Italien ist der Anteil derjenigen, die künftig mit der Kraft der Sonne heizen wollen, noch höher. Ebenfalls beliebt als künftige Energiequelle ist die Wärme aus Luft, Erde oder Grundwasser. Das ist eines der Ergebnisse des ersten Vaillant Wärmebarometers, einer repräsentativen Studie, die der Heiztechnikspezialist in Zusammenarbeit mit TNS Infratest durchgeführt hat.
19.11.2012
Conergy Anlage für thailändische Schule und Waisenhaus
Gestern war ein ganz besonderer Tag in der gemeinnützigen „Yaowawit School and Lodge“ in Kapong in der Provinz Phang Nga in Südthailand: Mit der Einweihung und feierlichen Inbetriebnahme der neuen 65 Kilowatt starken Photovoltaik-Anlage bekommen die 110 Jugendlichen im Alter zwischen vier und achtzehn Jahren im Yaowawit Heim für Waisen und sozial benachteiligte Kinder und der angeschlossenen Schule nun sauberen Sonnenstrom. Damit sind sie echte kleine Solar-Pioniere und die wahrscheinlich erste Schule mit eigenem Sonnen-Kraftwerk im Land des Lächelns.
19.11.2012
IBC SOLAR errichtete 5 MW-Photovoltaik-Kraftwerk in Italien
Die IBC SOLAR AG (Bad Staffelstein) hat in nur 49 Tagen ein Photovoltaik-Kraftwerk errichtet und an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Die Anlage wurde am Rande von Maniago, einer Kleinstadt in Norditalien, auf einem 140.000 Quadratmeter großen Areal gebaut und umfasst eine Nennleistung von rund 5.000 Kilowatt Peak (kWp).
19.11.2012
Bürgersolarpark Bülten am Netz
Die IBC SOLAR AG (Bad Staffelstein) hat den Bürgersolarpark Bülten in der Gemeinde Ilsede in Betrieb genommen. Die Photovoltaik-Anlage im Ortsteil Bülten steht auf dem Gelände des Gewerbeparks Schacht Emilie und wird als Bürgersolarpark geführt. Damit erhalten bevorzugt Bürgerinnen und Bürger der umliegenden Gemeinden die Möglichkeit, Anteile am Solarpark zu erwerben und damit auch ohne eigene Immobilie in Erneuerbare Energien zu investieren.
19.11.2012
NABU: Energiewende klima- und naturverträglich umsetzen
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat die Bundesregierung aufgefordert, Naturschutzinteressen bei der Umsetzung der Energiewende stärker zu berücksichtigen. Durch bessere Planung, räumliche Steuerung und ökologische Standards insbesondere beim weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien könnten rechtzeitig Fehlentwicklungen und Investitionsrisiken vermieden sowie die öffentliche Akzeptanz für Veränderungen in der Landschaft verbessert werden.

  

19.11.2012
EU-Projekt „PV GRID“ gestartet
Die Europäische Kommission hat das über zwei Jahre laufende Projekt „PV GRID“ gestartet. Ziel des Projekts, in dem mehr als 20 Unternehmern aus der internationalen Photovoltaik-Branche zusammenarbeiten, ist, regulatorische Hindernisse abzubauen, die einer besseren Integration von großen Mengen Solarstrom in die europäischen Stromnetze im Wege stehen.
18.11.2012
Deutsche verbrauchen zu viele Hi-Tech-Metalle
Deutschland muss viel sparsamer mit seinen natürlichen Ressourcen und Rohstoffen umgehen, rät das Umweltbundesamt (UBA). „Mit einem Rohstoffverbrauch von 200 Kilo pro Kopf und Tag liegen die Deutschen weltweit mit an der Spitze. Das schadet nicht nur der globalen Umwelt – es ist auch gefährlich für unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit. Schon heute liegen die Materialkosten im verarbeitenden Gewerbe bei rund 43 Prozent der Wertschöpfung. Wenn die Rohstoffpreise weiter in die Höhe schnellen, wird dieser Anteil auf Sicht weiter steigen“, so UBA-Präsident Jochen Flasbarth.
18.11.2012
Franz Alt: „Erneuerbare werden fahrlässig unterschätzt“
Die Internationale Energieagentur in Paris (IEA) ist schon wieder im Erdölrausch – nach einer nur kurzen Ausnüchterungszeit. Noch vor kurzem hatte es dort geheißen: „Wir sollten das Öl verlassen ehe es uns verlässt.“ Doch seit dieser Woche ist in Paris wieder alles anders. Die IEA hat ihren „Energy Outlook 2012“, ihre jährliche Energieprognose, veröffentlicht. Darin wiederholt sie ihren Kardinalfehler: Die fossil-atomaren Energieträger werden grandios überschätzt und die Erneuerbaren fahrlässig unterschätzt. Ein Kommentar von Franz Alt.
17.11.2012
Skigebiete: Schneekanone frisst Photovoltaik-Anlage
Im größten Skigebiet Vorarlbergs, der Silvretta Montafon, wird eine Weltneuheit Realität: Die neue Hüttenkopfbahn wurde komplett mit hocheffizienten Photovoltaik-Modulen ausgestattet. Ein Drittel des Energieaufwands für den Transport der Skihungrigen wird dann durch Sonnenenergie gewonnen. Doch nicht nur die Tourismusregion Montafon muss sich fragen lassen, wie sie es tatsächlich mit der Nachhaltigkeit hält?
16.11.2012
Was sagen Merkel und Altmaier zu Oettingers Feldzug gegen die dezentrale Energiewende?
Zu der gestern von EU-Energiekommissar Oettinger vorgestellten „Mitteilung der EU-Kommission“ erklärt Stephan Grüger, Mitglied des Vorstands der deutschen Sektion von EUROSOLAR e.V.: „Die Mitteilung der EU-Kommission übernimmt die unrealistischen und wirtschaftspolitisch verheerenden Vorgaben des „Strategiepapiers“ von EU-Energiekommissar Oettinger vom Juni dieses Jahres. Damit plant nun die gesamte EU-Kommission eine Rolle rückwärts in der Energiepolitik und huldigt den Interessen weniger Großkonzerne.“
16.11.2012
„Seit Monaten anhaltender Shitstorm auf die deutsche Photovoltaik-Industrie“
Erneuerbare erhöhen die Strompreise – so lautet die zentrale Emotionalisierung der politischen Energiewendendebatte. Der Politologe und Wirtschaftswissenschaftler Andrew Murphy bezeichnet das als „herrschenden Krieg der deutschen Energie-Monopolisten, die wegen des eigenen Existenzkrampfs alles Innovative und nachhaltig Sinnvolle nieder drücken wollen.“ In einem Interview mit der Sonnenenergie-Autorin Elke Kuehnle erläutert der Experte für „grüne“ Geldanlagen in Erneuerbare Energie-Technologien seine Einschätzung der deutschen Energiewende, die sich in Gerechtigkeits- und Monopolkämpfen verliere, statt Europa wegweisende Signale zu geben.

