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Solar Nachrichten Oktober 2012

Nachrichten der Vormonate im Newsarchiv
31.10.2012
Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen sinkt deutlich
Der gesetzlich vorgesehene Zubaukorridor, an dem sich die Vergütung des Stroms aus Photovoltaik-Anlagen bemisst, wurde laut Bundesnetzagentur im Bemessungszeitraum um rund 3,9 GW und damit mehr als das Doppelte überschritten. Daher werden die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen im Zeitraum vom 1. November 2012 bis zum 31. Januar 2013 sinken. Die Einspeisevergütung wird jeweils zum Monatsersten um 2,5 Prozent reduziert.
31.10.2012
Studie: Kommunen profitieren von Erneuerbaren Energien
Die Bundesländer profitieren sehr deutlich von der kommunalen Wertschöpfung durch den Einsatz Erneuerbarer Energien. Das zeigt eine Studie zur kommunalen Wertschöpfung des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums. „Die Untersuchung zeigt, dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze sind und Nordrhein-Westfalen bereits heute von der Energiewende profitiert. Wir sind dabei, einen starken Wirtschaftszweig auszubauen, der wichtige zusätzliche Einnahmen in die finanziell gebeutelten Kommunen spült“, sagte NRW-Umweltminister Johannes Remmel.
31.10.2012
Wind, Sonne oder Biomasse? - Abstimmung auf Facebook
Wind, Sonne oder Biomasse? Welches Projekt die NaturEnergie+ Deutschland GmbH ab 2013 als nächstes fördern soll, können nun die Facebook-Nutzerinnen und -Nutzer via Abstimmung entscheiden. Zur Wahl stehen ein Onshore-Windpark in Brandenburg, eine Photovoltaik-Anlage in Baden-Württemberg und eine Biogasanlage in Niedersachsen.
31.10.2012
Energieeffizienz-Projekte im Gebäudesektor trotzen der Wirtschaftskrise
Wie sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Vorhaben umsteuern und zum Erfolg führen lassen, hat eine Konferenz der CONCERTO-Projekte zum Einsatz Erneuerbarer Energien und zur Energieeffizienz im Gebäudesektor in Brüssel gezeigt. Die Koordinatoren der 22 europäisch bezuschussten Projekte trafen sich dort am 22. und 23. Oktober zum Erfahrungsaustausch.
30.10.2012
Biofilme auf Photovoltaik-Anlagen beeinträchtigen die Leistung
Man findet sie am Nord- und Südpol, auf dem Gipfel des K2, in heißen Wüstenregionen und nun auch auf Photovoltaik-Anlagen in Deutschland: Schwarze Pilze. Zusammen mit Cyanobakterien siedeln sie sich – als stecknadelkopfgroße dunkle Kolonien – bereits nach wenigen Jahren auf dem Glas der Photovoltaik-Module an. Der entstandene Biofilm beeinträchtigt dann die Effizienz der Solarstromanlage, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) herausgefunden.
30.10.2012
Solarthermie: Steigende Nachfrage erwartet
Von Januar bis September entschieden sich mehr als 70.000 Haushalte für ein solares Heizsystem. Das zeigt die gestern in Berlin veröffentlichte gemeinsame Marktstatistik des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) und des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH), die in der Zwischenbilanz nach neun Monaten 5,3 Prozent unterhalb des Wertes des Vorjahreszeitraums liegt. Die Verbände erwarten, dass sich die gestiegenen Brennstoffkosten und die verbesserten Fördersätze für Solarthermie-Anlagen künftig in höherer Nachfrage bemerkbar machen.

  

30.10.2012
BSW-Solar begrüßt Gewerbesteuer-Splitting für Photovoltaik-Anlagen
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) begrüßt das vom Bundestag beschlossene Gewerbesteuer-Splitting von Photovoltaik-Anlagen, durch das ab 2013 die Standortgemeinden finanziell profitieren. Bislang fließen die Einnahmen aus der Gewerbesteuer allein an die Gemeinde, in der der Betreiber oder die Betreiberin einer Photovoltaik-Anlage ansässig ist. Zukünftig sollen 70 Prozent der Gewerbesteuereinnahmen in der Standortgemeinde und 30 Prozent in der Betreibergemeinde entfallen.
30.10.2012
Altmaier: Keine weiteren Diskussionen zur Reform der Photovoltaik-Förderung
Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) widersprach energisch Vorwürfen von FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle, dass Subventionen für Photovoltaik-Anlagen „Öko-Snobismus“ seien. „Wir haben vor wenigen Wochen das EEG für die Photovoltaik-Anlagen völlig neu reformiert. Diese Reform ist von allen Fraktionen, auch von der FDP, mitgetragen worden. Ich meine, sie muss eine Chance haben, zu wirken“, so Altmaier im PHOENIX-Interview. Die ersten Anzeichen seien positiv. „Ich glaube, dass wir jetzt nicht mit weiteren Diskussionen zur Reform der Photovoltaik-Förderung diesen Prozess unterbrechen sollten.“
30.10.2012
Bürgersolarpark Schandelah ist fertiggestellt
Die IBC Solar AG (Bad Staffelstein) hat den Bau ihres zweiten Bürgersolarparks in Niedersachsen bei Schandelah (Gemeinde Cremlingen, Landkreis Wolfenbüttel) fertiggestellt. Insgesamt werden 37.000 Photovoltaik-Module mit einer Gesamtleistung von 8,7 Megawatt Peak (MWp) pro Jahr rund 7,8 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Sonnenstrom produzieren. Nach dem endgültigen Projektabschluss können bevorzugt Bürgerinnen und Bürger der umliegenden Gemeinden Anteile am Photovoltaik-Park zeichnen und so auch ohne eigene Immobilie in die Erneuerbaren Energien investieren.
30.10.2012
Studie: Hindernisse der Photovoltaik in den Vereinigten Arabischen Emiraten
Fallende Kosten der Solarenergie und steigende regionale Gaspreise haben dazu beigetragen, dass Photovoltaik in den meisten Ländern des Nahen Ostens wirtschaftlich ist. Was die Hürden für einen großräumigen Einsatz u.a. der Photovoltaik sind, beleuchtet eine aktuelle Studie. Die Untersuchung wurde von der Emirates Solar Industry Association (ESIA) gemeinsam mit der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers umgesetzt.
30.10.2012
Internationale Expertinnen und Experten diskutieren deutsche Energiewende
Vom 4. bis zum 6. Dezember 2012 findet in Berlin die 5. Internationale Konferenz für die Netzintegration Erneuerbarer Energien statt. Expertinnen und Experten aus 17 Ländern diskutieren die deutsche Energiewende und die Transformation des Netzes und vergleichen sie mit den Szenarien in anderen Ländern.
29.10.2012
Deutscher Solarpreis 2012 verliehen
„Der Solarpreis ist eine Auszeichnung für herausragendes Engagement beim Einsatz Erneuerbarer Energien. Die Preisträger sind wichtige und praktische Vorbilder auf dem Weg in die erneuerbare Vollversorgung“, erklärt Prof. Peter Droege, Präsident von EUROSOLAR e.V., anlässlich der Verleihung des Deutschen Solarpreises 2012. Ausgezeichnet wurden u.a. der Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen, die Belectric Solarkraftwerke GmbH, die Teckwerke Bürgerenergie eG, Werner Sobek Stuttgart GmbH & Co. KG sowie die Mietergenossenschaft Gartenstadt Farmsen e.G. und Prof. Dr. Ernst Schrimpff, der sich in jahrzehntelanger Tätigkeit erfolgreich für die Markteinführung der Erneuerbaren Energien eingesetzt hat.