  

16.11.2012
Photovoltaik für Südafrika II
Eines der ersten Photovoltaik-Großkraftwerke auf dem afrikanischen Kontinent wird im Frühjahr 2013 in Südafrika in Betrieb gehen. Auf einer Fläche, die rund 140 Fußballfeldern entspricht, werden nach Fertigstellung pro Jahr 145 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom produziert - genug, um den Strombedarf von 35.000 südafrikanischen Haushalten zu decken. Die Wechselrichter für die Photovoltaik-Anlage stammen von der deutschen SMA Solar Technology AG (SMA) (Niestetal).
16.11.2012
Photovoltaik-Park fängt Sonne am Morgen und Abend ein
800 Kilowatt Peak Spitzenleistung, rechnerisch rund 200 mit Elektrizität versorgte Haushalte und sie neigt sich nach Ost und West: Die neue Freiflächen-Photovoltaik-Anlage der Städtische Werke AG in Niestetal im Gewerbegebiet Sandershäuser Berg ist zwar nicht die größte oder leistungsfähigste Anlage Hessens, aber eine der ungewöhnlichsten. Denn sie ist nicht wie üblich nach Süden ausgerichtet, sondern in Ost-West-Richtung. Die IBC SOLAR AG (Bad Staffelstein) hat die Anlage als Generalunternehmer entwickelt, geplant und errichtet.
16.11.2012
Neuer US-Preis für Erneuerbare Energien ausgeschrieben
Die University of Louisville will zukünftig eine neue Auszeichnung mit einem Preisgeld in Höhe von 50.000 US-Dollar vergeben: den Leigh Ann Conn-Preis für Erneuerbare Energien. Damit sollen außergewöhnliche Ideen oder Erfolge Anerkennung finden, die globale Auswirkungen hatten oder voraussichtlich haben werden.
16.11.2012
Solarkrise kostet weitere Arbeitsplätze
Der Verlust von Arbeitsplätzen in der Photovoltaik-Branche geht weiter. Auch die Wörrstädter juwi verringert ihre Beschäftigtenzahl: 125 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen das Unternehmen verlassen, erklärte juwi-Gründer Matthias Willenbacher gegenüber der Allgemeinen Zeitung (Mainz). Die Solar-Kürzungen träfen noch 25 weitere juwi-Beschäftigte, die jedoch im Zuge von Umstrukturierungen künftig an anderen Stellen im Unternehmen eingesetzt werden könnten, berichtet das Blatt weiter.
16.11.2012
238 MW Wind- und Photovoltaik-Anlagen für Südafrika
Mainstream Renewable Power wird in Südafrika ein Wind- und zwei Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 238 Megawatt (MW) bauen. Dazu hat das Unternehmen aus Dublin (Irland) entsprechende Verträge mit der südafrikanischen Regierung unterzeichnet. Mainstream will bereits in den kommenden Wochen mit dem Bau beginnen, alle drei Projekte sollen bis Mitte 2014 betriebsbereit sein.
16.11.2012
Nanosolar stellt 10,63 MW Photovoltaik-Anlage in Spanien fertig
Nanosolar Inc. (San Jose, Kalifornien, USA) gab die Fertigstellung seiner bisher größten Photovoltaik-Installation bekannt. Die 10,63-MW-Anlage befindet sich in Alfarrasi in der Region Valencia in Spanien und ist Unternehmensangaben zufolge die heute größte Photovoltaik-Anlage der Region. Die Anlage wurde im November in Betrieb genommen und soll genügend Energie produzieren, um den Jahresbedarf von über 4.000 Haushalten zu decken.

  

15.11.2012
Erstes Land der Welt mit 100 Prozent solarer Stromversorgung
Tokelau im Südpazifik ist eines der entlegensten Länder der Welt - und das erste mit einer Energieversorgung ausschließlich aus Photovoltaik. Die SMA Solar Technology AG (SMA) lieferte 93 Sunny Island Wechselrichter, die die auf den drei Atollen installierten Inselnetzsysteme steuern und 205 Sunny Boy Wechselrichter, die den Gleichstrom der Photovoltaik-Module in Wechselstrom für den Betrieb elektrischer Geräte umwandeln. Das 1-Megawatt-System ist das größte Inselnetzsystem der Welt.
15.11.2012
Naher Osten wird zu relevantem Solarmarkt
Die größte Herausforderung für die Entwicklung des Solarmarktes in den Vereinigten Arabischen Emiraten sehen Expertinnen und Experten in einer fehlenden Einspeisevergütung sowie einem mangelnden rechtlichen Rahmen. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie zu den Hindernissen der breiten Anwendung Erneuerbarer Energien, insbesondere der Photovoltaik, in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
15.11.2012
Losheim ist „Solarer Landesmeister“ 2012 im Saarland
Die saarländische Gemeinde Losheim am See ist solarer Landesmeister 2012. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes würdigt mit dieser Auszeichnung den Beitrag der Kommunen zur Energiewende. Ausgetragen wird die Solare Landesmeisterschaft nach dem Punktesystem der Solarbundesliga. Im Saarland wurden nun insgesamt fünf Kommunen prämiert: Neben Losheim erhielten Merzig, Kirkel, St. Wedel und Quierschied eine Anerkennung für ihre „Solarleistung“.
15.11.2012
Filmtipp: „Leben mit der Energiewende“
Der Journalist und Produzent Frank Farenski arbeitet seit vielen Jahren zu den Themen Nachhaltigkeit und Energiewende. Vor dem Eindruck, dass die Öffentlichkeit über die Energiewende nicht richtig informiert wird, hat er ein Open-Source Projekt im Internet gestartet, um möglichst vielen Menschen Fakten, Daten und Hintergründe zu den Potenzialen der Solarenergie unvoreingenommen zugänglich zu machen. Daraus ist der Film „Leben mit der Energiewende“ entstanden, der am 21. November 2012 Premiere hat.
14.11.2012
Studie: Preisverfall bei CO2-Zertifikaten treibt EEG-Umlage in die Höhe
Die Ökostromumlage könnte im nächsten Jahr um 20 Prozent niedriger ausfallen, wenn der Preis der CO2-Zertifikate auf 40 Euro pro Tonne steigen würde. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace. Demnach sind der Ausbau von Wind- und Sonnenenergie deutlich günstiger, als dies durch die EEG-Umlage derzeit erscheint.
14.11.2012
Q3 aleo solar AG: Deutlicher Umsatz- und Ergebnisrückgang
Nach der vereinbarten Kapitalmaßnahme mit der Robert Bosch GmbH hat die aleo solar AG (Oldenburg/Prenzlau) die Quartalszahlen bekannt gegeben: Demnach hat das Unternehmen in den ersten neun Monaten des Jahres 2012 einen Umsatz in Höhe von 222,4 Millionen Euro erzielt. Das ist ein Minus von 35,4 Prozent gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres (344,6 Millionen Euro). Das EBIT beträgt -51,5 Millionen Euro (7,4 Millionen Euro), die EBIT-Marge liegt bei -23,2 Prozent (2,2 Prozent), meldet die aleo solar AG.

  

14.11.2012
Q3-Zahlen SolarWorld: Massive Verluste, Personalabbau angekündigt
Die Bonner SolarWorld AG meldet tiefrote Zahlen: Zwar habe man in den ersten drei Quartalen des Jahres 2012 den konzernweiten Absatz von Photovoltaik-Modulen und -Bausätzen im Segment Handel um 13,3 Prozent auf 431 (Q1-Q3 2011: 381) MW gesteigert, aber aufgrund der Marktverwerfungen die Umsatzziele nicht erreicht, so da Unternehmen. Für das Gesamtjahr 2012 erwartet der Konzern ein „deutlich negatives Ergebnis“. Das Unternehmen kündigt einen Personalabbau an.
14.11.2012
Robert Bosch GmbH erlässt aleo solar AG 25 Millionen Euro
Die aleo solar AG (Oldenburg/Prenzlau) hat mit ihrer Mehrheitsaktionärin, der Robert Bosch GmbH, einen Forderungserlass in Höhe von 25 Millionen Euro sowie einen Rangrücktritt in Höhe von 50 Millionen Euro vereinbart. Vor dem Hintergrund der derzeit angespannten Kapitalsituation der aleo solar AG soll mit dieser Maßnahme die Bilanz der aleo solar AG entlastet und die Kapitalstruktur der Gesellschaft verbessert werden.
14.11.2012
Faktencheck Energiewende: Mythen ade!
„Es ist an der Zeit mit den Gruselgeschichten aufzuräumen, die die Gegner der Energiewende in immer neuen Varianten streuen, um deren Erfolg zu sabotieren. Wir können zeigen, dass die Mär eines deindustrialisierten, von Stromausfällen geplagten Landes, dessen Bürger in Energiearmut leben werden, weil die Energieversorgung von Kohle und Atom auf Erneuerbaren Energien umgestellt wird, mit der Realität nichts zu tun hat“, so Eberhard Brandes, Vorstand der Umweltschutzorganisation WWF. Auf Basis von Zahlen, Daten und Fakten hat der WWF die bekanntesten Energiewende-Mythen überprüft.
14.11.2012
Energiesparheld: Heizenergieverbrauch um 57 Prozent gesenkt
Ganz Deutschland sorgt sich um steigende Energiepreise? Nicht so Peer Christian aus Neuenhagen bei Berlin, der als neuer Energiesparheld aus mehr als 56.000 Energiesparkonto-Nutzerinnen und -Nutzern ausgewählt wurde. Der Neuenhagener hat mit der Komplettmodernisierung seiner Heizungsanlage erreicht, wovon andere träumen: Den Heizenergieverbrauch um 57 Prozent zu senken und damit jährlich rund 500 Euro Energiekosten einzusparen.
14.11.2012
Steigende Energiepreise: Nicht ärgern, sondern wechseln!
Nicht ärgern, sondern wechseln: Steigende Strom- und Gaspreise müssen Verbraucherinnen und Verbraucher nicht einfach hinnehmen. Durch einen Wechsel des Energieversorgers lassen sich die Preiserhöhungen locker wieder ausgleichen. Abhängig von Verbrauch und Wohnort können mit einem verbraucherfreundlichen Tarif beim Strom bis zu 331 Euro und beim Gas bis zu 656 Euro pro Jahr eingespart werden. Das ergeben Modellrechnungen der Stiftung Warentest für die Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.
14.11.2012
Bosch steigt bei Desertec aus
Verschiedenen Medien zufolge steigt der Technologiekonzern Bosch aus dem Wüstenstrom-Projekt Desertec aus. „Wir werden unsere Mitgliedschaft nicht verlängern“, soll eine Sprecherin der Konzerntochter Bosch Rexroth der Financial Times Deutschland (FTD) gegenüber erklärt haben. Erst vor Kurzem hatte der Siemens-Konzern seinen Ausstieg aus dem Projekt verkündet.

  

13.11.2012
Q3 2012: Conergy reduziert Verluste trotz anhaltendem Preisdruck
Die Conergy AG (Hamburg) meldet für das 3. Quartal 2012 trotz eines weiterhin schwierigen Marktumfelds eine Verringerung ihrer Verluste. Hauptsächlich habe aber ein nicht zahlungswirksamer Sondereffekt in Höhe von rund 18 Millionen Euro aus der vorzeitigen Beendigung des ursprünglich noch bis mindestens Juni 2018 laufenden Waferliefervertrags mit dem US-amerikanischen Hersteller MEMC sowie Verzögerungen bei Großprojekten das Ergebnis belastet. Für das Jahr 2012 erwartet der Vorstand einen Umsatz unter Vorjahresniveau sowie ein negatives EBITDA im mittleren zweistelligen Millionenbereich.
13.11.2012
Startschuss für den Modellversuch „Smart Grid Solar Hof/Arzberg“
8,7 Millionen Euro – diese Summe investieren der Freistaat Bayern, verschiedene Industriepartner und die Europäische Union in ein Zukunftsprojekt in der Region Hochfranken. In Bayern erwartet man sich von dem Projekt „Smart Grid Solar Hof/Arzberg“ wertvolle Erkenntnisse über Methoden und Technologien, wie der Stromanteil aus Erneuerbaren Energien erhöht werden kann – und das zu vertretbaren Kosten.
13.11.2012
Wer nicht energetisch saniert, verheizt sein Geld
Schlecht isolierte Fenster, mangelnde Dämmung, veraltete Heizung – viele Einfamilienhäuser in Deutschland hinken dem aktuellen Standard hinterher. Ein Energieverbrauch von 230 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr und mehr ist keine Seltenheit. Wer nicht Jahr für Jahr draufzahlen will, sollte über eine umfassende energetische Sanierung zum Effizienzhaus nachdenken. Damit lässt sich der Energieverbrauch um bis zu 80 Prozent senken. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat nachgerechnet, was die Sanierung bringt.
12.11.2012
Fraunhofer ISE legt ganzheitliches Energiemodell für Deutschland vor
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE (Freiburg) hat erstmalig in einer Simulation ein denkbares deutsches Energiesystem untersucht, das gänzlich auf Erneuerbaren Energien basiert. Demnach führt ein vollständig auf Erneuerbaren Energien basierendes Energiesystem nach erfolgter Transformation zu jährlichen Gesamtkosten, die nicht höher liegen als die jährlichen Gesamtkosten unseres heutigen Energiesystems - und zwar basierend auf heutigen Energiepreisen, also ohne Einbeziehung zukünftiger Steigerungen der Preise fossiler Energieträger.
12.11.2012
Gehrlicher Solar realisiert 9 MW-Photovoltaik-Kraftwerk in Rumänien
Im ostrumänischen Isaccea stellt die Gehrlicher Solar AG (Dornach bei München) den ersten Bauabschnitt einer Freiflächenanlage für den Investor und Betreiber Ra Ra Parc SRL fertig. Der Photovoltaik-Park, der sich zirka 220 Kilometer nordöstlich von Bukarest befindet, entsteht auf einer Gesamtfläche von 14 Hektar. Die Das Sonnen-Kraftwerk soll jährlich rund 12 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom produzieren.
12.11.2012
Leitfaden für die Planung von Bürgerenergie-Anlagen
„Die Menschen sollen die Energiewende selber in die Hand nehmen können“, so die baden-württembergische Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Gisela Erler, anlässlich der heutigen Vorstellung des Leitfadens „Bürger machen Energie“. Mit umfassenden Informationen über mögliche Rechtsformen für Bürgerenergie-Anlagen, mit Tipps, wie solche Anlagen am besten zu realisieren sind und mit der Darstellung beispielhaft in Baden-Württemberg umgesetzter Projekte soll damit Bürgerinnen und Bürger die Beteiligung an der Energiewende erleichtert werden.