  

29.10.2012
Katholische Kliniken Emscher-Lippe setzt auf Photovoltaik
Um den bisher fokussierten Weg hin zu einer positiven Klimabilanz und mit der Aussicht eines der „grünsten Krankenhäuser Deutschlands“ zu werden, errichtet die Katholische Kliniken Emscher-Lippe GmbH (KKEL) jetzt mit der Hilfe der REW Solartechnik GmbH (Dortmund) auf den betriebseigenen Gebäuden großangelegte Photovoltaik-Anlagen. So soll zukünftig mit der Kraft der Sonne preiswerter und umweltschonender Strom für den Eigenverbrauch erzeugt werden.
29.10.2012
Deutscher Umweltpreis an deutsche Photovoltaik-Pioniere
Im Leipziger Gewandhaus nahmen der Mitbegründer und Aufsichtsratschef der SMA Solar Technology AG (Kassel), Günther Cramer, sowie das Forscher-Unternehmer-Duo Dr. Andreas Bett (stellvertretender Leiter des Freiburger Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE) und Hansjörg Lerchenmüller (Geschäftsführer der Soitec Solar GmbH, Freiburg) den mit 500.000 Euro höchstdotierten Umweltpreis Europas in Empfang. Die Preisträger hätten mit ihren wegweisenden technischen Entwicklungen und ihrem persönlichem Einsatz in der Photovoltaik weltweit neue Maßstäbe gesetzt und sie damit global maßgeblich vorangebracht, begründete die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ihre Auszeichnung.
29.10.2012
PV-Log: Unterstützung durch die Branche
Das Photovoltaik-Netzwerk PV-Log war mit seiner Crowdfunding-Kampagne äußerst erfolgreich. Unter anderem konnten drei namhafte Solarunternehmen – die IBC Solar AG, Meteocontrol sowie Valentin Software – als Partner für die kostenlose und herstellerunabhängige Plattform PV-Log gewonnen werden. Nun stehe nichts mehr im Weg, mit der PV-Log App zu beginnen, so Dr. Martin Staffhorst, Betreiber von Top50Solar und PV-Log.
29.10.2012
Vispiron erstellt eigenen Photovoltaik-Park mit 1,5 MWp in Gotha
Innerhalb von fünf Monaten errichtete die Münchner Vispiron AG mitten im Stadtgebiet von Gotha (Thüringen) eine 1,5 MWp-Photovoltaik-Anlage. 1.264 Modultische mit 4.959 Photovoltaik-Modulen wurden montiert. Knapp 400 Haushalte kann das Kraftwerk am Ende mit Solarstrom versorgen.
27.10.2012
Neues Institut für Energieeffizienz in der Produktion gegründet
Die nachhaltige Energiewende in Deutschland wird nur erfolgreich umsetzbar sein, wenn es gelingt, Wohlstand und ökonomisches Wachstum vom Energieverbrauch zu entkoppeln. Dazu muss die Energieeffizienz in der Produktion von Maschinen, Anlagen und Gütern massiv verbessert werden, denn die produzierende Industrie verbraucht in Deutschland ein Drittel der Gesamtenergie. Viel Forschung ist hier noch zu leisten. Die Heinz und Heide Dürr Stiftung und die Karl Schlecht Stiftung haben daher Mittel für ein Institut für Energieeffizienz in der Produktion (EEP) an der Universität Stuttgart bereitgestellt.
27.10.2012
Natur-Kapital in Deutschland: Der ökonomische Wert der Natur
Die internationale TEEB-Studie „The Economics of Ecosystems and Biodiversity“ hat gezeigt, dass kostenlose Naturgüter und Ökosystemleistungen nicht ausreichend in politischen und ökonomischen Entscheidungen berücksichtigt werden. Gleichzeitig wurde deutlich: Der Schutz und die nachhaltige Nutzung der Natur lohnen sich volkswirtschaftlich. Jetzt startete das nationale Projekt zum weltweiten „TEEB“-Prozess, mit dem der ökonomische Wert der Natur in Deutschland unter anderem für Klimaschutz, Hochwasserschutz, Reinhaltung von Luft und Gewässern sowie Erholung veranschaulicht werden soll.

  

27.10.2012
Weniger Kernkraft führt kaum zu mehr Kosten für Klimaschutz
Ein weltweiter Ausstieg aus der Kernenergie erhöht die Kosten für Klimaschutz nur geringfügig. Mit einer Computersimulation von Energiesystem und Wirtschaft, die den Wettbewerb zwischen den verschiedenen Technologien zur Energieerzeugung umfassend abbildet, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und der Universität von Dayton (Ohio) Wechselwirkungen zwischen Kernkraft- und Klimapolitiken analysiert.
27.10.2012
5. Allgäuer Passivhaustage in Mindelheim
Die finanzielle Förderung von energieeffizientem Bauen und Sanieren ist eines der Themen bei den 5. Allgäuer Passivhaustagen am 27. und 28. Oktober in Mindelheim (Bayern). Neben der Ausstellung locken 50 Vorträge, Vorführungen und Diskussionsrunden rund um die Themen Altbausanierung, Effizienzhaus und Erneuerbare Energien ins FORUM am Theaterplatz. Unter anderem informieren Experten vom energie- & umweltzentrum allgäu (eza!) über KfW-Fördermittel.
26.10.2012
Eine Europäische Union für Erneuerbare Energien
Die Heinrich-Böll-Stiftung hat eine Studie zu den Herausforderungen der Energiewende auf europäischer Ebene vorgelegt. Die Publikation „Eine Europäische Union für Erneuerbare Energien“ bietet innovative Lösungsansätze zu Netzausbau und kosteneffizienter Förderung von Erneuerbaren Energien. Zudem mahnt sie zu einer stärkeren europäischen Kooperation bei der Energiepolitik.
26.10.2012
Reinigungsroboter für Photovoltaik-Kraftwerke
Die BELECTRIC Solarkraftwerke GmbH (Kolitzheim) hat zusammen mit der Schweizer Serbot AG einen Reinigungsroboter speziell für Freiflächen-Photovoltaik-Kraftwerke entwickelt. Mit einer normalen Fahrgeschwindigkeit von über 300 Metern pro Stunde und einer maximalen Breite von knapp 7 Metern kann der Roboter Unternehmensangaben zufolge mehr als 2.000 Quadratmeter pro Stunde reinigen.
26.10.2012
Zusammenarbeit bei Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz vereinbart
Marokko verfügt nicht nur über riesige, sonnenbeschienene Wüstengebiete und eine lange Küste mit hohen Windgeschwindigkeiten - das Land hat sich auch bereits vor mehreren Jahren sehr ehrgeizige politische Ziele gesetzt: Bis 2020 plant die Regierung, 42 Prozent der Stromproduktion durch Erneuerbare Energien zu decken und den Energieverbrauch um 12 Prozent zu senken. Jetzt haben die marokkanische Agentur zur Entwicklung der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz (ADEREE) und die DESERTEC Foundation eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
26.10.2012
Neue Richtlinie unterstützt Energiewende vor Ort
Ab 2013 können Kommunen und kulturelle oder soziale Einrichtungen wieder Zuschüsse für Klimaschutzprojekte beantragen. Das Bundesumweltministerium hat die entsprechende Kommunalrichtlinie novelliert und die Fördermöglichkeiten erweitert. Mehr als 100 Millionen Euro stehen für das nächste Jahr bereit. Anträge können vom 1. Januar bis zum 31. März 2013 eingereicht werden.