  

12.11.2012
Energiewende? – kommt uns nicht ins Haus!
Nach langem Ringen legen Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) den Entwurf einer Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV) vor, der die Erfordernisse der Energiewende und die selbst erklärten Ziele der Bundesregierung konsequent ignoriert. Sollte der Entwurf geltendes Recht werden, würde auf der größten Effizienz-Baustelle der Republik, der energetischen Sanierung des Gebäudebestandes, weiter Stillstand herrschen. Darauf hat die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) in ihrer heute eingereichten Stellungnahme zum EnEV-Entwurf der Bundesregierung hingewiesen.
12.11.2012
„PV Briefing & Networking Forum USA“ diskutiert Photovoltaik in USA
Mit dem gemeinsamen „PV Briefing & Networking Forum USA“ lädt die weltweit erfolgreichste Netzwerkveranstaltung der Solarbranche, die Joint Forces for Solar, zum ersten internationalen Treffen der amerikanischen Solarbranche nach der Wiederwahl von Barack Obama. Am 15. November wird über die Bedeutung des US-amerikanischen Photovoltaik-Markts diskutiert. In Somerset (New Jersey) treffen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch unmittelbar auf Politikentscheider der Demokratischen Partei.
12.11.2012
540-kW-Photovoltaik-Kraftwerk für Flughafen Izmir
Canadian Solar und Gehrlicher Merk Solar erstellen gemeinsam das größte Photovoltaik-System der Türkei und zudem das erste Projekt nach der neu eingeführten türkischen Gesetzgebung zur Förderung von Solarstromanlagen unter 500 kW. Das Photovoltaik-Kraftwerk am Flughafen von Izmir umfasst eine 450 kW starke Freiflächen-Anlage sowie 90 kW netzunabhängige Systeme auf verschiedenen Radarstationen. Die beiden Partner hatten zuvor bereits gemeinsam in der Türkei ein staatliches 96-kW-Projekt fertiggestellt.
12.11.2012
Neue Studie zeigt effektive Maßnahmen für weniger Treibhausgase
Die internationalen und nationalen Ziele zum Schutz des Klimas können nur erreicht werden, wenn alle Sektoren einen angemessenen Beitrag leisten. Prognosen gehen davon aus, dass der Verkehr weiter zunimmt. Deshalb ist der Verkehrssektor besonders gefordert, den Ausstoß an Treibhausgasen wirksam zu senken. Die neue Studie des Forschungsvorhabens „Renewbility II“ hat die Möglichkeiten und Potenziale zum Klimaschutz auf Grundlage eines neuen Modells bewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass der Verkehrssektor durchaus in der Lage ist, bis zum Jahr 2030 seine Treibhausgasemissionen deutlich zu verringern.
12.11.2012
Seminar zur Einführung von Energiemanagementsystemen
Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in Aachen veranstaltet am 27. November 2012 ein Seminar zur Einführung von Energiemanagementsystemen nach DIN EN ISO 50001. Das Seminar wendet sich an Fach- und Führungskräfte sowie Energiebeauftragte produzierender Unternehmen, die die Energieeffizienz ihres Unternehmens verbessern oder ein Energiemanagementsystem einführen möchten.
10.11.2012
Töpfer: Energiewende erfordert professionelles Projektmanagement
„Die Energiewende wird gelingen: ökonomisch, ökologisch und sozial. Allerdings muss sie als Großprojekt verstanden und professional gemanagt werden“, betonte der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer am Freitag auf dem Abschlussplenum des 47. Symposiums des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) in Berlin. Der Ausstieg aus der Kernenergie berge für die deutsche Wirtschaft enorme Geschäftsmöglichkeiten. Die Entwicklung und Anwendung neuer Umwelttechnologien könne nicht nur die Energieversorgung des Standortes Deutschland langfristig sichern, sondern sich auch zu einem dauerhaften Exportschlager entwickeln.

  

10.11.2012
Weiterbildung zum „Energiewirtschaftsmanager“
Längst sind die Herausforderungen der Energiewende nicht mehr ohne den Einsatz von komplexen IT-Systemen und Kenntnissen im Bereich des Prozessmanagements lösbar. Dementsprechend begehrt und zugleich rar sind Fachkräfte, die über energiewirtschaftliche Fachkenntnisse und gleichermaßen auch analytisches Denkvermögen im IT-Bereich verfügen. Um diese Lücke zu schließen bietet die Conenergy Akademie erstmals gemeinsam mit Wilken, einem der führenden Anbieter für Abrechnungslösungen in der Energiewirtschaft, die etablierte Weiterbildung zum „Energiewirtschaftsmanager (zert.)“ in einer erweiterten Fassung an.
10.11.2012
Kleiner, leichter und effizienter
Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE (Freiburg) haben neuartige Galliumnitrid-Transistoren erfolgreich in leistungselektronischen Schaltungen eingesetzt. Damit könnten z.B. Ladegeräte für die Elektromobilität kleiner, Bordnetzgeräte für Flugzeuge leichter und Stromversorgungen für Serverräume effizienter werden.
09.11.2012
Bundesnetzagentur trifft erste Zertifizierungsentscheidungen
Die Bundesnetzagentur hat heute die Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz Transmission GmbH und Amprion GmbH sowie die Fernleitungsnetzbetreiber bayernets GmbH, GRTgaz Deutschland GmbH, terranets bw GmbH, Nowega GmbH, jordgasTransport GmbH und Fluxys TENP GmbH zertifiziert.
09.11.2012
Brachfläche wird zum Sonnenkraftwerk
Die IBC SOLAR AG (Bad Staffelstein) hat einen Photovoltaik-Park bei Allstedt, einer Gemeinde im Kreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt, in Betrieb genommen. Der Solarstrompark wurde auf dem bisher ungenutzten Gelände einer ehemaligen Radarstation errichtet und produziert jährlich rund 5 Millionen Kilowattstunden Strom. Damit können pro Jahr rund 1.260 Haushalte mit umweltfreundlicher Energie versorgt werden.
09.11.2012
WEMAG bietet Photovoltaik-Paket für Selbstversorger
Der mecklenburgische Energieversorger WEMAG (Schwerin) geht neue Wege und bietet Produktpakete zur Senkung der Energiekosten an. Die WEMAG setzt dazu auf maßgeschneiderte Photovoltaik-Anlagen. Diese bieten eine einfache und wartungsarme Technik, um bis zu 25 Prozent des Stromverbrauchs direkt zu Hause zu produzieren. Ein Eigenverbrauch lohnt sich besonders, da die durchschnittlichen Haushaltsstrompreise schon jetzt höher sind, als die Vergütung für die Einspeisung Erneuerbarer Energien.
09.11.2012
Saar-Uni entwickelt Speicherform für Wind- und Solarenergie
„Um künftig Schwankungen bei der Stromversorgung auszugleichen, brauchen wir effiziente Speicherformen, die die erzeugte Energie zwischenspeichern und bei Bedarf wieder abgeben können“, erklärt Rolf Hempelmann, Professor für Physikalische Chemie an der Universität des Saarlandes. Zusammen mit anderen Forscherinnen und Forschern arbeitet er derzeit an neuen Speichermöglichkeiten: Sie wollen im Rahmen eines deutschlandweiten Forschungsverbunds wiederaufladbare Zink-Luft-Batterien entwickeln, die die Energie ohne große Verlust speichern und wieder abgeben können.

  

09.11.2012
Obamas Wahlsieg: Positives Signal für US-Solarmarkt
Der Wahlsieg Barack Obamas lässt die Solarbranche aufatmen und setzt ein wichtiges Zeichen für den weiteren Ausbau des Solarmarktes in den USA. Einen aktuellen Überblick über technische und wirtschaftliche Aspekte des US-amerikanischen Solarmarkts bietet die 4. PV Power Plants Conference - USA. Die Veranstaltung findet am 28. und 29. November 2012 in Phoenix (Arizona) statt.
08.11.2012
Phoenix Solar reduziert Umsatzerwartung für 2012 auf 150 bis 170 Millionen Euro
Die Phoenix Solar AG hatte im dritten Quartal 2012 mit einer weiterhin schwachen Nachfrage und hohem Preiswettbewerb zu kämpfen. Die Unsicherheiten bezüglich der weiteren Konjunkturentwicklung und der zukünftigen Förderung der Photovoltaik in den Ländern der Eurozone habe zu einer erheblichen Investitionszurückhaltung geführt, so das Unternehmen. Phoenix Solar verzeichnete daher in beiden Geschäftssegmenten – Komponenten & Systeme und Kraftwerke – deutliche Umsatzeinbußen.
08.11.2012
aleo solar: Systemlieferant für 1,5 MW Photovoltaik-Anlage in der Oberpfalz
Die aleo solar AG (Oldenburg/Prenzlau) hat die Module für einen Photovoltaik-Park mit einer Leistung von 1,5 MW geliefert. Das auf einer Fläche von 3,5 Hektar errichtete Photovoltaik-Kraftwerk in der Nähe von Thansüß produziert bereits seit Ende September 2012 umweltfreundlichen Sonnenstrom. Es wird mit einem Ertrag von jährlich 1,4 Megawattstunden gerechnet.
08.11.2012
Solar-Fabrik AG: Preisverfall belastet Marge
Überkapazitäten, Preisverfall und Konsolidierung bestimmten weiterhin das Photovoltaik-Umfeld, so die Freiburger Solar-Fabrik AG in ihrem dritten Quartalsbericht 2012. Entsprechend berichtet das Unternehmen für die ersten drei Quartale 2012 bei einer Rohmarge von 15,4 Prozent ein negatives EBIT von - 1,0 Millionen Euro (Vj. 1,5 Millionen Euro). Daraus ergibt sich Unternehmensangaben zufolge ein Konzernverlust in Höhe von -1,5 Millionen Euro (Vj. EUR -2,9 Millionen Euro).
08.11.2012
SMA steigert Absatz und erreicht Umsatz auf Vorjahresniveau
Die SMA Solar Technology AG (Niestetal) konnte im dritten Quartal 2012 den Absatz weiter steigern. Von Januar bis September 2012 verkaufte das Unternehmen Photovoltaik-Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von 5,9 Gigawatt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspreche dies einer Steigerung um 9,5 Prozent (Q1-Q3 2011: 5,4 GW), so das Unternehmen in einer Pressemeldung. Der Umsatz der SMA Gruppe liege mit 1,196 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau (Q1-Q3 2011: 1,192 Milliarden Euro). Der SMA Vorstand bestätigt daher die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Jahr 2012.
08.11.2012
Stromintensive Industrie: Gewinner der Energiewende
Für eine faire Kostenverteilung bei der Energiewende protestieren heute morgen 20 Greenpeace Aktivistinnen und -Aktivisten in Berlin. Während einer Tagung des Bundes der Deutschen Industrie (BDI) im Umspannwerk am Alexanderplatz hängten sie ein 20 mal vier Meter großes Banner an das Tagungsgebäude mit der Aufschrift: „Industrie: Wer die Energiewende will, muss auch dafür zahlen“. Die Umweltschützer richten sich damit an die stromintensive Industrie, die sich der Finanzierung der Energiewende weitgehend entzieht.

  