  

25.10.2012
Energiewende hängt wesentlich vom Engagement der Bundesländer ab
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fordert die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten auf, die Energiewende in allen Bereichen entschlossen voranzutreiben. „Ob der Umbau unserer Energieversorgung gelingt, hängt wesentlich vom Engagement der Bundesländer ab. Daher ist die heutige Ministerpräsidentenkonferenz in Weimar die richtige Gelegenheit, klare Signale für mehr Erneuerbare Energien in allen Verwendungsbereichen zu senden“, sagt BEE-Präsident Dietmar Schütz.
25.10.2012
Sovello-Insolvenz: Weiter 120 Mitarbeiter müssen gehen
Das insolvente Photovoltaik-Unternehmen Sovello (Thalheim) entlässt weitere 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Da eine Fortführung des Unternehmens aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich sei, müsse die verbliebene Kernmannschaft weiter verkleinert werden, teilte der Insolvenzverwalter Lucas F. Flöther heute mit. Der Investorenprozess dauere an, so der Insolvenzverwalter. Sollte jedoch mittelfristig kein Investor gefunden werden, müsse der Geschäftsbetrieb eingestellt werden.
25.10.2012
centrotherm photovoltaics: Sanierung durch Kapitalschnitt
Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) gibt bekannt, dass sie nun mit den wesentlichen Gläubigergruppen in die Feinabstimmung des Insolvenzplanentwurfs eintreten will. Der Entwurf des Insolvenzplans sieht vor, dass die Gesellschaft unter Beibehaltung der Börsennotierung fortgeführt und ihre Kapitalstruktur umgestaltet wird, so das Unternehmen in einer Adhoc-Mitteilung. Unter anderem soll das Grundkapital der Gesellschaft mittels eines Kapitalschnitts im Verhältnis fünf zu eins herabgesetzt werden.
25.10.2012
Hanwha Q.CELLS weltweit drittgrößter Photovoltaik-Hersteller
Nach Abschluss der Übernahme des deutschen Herstellers Q.Cells (Bitterfeld-Wolfen) wurde nun die neue Hanwha Q.CELLS offiziell eingeführt. Die neue Eigentümerin, die südkoreanische Hanwha-Gruppe, will Hanwha Q.CELLS als den weltweit drittgrößten Photovoltaik-Hersteller positionieren. Die Fertigungskapazitäten von Hanwha umfassen nun 2,3 GW und sind über Deutschland, Malaysia und China verteilt. Dies sei ein wichtiger Wettbewerbsvorteil, um weltweit frei von Handelssanktionen als Zulieferer zu agieren, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
25.10.2012
Erneuerbare Energie vom Land lohnt sich
Die Energiewende spielt sich vor allem im ländlichen Raum ab. Denn dort sind die Ressourcen für die Versorgung Deutschlands mit Strom, Wärme und Kraftstoffen aus nachhaltiger Produktion im Überfluss vorhanden. Mit mehr als 22.000 Windrädern, rund 7.000 Biogasanlagen und weit über einer Million Photovoltaik-Anlagen wird schon heute ein Großteil des Stroms aus Erneuerbaren Energien gewonnen.
25.10.2012
Photovoltaik-Anlage für KiTa Erbringen
Auf dem Dach der Kindertagesstätte Erbringen im Saarland ist jetzt eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen worden. Anlagenbetreiberin ist die Bürger Energie Genossenschaft Hochwald, eine Vereinigung von interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus dem Hochwald, die das Ziel haben, Anlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien zu errichten. Es ist die erste Photovoltaik-Anlage im Saarland, die durch eine Bürger-Energiegenossenschaft betrieben wird.

  

24.10.2012
Energiewende: Bundesregierung sieht sich auf Kurs
Die Energiewende werde weiter zügig und kontinuierlich Schritt für Schritt umgesetzt. Das sei das Ergebnis der heutigen Sitzung des Steuerungskreises zur Umsetzung der Energiewende unter der Leitung von Stefan Kapferer (FDP), Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, und Dr. Urban Rid, Abteilungsleiter im Bundesumweltministerium, zu dem die an der Energiewende beteiligten Ressorts eingeladen waren. In der Sitzung sei deutlich geworden, dass die gesamte Bundesregierung bei der Umsetzung der Energiewende-Maßnahmen weiterhin an einem Strang ziehe, heißt es in einer Pressemitteilung.
24.10.2012
Erster Schritt zu asiatischem Super-Stromnetz
Nach dem Reaktorunglück in Fukushima sucht Japan intensiv nach Alternativen zur Atomkraft. Die DESERTEC Foundation und die Japan Renewable Energy Foundation (JREF) setzen sich gemeinsam für eine solche Alternative ein: ein asiatisches Super-Stromnetz soll die Vollversorgung Asiens mit Erneuerbaren Energien ermöglichen. Heute gab die japanische Softbank Corp., geleitet vom Milliardär und JREF-Gründer Masayoshi Son, den ersten Schritt zur Umsetzung des „Asia Super Grids“ bekannt.
24.10.2012
Rösler: „Am Grundprinzip der Ausnahmen nicht rütteln“
Beim 6. Gipfel der deutschen Maschinenbauer in Berlin forderte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) erneut eine rasche Reform des EEG. Er werde sich die Ausnahmen für die Industrie bei der Umlage für Erneuerbare Energien genauer ansehen, „aber am Grundprinzip nicht rütteln“, versprach Rösler vor rund 500 Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verbänden.
24.10.2012
Photovoltaik bringt vielfach Rendite
Für Eigentümerinnen und Eigentümer von Photovoltaik-Anlagen, die einen Teil ihres Solarstroms selbst verbrauchen, lohnt sich Photovoltaik nach wie vor, so die Stiftung Warentest. In den meisten Fällen haben sich Solarstromanlagen schon nach zehn Jahren amortisiert. Doch die Rendite der Photovoltaik geht weit über die persönliche und finanzielle hinaus.
24.10.2012
Deutsche Q-Cells gehört jetzt südkoreanischer Hanwha
Der Verkaufsprozess der Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) ist abgeschlossen. Das deutsche Photovoltaik-Unternehmen gehört nun zur südkoreanischen Hanwha Gruppe. Hanwha habe – trotz der schweren Krise, die die deutsche und internationale Photovoltaik-Branche derzeit erlebe – langfristiges Interesse am Solar-Standort Deutschland, so Insolvenzverwalter Henning Schorisch. 1.300 von 1.500 Arbeitsplätzen konnten trotz des Insolvenzverfahrens erhalten bleiben, heißt es in einer Pressemitteilung.
23.10.2012
Intersolar China wird verschoben
Wegen des schwierigen Umfeldes der Branche haben die Veranstalter der Intersolar China entschieden, die die für Dezember geplante Intersolar in China abzusagen. Die Messe für Photovoltaik & Co. sei auf das Jahr 2013 verschoben worden, so die Solar Promotion International GmbH. Ein neuer Termin steht aber noch nicht fest. Die Intersolar China Conference soll aber wie geplant vom 11. bis 13. Dezember 2012 stattfinden.

  

23.10.2012
Bundesregierung plant Überprüfung der Ausnahmeregelung des EEG
Nachdem die Erhöhung der EEG-Umlage auf rund 5,3 Eurocent/kWh bekannt wurde und damit eine massive Erhöhung der Stromkosten für die Endverbraucherinnen und Endverbraucher zu befürchten ist, meldet die Regierung eine Überprüfung der Vergünstigungen für Industriebetriebe. So verkündete Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen des Deutschen Arbeitnehmertages in Berlin: „Auch diesen Teil müssen wir uns noch mal anschauen, ob es eigentlich richtig war, dass wir so viele Unternehmen rausgenommen haben.“
23.10.2012
juwi realisiert erste Photovoltaik-Anlagen in Japan, Taiwan und Indien
Einer der Wachstumsmärkte mit dem größten Potenzial für Erneuerbare Energien ist Asien. Mit großen Schritten bewegt sich der Kontinent in Richtung Energiewende. Jetzt begann in Singapur die mit Spannung erwartete „Singapore International Energy Week“. Teil der einwöchigen Veranstaltung ist die Messe „PV Asia Pacific Expo“, die auch die juwi-Gruppe besucht. Anfang 2012 hat der Erneuerbare-Energien-Projektentwickler aus dem rheinland-pfälzischen Wörrstadt in Singapur seine Niederlassung bezogen. Jetzt realisiert juwi in Japan und Taiwan erste Photovoltaik-Projekte.
23.10.2012
SRU Solar und Parabel bauen 29 MW-Photovoltaik-Park bei Eisleben
Die SRU Solar AG (Berga) und die Parabel AG (Berlin) haben zwischen Eisleben und Wimmelburg eine der größten Photovoltaik-Anlagen der Region östliches Harzvorland (Sachsen-Anhalt) gebaut. Der Photovoltaik-Park mit einer Nennleistung von 29,1 Megawatt (MW) wurde auf einer Fläche von 100 Hektar auf dem Gelände der ehemaligen Krughütte errichtet. Der produzierte Strom entspricht ungefähr dem Bedarf der Lutherstadt Eisleben und könnte rund 7.500 Vier-Personen-Haushalte mit Erneuerbarer Energie versorgen.
23.10.2012
Morlok: „Der Staat ist bei den Erneuerbaren Energien der Kostentreiber“
In der Energiedebatte im Deutschen Bundestag hat Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert. „Der Staat ist bei den Erneuerbaren Energien der Kostentreiber. Um die Verbraucherinnen und Verbraucher sofort zu entlasten, muss die Stromsteuer ab 1. Januar 2013 auf das europäische Mindestniveau gesenkt werden“, so Morlok in seiner Rede. Das sächsische Wirtschaftsministerium bereitet eine Bundesratsinitiative für eine EEG-Reform vor.
23.10.2012
Belectric setzt auf organische Photovoltaik
Die Belectric Holding GmbH (Kolitzheim) ist neuer Eigentümer der Konarka Technologies GmbH. Die Konarka Konzern Gruppe war führender Hersteller des sogenannten Power Plastic, einem dünnen, folienähnlichen organischen Photovoltaik-Material mit geringem Gewicht, das vielseitig einsetzbar ist. Das Unternehmen will Power Plastic überall dort verwenden, wo herkömmliche Module als Lösung nicht in Frage kommen: Durch die hohe Flexibilität und Biegsamkeit des Materials gebe es eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten, um kostensparsam Energie zu erzeugen.
23.10.2012
Conergy meldet Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals der Gesellschaft
Der Vorstand der Hamburger Conergy AG zeigt an, dass ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals der Gesellschaft eingetreten ist (§ 92 Abs. 1 Aktiengesetz). Ursächlich hierfür sei der aktuelle Geschäftsverlauf sowie die einmalige Ergebnisbelastung aus der Vertragsauflösung mit dem amerikanischen Waferhersteller MEMC Electronic Materials, Inc. (MEMC). Aus diesem Grund werde der Vorstand unverzüglich eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. Die Einberufung soll in den nächsten Tagen mit der Veröffentlichung der Tagesordnung erfolgen.

  

23.10.2012
Sonnenenergie bewegt Hüttenkopfbahn im Montafon
Die Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW), die Vorarlberger Illwerke und der Seilbahnhersteller Doppelmayr GmbH (Wolfurt) verwirklichen am Skigebiet Golm im Montafon (Vorarlberg, Österreich) eine neue Photovoltaik-Sesselbahn, bei der ein Drittel des Energieaufwandes durch Sonnenkraft gewonnen wird. Talstation, Bergstation und auch der Sesselbahnhof der neuen Hüttenkopfbahn werden mit hocheffizienten Photovoltaik-Elementen ausgerüstet. Einzigartig daran ist, dass die Photovoltaik-Elemente direkt in die Standard-Stationsbauten der Seilbahnanlage integriert werden.
23.10.2012
Eigene Photovoltaik-Anlage: Ausstieg aus der Strompreis-Spirale
Der neuerliche Anstieg des Strompreises wird mit der Erhöhung der EEG-Umlage begründet. Ein signifikanter Teil der Preiserhöhung subventioniert jedoch Großunternehmen und die Energiekonzerne auf Kosten der Endkundinnen und -kunden. Privaten Verbraucherinnen und Verbrauchern gelingt der Ausstieg aus der Strompreis-Spirale mit eigener Photovoltaik-Anlage: Eigenproduktion von Solarstrom inklusive Speicherlösung für die maximale energetische Unabhängigkeit.
22.10.2012
Solarpraxis fordert 100.000-Speicher-Programm
Der schnell wachsende Speichermarkt ist für viele Anwenderinnen und Anwender noch schwer zu überblicken. Der Wissensdienstleister Solarpraxis AG (Berlin) hat jetzt die erste umfassende Marktübersicht für Batteriespeichersysteme für Solarstrom veröffentlicht. Rund 80 Batteriespeichersysteme von 30 Anbietern werden im Detail vorgestellt. Die Marktübersicht ist in der Oktober-Ausgabe der Fachzeitschrift photovoltaik erschienen.
22.10.2012
Siemens plant Trennung vom Solargeschäft
Die Siemens AG prognostiziert für 2030 einen Anteil an Erneuerbaren Energien von 28 Prozent am globalen Strom-Mix. Der Stromverbrauch wird nach Einschätzung von Siemens bis dahin weltweit von zuletzt 22.100 Terawattstunden (TWh) auf 37.100 TWh steigen. Den größten Beitrag unter den Erneuerbaren Energien werden weiterhin Wasserkraft und Windenergie leisten, so das Unternehmen. Deshalb plant Siemens, sich von seinen Solargeschäften zu trennen. Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen, geringeren Wachstums und starken Preisdrucks in den Solarmärkten hätten sich die Erwartungen hier nicht erfüllt.
22.10.2012
SOLON baut 2 MW Photovoltaik-Kraftwerk auf Deponie in Thüringen
Die Berliner SOLON Energy GmbH hat den Zuschlag erhalten, in Jena-Ilmnitz (Thüringen) ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Gesamtleistung von 2 MW auf einer stillgelegten Mülldeponie zu errichten. Die Photovoltaik-Anlage entsteht auf einer Fläche von zirka vier Hektar; zum Einsatz kommen 8.360 polykristalline Solarmodule mit fester Aufständerung. Mit dem Ertrag können bis zu 1.400 Jenaer Haushalte mit klimafreundlich produziertem Strom versorgt werden.
22.10.2012
Energie-Genossenschaften: „Von der Idee zur eG“
Unter dem Titel „Von der Idee zur eG – Bürger machen Energie selbst – mit Energie-Genossenschaften“ führt das Hessische Umweltministerium gemeinsam mit dem Genossenschaftsverband regionale Informationsveranstaltungen über die Gründung von Energiegenossenschaften durch. „Ziel ist es, mit Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen und Unternehmen ins Gespräch zu kommen, um die Chancen und Möglichkeiten von Energiegenossenschaften an praktischen Beispielen zu erläutern“, so Umweltministerin Lucia Puttrich.

  