08.11.2012
21 Megawatt: Conergy gewinnt Großauftrag in Thailand
Die Hamburger Conergy AG sicherte sich eigenen Angaben zufolge in einem Ausschreibungsverfahren einen Großauftrag über zwei thailändische Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 21 Megawatt. Auftraggeber ist der lokale Investor Thai Solar Energy Company Limited (TSE) mit Sitz in Bangkok. Das Potenzial im sonnenverwöhnten „Land des Lächelns“ ist groß: Thailand verfügt im Landesdurchschnitt über Einstrahlungswerte von jährlich über 1.800 Kilowattstunden pro Quadratmeter sowie gut ausgebaute Energienetze. Zudem setzt der Staat auf saubere, nachhaltige Energieformen und strebt hier ehrgeizige Ziele an.
08.11.2012
Wohin mit alten Photovoltaik-Modulen?
Schon in zehn bis zwanzig Jahren könnte ein Teil der rund eine Million Photovoltaik-Anlagen, die auf deutschen Dächern verbaut sind, in die Recyclinganlagen strömen. Wie sieht ein ökologisch und ökonomisch sinnvolles Recycling von Photovoltaik-Modulen aus? Wann fallen ausgediente Solarmodule in welchen Mengen an? Die Recyclingbranche rüstet sich für diese Zukunftsaufgabe, wie das Symposium „Rücknahme und Recycling von PV-Modulen“ zeigte, das der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer im Rahmen der Messe „Solarpeq“ organisiert hatten.
08.11.2012
Utopia und Öko-Institut empfehlen energieeffiziente Geräte
Eines ist klar: Energie intelligent und sparsam zu nutzen, ist wichtiger denn je. Wie man Strom und gleichzeitig bares Geld sparen kann, zeigen Utopia, Deutschlands führende Internetplattform für nachhaltigen Konsum, und die Elektrofachmarktkette Saturn. Zusammen mit dem Öko-Institut e.V. empfehlen sie besonders energieeffiziente Elektro-Geräte aus mittlerweile sechs Produktkategorien. Neben Kühlschränken, Wasch-, Spül- und Kaffeemaschinen und Fernsehern sind nun auch die sparsamsten Wäschetrockner gelistet.
08.11.2012
Prepaid statt Stromsperre
Prepaid(strom)zähler können zur sozial verträglichen Gestaltung der Energiewende beitragen. Ihre Installation verhindert, dass der Strom abgeklemmt wird. Davon betroffen sind derzeit rund 800.000 Haushalte. Jetzt, in der kalten Jahreszeit, ist das besonders hart, weil ohne Strom beispielsweise auch die Etagenheizung nicht mehr läuft. „Das Konzept „zahlen nach Bedarf“ ist uns beim Handy vertraut“, sagt Dr. Michael Kopatz, Wissenschaftler am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie.
07.11.2012
DIW-Analyse: Quotenmodell für Erneuerbare Energien ungeeignet
In einer aktuellen Analyse kommen Energieexpertinnen und -experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zum Schluss, dass die derzeit von verschiedenen Seiten geforderte Einführung eines Quotenmodells zur Förderung Erneuerbarer Energien nicht empfohlen werden kann. Stattdessen sollte das Fördermodell des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) grundsätzlich beibehalten werden, so die Fachleute.
07.11.2012
Energiewende: 100.000 Unterschriften an Altmaier übergeben
Anlässlich des Energiegipfels von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten haben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Paritätische Wohlfahrtsverband und das Kampagnennetzwerk Campact die Bundesregierung aufgefordert, die Energiewende zu beschleunigen und deren Kosten gerechter zu verteilen. Umweltminister Altmaier wurden über 100.000 Unterschriften für eine faire Verteilung der Kosten der Energiewende übergeben.

  

07.11.2012
KfW-Förderung: Mehr als 50.000 Arbeitsplätze für ein Jahr gesichert
Die KfW-Programme zur Förderung Erneuerbarer Energien leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie des Stuttgarter Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW). Es ermittelte im Auftrag der KfW darüber hinaus eine Reihe positiver volkswirtschaftlicher Wirkungen der 2011 von der KfW im Inland herausgegebenen Kredite im Bereich Erneuerbare Energien.
07.11.2012
100 Minuten über die Energieversorgung von morgen in 3sat
„Atomkraftwerke abschalten, Erneuerbare Energien anschalten“ - so einfach, wie es klingt, ist die Energiewende nicht. Der Sender 3sat zeigt im Wissensabend „wissen aktuell: Die Energiewende“ in über 100 Minuten, welche technischen-wissenschaftlichen Chancen und Hemmnisse in der Energiewende stecken.
06.11.2012
Griechenland: Phoenix Solar AG realisiert Photovoltaik-Kraftwerke im Megawattbereich
Die griechische Phoenix Solar E.P.E., eine Tochtergesellschaft der Phoenix Solar AG (Sulzemoos) realisiert erfolgreich Photovoltaik-Freiflächenkraftwerke in Griechenland. In diesem Jahr hat das Phoenix Solar E.P.E.-Team bereits mehr als 8 Megawatt Spitzenleistung (MWp) installiert. Vergangene Woche hat der Geschäftsführer Dr. Christos Protogeropoulos zwei weitere Verträge mit je 2 MWp sowie sieben mittelgroße Projekte mit in Summe einem Megawatt Spitzenleistung unterzeichnet.
06.11.2012
SOLON: Joint Venture für Photovoltaik-Kraftwerke in Israel
Die SOLON Energy GmbH (Berlin) und die israelische Energie- und Technologie-Firma Elco haben das Joint Venture namens SOLON Elco Renewables Ltd. gegründet. Das neue Unternehmen mit Sitz in Netanya bei Tel Aviv projektiert und errichtet Photovoltaik-Kraftwerke in Israel.
06.11.2012
IBC SOLAR expandiert mit eigenständiger Tochtergesellschaft in Indien
Die IBC SOLAR AG (Bad Staffelstein) gründet in Indien die Tochtergesellschaft IBC SOLAR Projects Pvt. Ltd. und erweitert damit ihr internationales Netz an eigenständigen Niederlassungen. Seit 2008 ist IBC SOLAR im indischen Markt aktiv und hat bereits mehrere Photovoltaik-Großprojekte im Megawattbereich in Indien realisiert.
06.11.2012
Sorge vor Handelskrieg um Erneuerbare Energien
China hat bei der Welthandelsorganisation WTO Beschwerde gegen die Europäische Union, insbesondere Italien und Griechenland, eingelegt. Der Vorwurf der chinesischen Regierung lautet, dass die Förderung von Erneuerbaren Energien über Einspeisevergütungen nicht mit dem GATT-Abkommen von 1994 in Einklang stünde. Dabei soll es vor allem um Local-Content Regelungen gehen, berichtet Hans-Josef Fell, Sprecher für Energie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen.

  