22.10.2012
In Konstanz heizt man künftig mit Abwasser
Im Konstanzer Stadtteil Petershausen wollen die Stadtwerke Konstanz ein ganzes Neubaugebiet künftig mit Wärme aus Abwasser versorgen. Derzeit wird zu diesem Zweck ein Wärmetauscher im Erdreich installiert. In diesem wird ein eigener Wasserkreislauf zirkulieren, der durch das warme Abwasser erwärmt wird. Der Vorteil der Abwasserwärmenutzung liegt in ihrer hohen Effizienz. Für vier Kilowattstunden Wärme werden zukünftig lediglich eine Kilowattstunde Strom benötigt.
22.10.2012
Solarluft senkt Energiekosten bei industriellen Prozessen
In vielen Industrieprozessen werden erhebliche Mengen warmer Luft benötigt. Indem die Luft solar vorerwärmt wird, kann der konventionelle Energiebedarf deutlich gesenkt werden, insbesondere wenn der Energiebedarf ganzjährig und tagsüber anfällt. Solarluft-Kollektoren werden bereits seit Jahrzehnten erfolgreich im industriellen Bereich eingesetzt, da sie selbst bei sehr großen Flächen störungs- und wartungsfrei arbeiten, so die Grammer Solar GmbH.
21.10.2012
LichtBlick kritisiert staatliche Garantie-Rendite für Netzbetreiber
Nach Überzeugung des Energieanbieters LichtBlick sind fehlende Innovationen im Stromnetz, hohe Renditegarantien für Netzbetreiber, die neue Offshore-Umlage und die Entlastung der Industrie bei den Netzgebühren mit verantwortlich für die steigenden Strompreise. „Im Windschatten EEG-Debatte drehen die Netzbetreiber kräftig an der Preisschraube. Dabei könnte ein effizienterer Netzbetrieb die Verbraucherinnen und Verbraucher jährlich um mehrere Milliarden Euro entlasten und die Energiewende beschleunigen“, so Heiko von Tschischwitz, der Vorstandsvorsitzende von LichtBlick.
21.10.2012
Kosten des EEG müssen gerecht verteilt werden
Wieder einmal werden die Erneuerbaren Energien zum Sündenbock für Strompreiserhöhungen erklärt. Aber rund 60 Prozent der Preiserhöhungen haben überhaupt nichts mit den Erneuerbaren Energien zu tun. Sie resultieren aus der Erhöhung von Netzentgelten, Abgaben und Steuern. Nur 41 Prozent gehen aufs Konto der EEG-Umlage. Übrigens: Durch all die Erhöhungen verdient der Staat tüchtig mit.
20.10.2012
Die Zukunft steigender Energiepreise: das Nullenergiehaus
Er gilt als „Weltmeisterschaft der Solarhäuser“: der Architekturwettbewerb „Solar Decathlon“. Mit ihrem Nullenergiehaus haben Studierende der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) im „Solar Decathlon Europe 2012“ in zwei von zehn Disziplinen den ersten Platz belegt. In der Gesamtwertung landeten sie auf Platz vier. „Ecolar Home“ ist ein nachhaltiges Wohnkonzept für zwei Personen, das sich durch energieeffiziente Technik und die Eigenproduktion von Solarenergie auszeichnet und schließlich mehr Energie erzeugen kann als seine Bewohnerinnen und Bewohner verbrauchen.
20.10.2012
Nordamerika am stärksten von Wetterkatastrophen betroffen
Einer neuen Studie von Munich Re zufolge war Nordamerika in den letzten Jahrzehnten von allen Kontinenten am stärksten von extremen Wetterereignissen betroffen. Im untersuchten Zeitraum von 1980 bis 2011 kamen rund 30.000 Menschen durch Wetterkatastrophen ums Leben. Der Gesamtschaden aus Wetterkatastrophen betrug in Nordamerika 1.060 Milliarden US-Dollar (in Werten von 2011). Die versicherten Schäden beliefen sich auf 510 Milliarden US-Dollar.

  

20.10.2012
Das EEG sorgt für Wettbewerb - nicht die Quote
Das vom Präsidenten des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, und der FDP vorgeschlagene Quotenmodell zur Förderung der Erneuerbaren Energien würde die Energiekosten erhöhen und die Vormachtstellung der großen vier Stromversorger in Deutschland weiter zementieren. Große Energieversorger würden zu Lasten privater Stromerzeuger begünstigt und der Ausbau der Erneuerbaren Energien verlangsamt. Dies sind die Ergebnisse einer Untersuchung des Instituts für ZukunftsEnergieSysteme (IZES) im Auftrag von Greenpeace.
19.10.2012
Umfrage: Große Mehrheit der Deutschen will das EEG behalten
Achtzig Prozent der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger stehen hinter dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Das ist das Ergebnis einer aktuellen, repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von Greenpeace Energy. Während 20 Prozent der Befragten das Gesetz in seiner jetzigen Form behalten möchten, wünschen sich 60 Prozent ein optimiertes EEG. Lediglich 13 Prozent der Befragten sprechen sich gegen das Gesetz aus.
19.10.2012
SMA-Vorstand schließt Verlust nicht aus
Der Vorstand der SMA Solar Technology AG (Niestetal) geht aufgrund der massiven Förderkürzungen für die Photovoltaik in Europa von einem starken Markteinbruch und zunehmenden Preisdruck im nächsten Jahr aus und rechnet für 2013 mit einem deutlichen Umsatzrückgang auf 0,9 bis 1,3 Milliarden Euro (2012: 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro). Auch einen Verlust könne man zum aktuellen Zeitpunkt nicht ausschließen. Konsequenz: Weltweit wird 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gekündigt und der Einsatz von 600 Zeitarbeitnehmern beendet.
19.10.2012
Aus Payom Solar AG wird Solen AG
Die auf der Hauptsammlung der Payom Solar AG (Meppen) beschlossene Kapitalherabsetzung im Verhältnis 11:2 und die gleichzeitige Umfirmierung in Solen AG wurden jetzt im Handelsregister eingetragen. Das gibt das Unternehmen in einer Pressemeldung bekannt. Nach und nach würden nun auch alle operativen Töchter in Solen AG umfirmiert.
19.10.2012
Auslandsmärkte: Neue Perspektiven für deutsche Photovoltaik-Branche
Ob Europa, Amerika oder Asien - der global steigende Bedarf an Photovoltaik-Lösungen bietet auch der deutschen Solarindustrie vielversprechende Exportmöglichkeiten. Der internationale Konkurrenzkampf auf dem heimischen Markt zwingt deutsche Hersteller, sich auf internationalen Märkten zu positionieren. Dies hat Germany Trade & Invest zum Anlass genommen, ein Internet-Special zu ausländischen Photovoltaik-Märkten zu veröffentlichen.
19.10.2012
Stromkosten senken trotz höherer EEG-Umlage
Wer seinen Stromtarif jetzt wechselt, sollte auf kurze Laufzeiten sowie Kündigungsfristen achten und auf echten Ökostrom setzen. Vor allem Verbraucherinnen und Verbraucher, die ihren Stromtarif bisher nicht gewechselt haben, können so kräftig sparen. Bei einem Verbrauch von 4.000 kWh ist eine Ersparnis von rund 170 Euro pro Jahr möglich.

  

19.10.2012
Weiterbildung Energiemanager/in Gebäude und Produktion
Erstmalig startet zum 1. November 2012 das Fernstudieninstitut der Beuth Hochschule für Technik Berlin das Weiterbildungsangebot zum Energiemanager/innen für Gebäude und Produktion. Das Weiterbildungsprogramm vermittelt Kompetenzen zum Thema Energie- und Gebäudemanagement sowie Optimierung von Produktionsprozessen.
18.10.2012
Conergy-Kraftwerk liefert grünen Sonnenstrom für andalusisches Gemüse
Rund 330 kleine und mittlere Landwirte gehören der Kooperative „El Grupo“ an und vermarkten gemeinsam ihre Erzeugnisse. Über 47.000 Tonnen frische Tomaten, Gurken, Bohnen, Paprika und Wassermelonen werden pro Saison in der Fabrik der El Grupo S.C.A. im spanischen Küstendorf Castell de Ferro verarbeitet und von dort aus in ganz Spanien und Europa vertrieben. Jetzt produzieren rund 1.000 Photovoltaik-Module auf den Fabrikdächern der Gemüse- und Fruchtkooperative in der spanischen Provinz Granada sauberen „grünen“ Sonnenstrom.
18.10.2012
Georg Fischer AG produziert Solarstrom für Eigenbedarf
Im schweizerischen Schaffhausen hat die Georg Fischer AG (Schaffhausen) eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen. Der produzierte Strom wird direkt in das Stromnetz des Unternehmens eingespeist und kann damit 25 Prozent des Jahresbedarfs des Hauptgebäudes der Konzernzentrale abdecken.
18.10.2012
Sovello und Partner bringen Photovoltaik-Anlagen ans Netz
In Mecklenburg-Vorpommern sind auf 29 Dachflächen eines Landwirtschaftsbetriebes im Landkreis Rostock mehrere Photovoltaik-Anlagen ans öffentliche Stromnetz angeschlossen worden. Die Anlagen haben eine Gesamtleistung von etwa 1,2 Megawatt und wurden vom Generalunternehmer Main Solar für die gemeinsam von der Sovello GmbH (Bitterfeld-Wolfen) und dem Projektentwickler VAE (Halle/Saale) geführte Betreibergesellschaft schlüsselfertig errichtet.
18.10.2012
EEG-Umlage als Vorwand für Abkehr von Energiewende
Seit wenigen Tagen jagt die Erhöhung der Erneuerbare-Energien-Umlage durch alle Medien und nur einige seriöse Berichterstatter weisen darauf hin, dass mehr als 50 Prozent dieser Umlage aus anderen Quellen gespeist wird: so sind zum Beispiel mit 25 Prozent die Industrieprivilegien oder mit 13 Prozent der Rückgang des Strompreises an der Leipziger Börse für den Anstieg verantwortlich. Trotzdem wird diese Erhöhung zumeist als Beleg dafür verwendet, dass die Energiewende zu teuer und Photovoltaik-Strom zu ineffizient sei.
18.10.2012
Für eine dezentrale, nachhaltige Energiewirtschaft in Bürger(innen)-Hand
Die Diskussion um die Energiewende gewinnt an Schärfe, im Mittelpunkt steht die höhere EEG-Umlage 2013. Derzeit werden politisch die Weichen für die zukünftige Energieversorgung gestellt. Wird sie von den Interessen vier großer Energiekonzerne bestimmt oder dezentral organisiert, mit regionalen nachhaltigen Konzepten? Das Netzwerk „Energiewende jetzt“ und die Heidelberger Energiegenossenschaft haben nun eine Aktion gestartet, um die öffentliche Aufmerksamkeit für die Idee einer dezentralen, nachhaltigen Energieversorgung in Bürgerhand zu stärken.