06.11.2012
3,5 Millionen Euro für die Energiewende im Ruhrgebiet
Das Ruhrgebiet versteht die Energiewende mehr und mehr als Chance. Die Stiftung Mercator, das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) wollen diese Entwicklung unterstützen und starten in diesem Monat ein Programm zur Umsetzung der Energiewende in den Kommunen des Ruhrgebiets. Die Stiftung Mercator stellt dafür bis 2016 knapp 3,5 Millionen Euro zur Verfügung.
06.11.2012
Photovoltaik mit Nanoröhren
Für die Bewältigung der Energiewende spielt die Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie eine herausragende Rolle. Herkömmliche Silizium-Solarzellen erreichen mittlerweile zwar hohe Wirkungsgrade, aber ihre Herstellung ist sehr teuer und mit großem Energieaufwand verbunden. Es liegt also nahe, nach Alternativen zu suchen. Ein neuer Forschungsverbund geht darum der Frage nach, welche Materialien sich für die Photovoltaik der Zukunft eignen.
06.11.2012
Starkes Interesse an Netzentwicklungsplan Strom 2012
Mit mehr als 2.700 Stellungnahmen ist die breit angelegte Beteiligung der Öffentlichkeit zum Netzentwicklungsplan Strom 2012 und zum Umweltbericht durch die Bundesnetzagentur jetzt zu Ende gegangen. Neben Behörden, Verbänden und Unternehmen haben auch viele Privatpersonen die Gelegenheit genutzt, sich in den für die Energiewende zentralen Bereich des Netzausbaus aktiv einzubringen. Insgesamt bestand acht Wochen lang die Möglichkeit, Stellungnahmen einzureichen.
06.11.2012
E-CHECK Photovoltaik sorgt für Sicherheit
Wer eine Photovoltaik-Anlage betreibt, haftet auch dafür. „Defekte an einer Photovoltaik-Anlage bergen verschiedene Gefahren. Unter anderem müssen alle Personen, die auf ein Dach mit Photovoltaik-Anlage steigen – zum Beispiel Schornsteinfeger –, dies gefahrlos tun können“, erläutert Alfred Veith, Ressortleiter Energieeffizienz und Erneuerbare Energien beim Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg (FV EIT BW). Damit Betreiberinnen und Betreiber auf der sicheren Seite sind, bieten die Elektrohandwerke mit dem E-CHECK PV eine neue Dienstleistung an.
06.11.2012
Energiekosten systematisch senken
Energieintensive Unternehmen sind vielfach dazu verpflichtet, Energiemanagement-Systeme, kurz EMS, einzuführen. Dies ist notwendig, wenn sie sich von der EEG-Umlage oder von der Stromsteuer befreien lassen wollen. Angesichts steigender Energiepreise und Verpflichtungen zum Klimaschutz lohnen sich EMS auch für mittelständische Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Wie sie systematisch ihre Energieeffizienz verbessern können, zeigt ein neuer gemeinsamer Leitfaden des Umweltbundesamtes und des Bundesumweltministeriums.
05.11.2012
Eigentum verpflichtet: BBU fordert stärkere Beteiligung der Energiekonzerne
Nach Ansicht des Bundesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) ist der jüngste Energiegipfel der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder bei der Bundeskanzlerin „fast ohne Ergebnis geblieben“. Der BBU fordert daher eine Reform des EEG zu Gunsten der Noramlverbraucherinnen und -verbraucher auf Basis des Grundgesetzes Artikel 14 Abs. 2: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen“.

  

05.11.2012
Intersolar Europe 2013 wirft ihr Licht voraus
Die etablierten Märkte für Photovoltaik und sonstige Erneuerbare Energien - wie Deutschland, Italien oder Frankreich - befinden sich wegen veränderter politischer und ökonomischer Rahmenbedingungen im Umbruch. Unabhängig davon machen Marktforschungsunternehmen wie IMS Research (UK) positive Nachfrageimpulse in bis zu 60 Ländern der Welt aus. Wie die Unternehmen der Industrie diese Potenziale in Zukunft nutzen können ist eines der Themen der Intersolar Europe 2013 und der begleitenden Intersolar Europe Conference.
05.11.2012
Wie Unternehmen ihre Energieversorgung selbst übernehmen
EEG-Umlage, Netzentgelte und sonstige Stromnebenkosten steigen drastisch, dafür sinkt die Einspeisevergütung für Photovoltaik und liegt schon jetzt unter dem Bezugspreis für elektrischen Strom „aus der Steckdose“. Egal ob Handwerksbetriebe oder mittelständische Unternehmen – die Kosten für Energie sind mittlerweile enorm - oft bis zu einem Viertel der Fertigungskosten. Nachhaltige Alternativen sind das Gebot der Stunde: Neue Wege, die dafür sorgen, dass Stromkosten zukünftig nicht zum existenzgefährdenden Unternehmer-Risiko werden.
05.11.2012
Kritik an Ungerechtigkeiten der EEG-Umlage
Die Ökostrom-Umlage steigt zum 1. Januar 2013 um fast 50 Prozent: von 3,6 Cent pro Kilowattstunde auf rund 5,3 Cent. Die Diskussionen um damit verbundene Ungerechtigkeiten verstummen nicht – auch nicht bei der relatio-Unternehmensgruppe (Balingen). Die Regierung, kritisiert relatio-Geschäftsführer Bernd Bodmer, führe die Öffentlichkeit gezielt in die Irre: „Man gaukelt potenziellen Wählerinnen und Wählern vor, dass an den hohen Strompreisen allein die Erneuerbaren Energien Schuld tragen.“
04.11.2012
Erneuerbare vermeiden mehr als 6 Milliarden Euro Energie-Importe
Deutschland konnte im Jahr 2011 dank der Erneuerbaren Energien auf den Import von fossilen Energieträgern im Wert von 6,02 Milliarden Euro verzichten. Je mehr Energie im Inland aus regenerativen Quellen erzeugt wird, desto weniger fossile Energieträger müssen importiert werden. Die Einsparungen durch Erneuerbare waren im Vergleich zum Vorjahr um 220 Millionen Euro höher.
04.11.2012
Die Kraft der Sonne effizienter nutzen
Die Kraft der Sonne könnte die Energieprobleme der Menschheit lösen. Erfolgversprechende Ansätze gibt es schon, doch dem weltweiten Siegeszug der Solartechnik stellen sich noch Hindernisse in den Weg. Eines davon ist die verbesserbare Effizienz der Photovoltaik-Anlagen. Physiker der Universität Jena wollen den Wirkungsgrad von Dünnschicht-Solarzellen erhöhen.
03.11.2012
Wie sehen nachhaltige Mobilitätskonzepte aus?
Carsharing liegt im Trend, gilt als flexibel und nachhaltig – besonders wenn die Autos mit Strom fahren. Doch wie umwelt- und nutzerfreundlich sind die Elektrofahrzeuge im Vergleich zu konventionellen Pkw beim Carsharing wirklich? Wer nutzt die Fahrzeuge und wie werden sie genutzt? Das untersuchen das Öko-Institut und das ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung jetzt am Beispiel des Daimler-Tochterunternehmens car2go, dem Pionier und Marktführer unter den flexiblen Carsharing-Konzepten.