  

18.10.2012
Die Revolutionäre und die Konterrevolutionäre der Energiewende
„Als Angela Merkel nach Fukushima die Energiewende ausrief, galt das zu Recht als revolutionäre Tat. Die hundertprozentige Umstellung der fossil-atomaren Energiewirtschaft auf ein neues Energiezeitalter ist revolutionär und mutig. Doch wo sich eine Revolution abzeichnet, regt sich auch die Konterrevolution.“ So kommentiert Franz Alt, Journalist und seit Jahren Vorkämpfer für die Erneuerbaren Energien, die aktuellen politischen Umtriebe in Sachen Energiewende, EEG-Umlage und alte Energiewirtschaft.
17.10.2012
Sunways Solarzellen für das größte transparente Photovoltaik-Dach in USA
Die Sunways AG (Konstanz) hat im Bereich Gebäudeintegrierte Photovoltaik den bislang umfangreichsten Einzelauftrag gewonnen: Für den neuen Hauptsitz des Pharmaunternehmens Novartis in den USA liefert der Photovoltaik-Spezialist semitransparente Design-Solarzellen. Der Neubau in East Hanover (New Jersey) erhält das größte transparente Photovoltaik-Dach in den Vereinigten Staaten.
17.10.2012
Das nächste Milliardengeschenk für die Industrie
Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) hat die Abgeordneten des Deutschen Bundestages aufgefordert, die im Sommer von der Bundesregierung im Schulterschluss mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ausgehandelte zehnjährige Weiterführung des so genannten Spitzenausgleichs im Zusammenhang mit der Ökosteuer abzulehnen. Etwa 18.700 von rund 23.000 begünstigten Unternehmen des produzierenden Gewerbes müssten im Fall der Verabschiedung des Gesetzes keinerlei Gegenleistung für ein Steuergeschenk erbringen, das die deutschen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler über zehn Jahre mit weit mehr als 20 Milliarden Euro belastet.
17.10.2012
Solarwatt AG vollständig saniert: Insolvenzverfahren aufgehoben
Seit Mitte Oktober 2012 ist der vom Management der Solarwatt AG erarbeitete und vom Amtsgericht Dresden bestätigte Restrukturierungsplan rechtskräftig. Das Amtsgericht hat das Insolvenzverfahren der Solarwatt AG mittlerweile aufgehoben, berichtet das Dresdner Photovoltaik-Unternehmen. Für die Produktion und Fertigung der Photovoltaik-Module gibt es eine Betriebsvereinbarung zur Kurzarbeit – vorerst für sechs Monate.
17.10.2012
Conergy: Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerk ans Netz angeschlossen
In Kaisersesch im Landkreis Cochem-Zoll in der Eifel hat die Conergy AG (Hamburg) zusammen mit der Renew HGmbH ein 1 Megawatt Photovoltaik-Kraftwerk ans Netz gebracht. Rund 4.000 Conergy PH Module auf einem 21.000 Quadratmeter großen Grundstück, das an das Firmengelände von Renew angrenzt, speisen zukünftig rund 1 Million Kilowattstunden sauberen Sonnenstrom ins Netz ein.
17.10.2012
Start der größten Photovoltaik-Freiflächenanlage der Region Hannover
Die AS Solar Projekte GmbH (Hannover) hat auf dem Gelände einer ehemaligen Zuckerfabrik eine Photovoltaik-Freiflächenanlage auf mehr als 60.000 Quadratmetern geplant, gebaut und in Betrieb genommen. Die Anlage aus 24.240 Qualitätsmodulen hat eine Spitzenleistung von 5,8 MWp, das verspricht einen Energieertrag von mehr als 5 Millionen Kilowattstunden im Jahr. Damit können bilanziell fast 1.500 Familien mit Strom versorgt werden.

  

17.10.2012
Energy 2013 - Intelligente Lösungen für die Energiewende
Auf der Energy 2013, der weltweit größten Messe für Energietechnologien, die vom 8. bis zum 12. April 2013 im Rahmen der Hannover Messe ausgerichtet wird, präsentieren ausstellende Unternehmen Produkte und Lösungen für die Energiewende. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette der konventionellen und Erneuerbaren Energien gezeigt, von der Energieerzeugung über die -versorgung, -übertragung, -verteilung und -speicherung bis hin zu neuen IT- und Marktmechanismen in einem Smart Grid.
16.10.2012
EEG-Umlage: Solarwirtschaft fordert ehrliche Kosten-Nutzen-Debatte
Vor dem Hintergrund der Steigerung der EEG-Umlage im Jahr 2013 mahnt der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) eine Versachlichung der Debatte und einen ehrlichen Kosten-Nutzen-Vergleich an. „Bei einer gesamtwirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Betrachtung kommt die Energiewende die Verbraucherinnen und Verbraucher sogar deutlich günstiger als das Festhalten an fossilen Kraftwerken“, so Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft.
16.10.2012
BBU fordert Deckelung der konventionellen Kraftwerke
Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat die Erhöhung der sogenannten EEG-Umlage auf 5,277 Eurocent pro Kilowattstunde (kWh) Strom als übertrieben und unverhältnismäßig bezeichnet. Der BBU betont, dass für den Anstieg der Strompreise nicht der Ausbau der regenerativen Energien verantwortlich ist. Vielmehr liege es an den Großkonzernen mit hohem Stromverbrauch, die mit Subventionen gestützt werden. Der Verband weist vor dem Hintergrund der Strompreisdebatte erneut auf das drängende Problem der Klimaerwärmung und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Energieversorgung hin.
16.10.2012
Photovoltaik-Anlage weiteres Puzzlestück zur Selbstversorgung
Das Biorestaurant La Sal Varador am Strand von Mataro in Barcelona betritt mit Hilfe einer Photovoltaik-Anlage der Hamburger Conergy AG neue Pfade: Mit der Einspeisegenehmigung ist der Weg frei für die erste netzgekoppelte Conergy Eigenverbrauchsanlage in Spanien, die ohne Förderung wettbewerbsfähig ist.
16.10.2012
Preisvergleich: Echter Ökostrom in 77 von 100 Städten günstiger als Grundversorger
In der öffentlichen Debatte um die Höhe der EEG-Umlage und die Auswirkung der Ökostrom-Förderung auf die Strompreise wird mit vielen Zahlen hantiert, eins aber meist unterschlagen: Dass Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Stromkosten senken können, indem sie zu einem konzernunabhängigen Ökostromanbieter wechseln. Das Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen“ hat deshalb verglichen, was ein 4.000 kWh-Haushalt für unabhängigen Ökostrom in den 100 größten deutschen Städten tatsächlich zahlen muss und festgestellt: In 77 von 100 Städten gibt es mindestens einen Anbieter echten Ökostroms, der günstiger ist als der örtliche Grundversorger.
16.10.2012
VKU: „Energiewende ist Gemeinschaftswerk“
Eine transparente und ehrliche Kommunikation der Bundesregierung mit den Bürgerinnen und Bürgern fordert der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), dem auch zahlreiche Stadtwerke angehören. Es reiche nicht, Privilegien zu beschließen, die Erklärung notwendiger Strompreis-Erhöhungen dann aber den Energieversorgern zu überlassen. „Viele Ausnahmen und Sonderregelungen verteuern das System für die privaten Haushalte, für Gewerbetreibende sowie für kleine und mittlere Unternehmen zusätzlich. Das geht zu Lasten der Akzeptanz der Energiewende. Das darf aber nicht sein, weil das Projekt ein Gemeinschaftswerk ist. Und das gehört auf sehr breite Schultern gestellt“, so Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des VKU.

  

16.10.2012
Bei neuen Photovoltaik-Dachanlagen schon jetzt an 2014 denken
Die Grünstromwerk GmbH (Hamburg) weist auf Konsequenzen aus dem Marktintegrationsmodell hin, die vielen Akteuren so noch nicht bewusst sind. Photovoltaik-Dachanlagen von 10 bis 1.000 Kilowatt, die seit dem 1. April 2012 in Betrieb genommen werden, können ab 2014 nur noch 90 Prozent des Stroms nach EEG Tarif einspeisen. Wenn die restlichen zehn Prozent an eine andere juristische Person verkauft werden, wird dafür EEG-Umlage fällig.
15.10.2012
EEG-Umlage: Erhöhung ist Signal zum Handeln
Baden-Württembergs Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller (Grüne) hat die Erhöhung der EEG-Umlage 2013 als Signal zum Handeln bezeichnet und sowohl Politik als auch Verbraucherinnen und Verbraucher aufgefordert, darauf zu reagieren. Untersteller regte erneut an, sich die Ausnahmeregelungen für Industrieunternehmen genauer anzusehen. Es könne nicht so bleiben, dass immer mehr Unternehmen umlagebefreit würden und Privathaushalte das ausgleichen müssten.
15.10.2012
Preisdämpfende Wirkung Erneuerbarer Energien endlich an Verbraucher weitergeben
Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) hat der Bundesregierung Versagen in der Energiepolitik vorgeworfen und davor gewarnt, die Energiewende zu zerreden. „Angesichts ständig steigender Spritpreise und Heizkosten ist die Kritik an den Erneuerbaren Energien einseitig“, so Machnig. Tatsächlich mache die EEG-Umlage auch nach der Anhebung auf knapp 5,3 Cent je Kilowattstunde nur rund 20 Prozent des Strompreises aus. Machnig fordert, dass die preisdämpfende Wirkung der Erneuerbaren Energien an den Strombörsen endlich an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben wird.
15.10.2012
Photovoltaik-Endkunden Monitor: Kunden wünschen sich mehr Unabhängigkeit
In einer aktuellen Studie untersucht das Bonner Marktforschungsinstitut EuPD Research das Verhalten von Photovoltaik-Kundinnen und -Kunden. Der Großteil denkt demnach über Speicherlösungen nach und ist bereit, dafür auch die Renditeerwartung zu senken. Wichtiger als die Rendite sind den Endkundinnen und -kunden demnach die Themen Eigenverbrauch und Unabhängigkeit vom Energieversorger.
15.10.2012
EEG: Spitzenverband der deutschen Industrie drückt aufs Tempo
Auch der Spitzenverband der deutschen Industrie und der industrienahen Dienstleister in Deutschland, BDI, meldet sich zur heute bekannt gegebenen EEG-Umlage für 2013 zu Wort: In der Öffentlichkeit würde „der falsche Eindruck erweckt, der Anstieg der EEG-Umlage sei wesentlich verursacht durch die Entlastungen für die Industrie“. Diese Entlastungen seien „überlebenswichtig für den Erhalt der Arbeitsplätze am Industriestandort Deutschland“. BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber drückt aufs Tempo: „Die zuständigen Ministerien sollten jetzt in enger Zusammenarbeit rasch handeln, um eine wirksame Kostenbremse noch vor der Bundestagswahl zu schaffen.“
15.10.2012
Mit EEG-Umlage wird Umstieg auf saubere und umweltfreundliche Energie mitfinanziert
„Den Erneuerbaren Energien und insbesondere der Photovoltaik wird immer wieder der Vorwurf gemacht, Preistreiber für alle Stromempfänger zu sein. Tatsache ist aber, dass durch die Umlage nicht nur die Erneuerbaren Energien profitieren. Auch die Industrie wird subventioniert, indem Unternehmen von der EEG-Umlage befreit werden“, kommentiert Udo Möhrstedt, Gründer und Vorstandsvorsitzender der IBC SOLAR AG (Bad Staffelstein) die heutige Bekanntgabe der neuen EEG-Umlage für das Jahr 2013.

  

15.10.2012
EEG-Umlage ist Investition in die Zukunft
„Eine Stromversorgung ohne gefährliche Atomkraftwerke und ohne klimaschädliche Kohlemeiler, darum geht es, wenn um Strompreise diskutiert wird. Die Energiewende mindert die Risiken und Nebenwirkungen der Stromerzeugung. Somit ist auch die EEG-Umlage ganz klar eine sinnvolle Investition in die Zukunft“, erklärt Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zum heute bekannt gegebenen Anstieg der EEG-Umlage. Die Erhöhung der EEG-Umlage gehe vor allem auf die Politik der schwarz-gelben Bundesregierung zurück, so Weiger.
15.10.2012
BEE: EEG-Umlage steigt 2013 stärker als nötig
„Nicht einmal die Hälfte der Umlage für das kommende Jahr geht auf die reinen Förderkosten für 2013 zurück“, erklärt der Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), Dietmar Schütz, anlässlich der heute veröffentlichten Höhe der EEG-Umlage für 2013. Der Rest der EEG-Umlage diene einer immer stärker ausgeweiteten Industrieförderung, der Kompensation sinkender Strompreise an der Börse sowie dem nachträglichen Ausgleich zu geringer Einnahmen im Jahr 2012.
15.10.2012
EUROSOLAR: Erneuerbare Energien sind nicht die Kostentreiber
Die heutige Bekanntmachung der neuen EEG-Umlage für das kommende Jahr durch die Übertragungsnetzbetreiber suggeriert, dass die Kosten der Erneuerbaren Energien stark steigen würden. Die steigende EEG-Umlage ist jedoch auf den Tatbestand von zusätzlichen Kostentreibern zurückzuführen, die sie unnötig erhöht und die strompreissenkende Wirkung der Erneuerbaren nicht berücksichtigt. Denn der reine Förderungsanteil für den Zubau von Erneuerbare-Energie-Anlagen an der gesamten EEG-Umlage 2013 von 5,28 Cent/kWh steigt nur von rund 2,1 auf 2,3 Cent/kWh, also weniger als die Hälfte der gesamten Umlage.
15.10.2012
EEG-Umlage beträgt im kommenden Jahr 5,277 Eurocent/kWh
Im kommenden Jahr beträgt die Umlage für die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütete Stromeinspeisung 5,277 Eurocent je Kilowattstunde (kWh). Dies haben die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) heute bekannt gegeben. Derzeit liegt die EEG-Umlage bei 3,592 Eurocent/kWh. Die Bundesnetzagentur nennt verschiedene Gründe für diese Erhöhung, unter anderem das unerwartet hohe Defizit auf dem EEG-Konto aufgrund des Rückgangs des Börsenstrompreises und des gleichzeitig „in diesem Maße nicht vorhergesehenen Zubau an Photovoltaik-Anlagen“.
15.10.2012
Zweitgrößter Solarstrompark Mecklenburg-Vorpommerns am Netz
Auf dem Gelände des Ostseeflughafens Stralsund-Barth – während des Zweiten Weltkrieges ein Militärflughafen – erzeugt nun ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Leistung von 31,5 Megawattpeak umweltfreundlichen Strom. Der zweitgrößte Solarstrompark Mecklenburg-Vorpommerns mit 130.000 Photovoltaik-Modulen auf 40 Hektar Fläche kann etwa 7.600 Haushalte mit Strom versorgen.
15.10.2012
35 MWp-Photovoltaik-Kraftwerk Perleberg liefert stabil Sonnenstrom
Auf dem ehemaligen Militärflugplatz Perleberg in Brandenburg errichtete die Gehrlicher Solar AG (Neustadt/Coburg) eine Freiflächen-Photovoltaik-Anlage mit einer Gesamtleistung von 35 MWp. Aufgrund der hohen Kapazität des Solarstrom-Kraftwerks wurde eigens ein erweiterbares 110 kV-Umspannwerk gebaut, über das der Photovoltaik-Park Ende August ans Netz angeschlossen wurde und seitdem stabil die volle Leistung einspeist.