  

02.11.2012
DUH: Energiewende wird nicht kostengünstiger, wenn wir sie langsamer vollziehen
Die Deutsche Umwelthilfe warnt insbesondere die Bundesregierung eindringlich vor einer Strategie der Verzögerung bei der Energiewende. Zu den Ergebnissen des Energiegipfels im Bundeskanzleramt erklärt die Deutsche Umwelthilfe (DUH): Nicht der weitere Zubau von Erneuerbarer Energie ist das aktuell größte Problem der Energiewende, sondern die mangelnde Ausrichtung der alten Strominfrastruktur auf die künftig dominierenden Hauptträger des Stromsystems: Wind und Sonne.
02.11.2012
Gemeinsam internationale Märkte für konzentrierte Solarenergie erschließen
Rund 35 deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben ein gemeinsames Positionspapier zu den Marktchancen von Sonnenwärmekraftwerken und zur konzentrierten Solarenergie veröffentlicht. Das neu gegründete Netzwerk mit dem Namen „Deutsche CSP“ will die Kräfte und Interessen der deutschen Unternehmen bündeln und ihre Chancen auf dem internationalen Markt erhöhen. Durch gemeinsame und gezielte Forschung und Entwicklung will das Netzwerk die Effizienz der Technologie steigern und die Kosten für die Stromgestehung weiter senken.
02.11.2012
SCHOTT Solar Receiver für erstes CSP-Solarkraftwerk Indiens
Das Herzstück des ersten Solarkraftwerks in Indien kommt aus Deutschland: Die SCHOTT Solar CSP GmbH, eine Tochter des Mainzer SCHOTT Konzerns, hat eine Lieferung von über 17.000 Solarreceivern an die Godawari Green Energy Ltd. abgeschlossen. Verbaut werden diese in einem 50-Megawatt-Kraftwerk nahe der Stadt Jaisalmer im Bundesstaat Rajasthan.
02.11.2012
Photovoltaik: Jahresend-Ralley nicht zu erwarten
In Deutschland sind im September 2012 14.427 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 980,829 MWp gemeldet worden. Die insgesamt in 2012 installierte Leistung steigt damit auf rund 6.227 MWp und liegt deutlich über dem Wert zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres. Zurückzuführen ist dies nach Ansicht des Marktforschers EuPD-Research auf die Übergangsfristen nach der EEG-Novelle und die angekündigte (zubaubedingte) Degression ab dem 1. November. Eine Jahresend-Ralley sei somit nicht zu erwarten.
02.11.2012
Chinas Photovoltaik-Markt auf der Überholspur
Mehr als 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten am 30. und 31. Oktober auf dem PV Module and PV Power Plant Workshop - China 2012 in Shanghai angeregt die neuesten Entwicklungen auf dem chinesischen Solarmarkt. China hat seine Ausbauziele für Photovoltaik bis zum Jahr 2015 von den im vergangenen Jahr angekündigten 5 Gigawatt auf zunächst 15 Gigawatt und anschließend sogar 20 Gigawatt hochgeschraubt. Dass China den deutschen Solarmarkt bald überholt haben wird, erwarten deshalb viele Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer.
02.11.2012
Energie gewinnen mit Lenkdrachen
Die Windenergie im deutschen Flachland gilt als ausgereizt. Diese These wollen Forscherinnen und Forscher widerlegen. Künftig sollen Lenkdrachen den Wind einfangen und die gewonnene Bewegungsenergie in Bodennähe in Strom umwandeln. Die pfiffige Idee hatten die Gründer der Berliner NTS Energie- und Transportsysteme GmbH. Für die Realisierung des Vorhabens holten sie das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart mit ins Boot. Mit der neuen Methode wollen die Projektpartner die starken Winde in bis zu 500 Metern Höhe nutzen. Dies schafft neue Standorte.

  

02.11.2012
Sonnenstrom schützt Königstiger
Für die Forstwirtschaftsverwaltung der Regierung in Madhya Pradesh in Indien hat die Conergy AG (Hamburg) ein insgesamt 900 Kilowatt starkes Photovoltaik-Insel-Projekt errichtet. Das Madhya Pradesh Forest Department (MPFD) beaufsichtigt neun verschiedene Nationalparks sowie 25 Wildtierreservate, in denen auch Indiens berühmte Bengalische Tiger beheimatet sind. Die Photovoltaik-Inselsysteme sind hier das Tor zur Außenwelt: Sie versorgen die Computer, Radios und Funkgeräte der Ranger stabil mit Sonnenstrom.
01.11.2012
Neue Fördersätze: Photovoltaik-Investitionen weiterhin attraktiv
Nach der Bekanntgabe der neuen Fördersätze für Photovoltaik-Anlagen durch die Bundesnetzagentur weist der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) darauf hin, dass die Anschaffung einer Solarstromanlage auch in Zeiten zurückgehender Fördersätze weiterhin ökologisch sinnvoll und sehr oft auch wirtschaftlich attraktiv bleibt. Niedrige Photovoltaik-Preise und niedrige Produktionskosten von Solarstrom machen den unmittelbaren Eigenverbrauch selbst erzeugten Solarstroms immer interessanter.
01.11.2012
Politisches Geschacher um Ausbauziele für Erneuerbare Energien beenden
Mit Blick auf den morgigen Energiegipfel von Bund und Ländern fordert der NABU eine bessere Verzahnung der Ausbauziele des Bundes mit den Einzelinteressen der Länder. „Statt verzerrte Kostendebatten zu führen und über Ausbauziele für die Erneuerbaren zu feilschen, müssen sich die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten endlich ihrer Verantwortung für die Koordination der Energiewende stellen“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Auch um das Ausmaß an benötigten Flächen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien besser einschätzen und steuern zu können, sollte es einheitliche Kriterien für die Durchführung von Potenzialanalysen in den Bundesländern geben.
01.11.2012
Energiegipfel: Ganzheitliches, integriertes Energiemarktdesign gefordert
Anlässlich des am Freitag stattfindenden Energiegipfels der Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) klare Aussagen zur gesamtstaatlichen Umsetzung der Energiewende und einen tragfähigen Zeitplan für die Branche. VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck: „Alle beteiligten Akteurinnen und Akteure der Energiewende brauchen Planungssicherheit. Ohne einen verlässlichen Rahmen bleiben die Investitionen aus, die wir zur Erreichung der ambitionierten Ziele brauchen.“
01.11.2012
Umstellung auf Erneuerbare Energien europaweit bis 2050 möglich
Fast eine halbe Million zusätzliche Arbeitsplätze europaweit prognostiziert der Report EU Energie [R]evolution 2012 durch den konsequenten Umstieg auf Erneuerbare Energien. Zudem sparen Verbraucherinnen und Verbraucher langfristig Geld und die Stabilität des Klimas wird sich verbessern. So lautet ein Fazit des neuen Berichts vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag von Greenpeace und dem European Energy Council (EREC). Demnach ist es möglich, Europa bis 2050 mit Strom aus Erneuerbaren Energien zu versorgen.
01.11.2012
Gewappnet sein für extreme Wetterereignisse
„Monster-Hurrikane“ wie „Sandy“ in den USA wird es wohl in Deutschland nicht geben. Aber auch in Deutschland und Europa sind zukünftig mehr extreme Wetterereignisse zu erwarten. Hitzewellen, Starkniederschläge und Winterstürme verursachen immer wieder immense Schäden an Infrastruktur und Gebäuden und bringen Menschen in Lebensgefahr. Stellt sich also die Frage, wie sich die Häufigkeit und Intensität von Extremwetterereignissen (noch) verändern lässt und wie wir uns darauf vorbereiten können.

  


  

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