  

14.10.2012
Weiterhin breite Zustimmung zum Ausbau der Erneuerbaren Energien
Die Zustimmung der deutschen Bevölkerung gegenüber Erneuerbaren Energien ist nach wie vor sehr hoch. 93 Prozent halten den verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien für „wichtig“ bis „außerordentlich wichtig“. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien von August bis Oktober 2012 durchgeführt hat. Dieser hohe Wert, unter rund 3.800 Befragten bundesweit ermittelt, entspricht vergleichbaren Umfragen der Vorjahre.
13.10.2012
Umweltbewusstsein ist heute Mainstream und kein „Revoluzzerthema“ mehr
68 Prozent der Jugendlichen im Alter von 15 bis 24 Jahren haben ein starkes Bewusstsein für Umweltprobleme und Nachhaltigkeitsfragen. Sie wissen, dass nur so viele Ressourcen verbraucht werden sollten wie nachwachsen können. Zu diesem Ergebnis kommt die repräsentative Studie Nachhaltigkeitsbarometer - was bewegt die Jugend? von Greenpeace und der Leuphana Universität Lüneburg.
13.10.2012
Steigenden Stromkosten begegnen
Wer rechnen kann, ist sich im Klaren darüber, dass das Thema Energie-Kosten ein Dauerbrenner bleiben wird. Angesichts weiter steigender Energie-Preise lohnt es sich endlich, Energie zu sparen und energieeffiziente Geräte zu bevorzugen. Eine weitere Perspektive ist die eigene Herstellung von Strom. Photovoltaik-Anlagen kosten heute nur noch ein Drittel dessen, was man vor zwölf Jahren bezahlen musste. Und bei steigenden Stromkosten rechnet es sich immer mehr, den selbst erzeugten Strom selbst zu verbrauchen.
13.10.2012
Ist Klimaschutz sexy? Wie machen wir ihn sexy?
Viele Bürgerinnen und Bürger in Deutschland halten Klimaschutz für richtig und notwendig. Doch im Alltag fällt es meist schwer, Klimaschutz wirklich zu leben. Zu groß scheinen die Beharrungskräfte unserer Lebensgewohnheiten, zu unklar die Alternativen. „Ist Klimaschutz sexy?“ fragt deshalb Risikoforscher Ortwin Renn von der Universität Stuttgart in seinem Vortrag zur Attraktivität und Akzeptanz von Klimaschutz im Alltag, den er im Rahmen der Mercator EssensZeit halten wird.
13.10.2012
Umweltfreundliches Verhalten leicht gemacht
Tipps für umweltfreundliches Verhalten gibt es viele. Sie werden jedoch oft nicht wahrgenommen oder auch ignoriert. Eine neue Broschüre des Öko-Instituts zeigt nun, wie intelligente Produkte das Nutzerverhalten durch technische Lösungen unterstützen oder gar ersetzen können.
12.10.2012
Altmaiers Vorschläge „widersprüchlich und unkonkret“
Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel und Wirtschaftsminister Garrelt Duin haben die Vorschläge von Bundesumweltminister Peter Altmaier zur Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) kritisiert. „Die Pläne zur EEG-Reform reichen nicht aus, um die Energiewende zu bewältigen und würden einem vernünftigen Ausbau der Erneuerbaren Energien schaden“, sagte NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel.

  

12.10.2012
Bei Energiewende nicht auf „rückwärtsgewandte Bedenkenträger“ hören
Bei der Energiewende seien „die Chancen größer als die Risiken. Aber zurzeit wird zu viel über die Risiken und zu wenig über die Chancen geredet“, so der neue Bundesratspräsident, Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Die Vorschläge des Bundesumweltministers für eine Reform des Gesetzes zur Förderung der Erneuerbaren Energien sieht Kretschmann „skeptisch“. „Wir müssen jetzt nicht daran gehen, die Erneuerbaren Energien zu bremsen, sondern wir müssen gucken, dass alles aufeinander abgestimmt und synchronisiert wird. Das ist die Herausforderung. Da muss man mutig vorangehen und nicht zu viel auf rückwärtsgewandte Bedenkenträger hören.“
12.10.2012
DUH: Zurück zur Solidarität bei der Energiewende!
Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) wirft der Bundesregierung vor, die Energiewende durch den gestern (11.10.2012) von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) präsentierten Verfahrensvorschlag zur Neuregelung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes erneut bewusst auszubremsen. Die geplante Reform des Gesetzes schwäche den Ausbau der Erneuerbaren Energien, statt den Anpassungsbedarf des EEG zu klären. Die DUH kritisiert auch, dass sich die Bundesregierung inzwischen vom Gedanken einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung zugunsten von Geschenken an die Industrie verabschiedet hat.
12.10.2012
Stärkere Beteiligung der Industrie an den Kosten der Energiewende gefordert
91 Prozent der Bundesbürgerinnen und -bürger gehen die Industrieprivilegien bei den Stromkosten zu weit. 57 Prozent lehnen sogar jegliche Sonderregelung ab, weitere 34 Prozent fordern weniger Ausnahmen. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage unter 1.050 Bürgerinnen und Bürgern über 18 Jahren im Auftrag des unabhängigen Energieanbieters LichtBlick hervor. Lediglich neun Prozent der Befragten halten die Kostenentlastung der Industrie in Höhe von rund neun Milliarden Euro jährlich für gerechtfertigt.
12.10.2012
Der Markt für Solarspeicher kommt in Bewegung
Im Fokus des ersten „Storage & Solar Briefing“ standen die technische und wirtschaftliche Machbarkeit und die Notwendigkeit von Förderungen für Solarspeicher. Während die Politik ihre Bereitschaft signalisiert, diese Technologie voranzutreiben, warnen einzelne Teilnehmer vor einer Überregulierung. Aus den Entwicklungen der Photovoltaik-Märkte will man lernen. Das Ziel muss ein stabiler und nachhaltiger Markt sein, so das Marktforschungsunternehmen EuPD Research.
12.10.2012
Solarzellen: Neues Forschungsergebnis hat Einfluss auf Solarmodulproduktion
Das Labor für Photovoltaik der Universität Luxemburg hat eine Methode entwickelt, um die Alterung von Solarzellen zu beobachten und zu verhindern, bevor die Fertigung der Zellen beendet ist. Da eine Solarzelle schnell chemisch degradieren kann, hat diese Alterung Folgen für die Solarzellenindustrie.
12.10.2012
Mehr Geld vom Staat für die energetische Sanierung
Wer langfristig Energie im Haus einsparen und seine Energiekosten senken möchte, wird vom Staat mehr denn je dabei unterstützt: Die Zuschüsse für eine Vor-Ort-Energieberatung und für die Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energien wurden um 100 bzw. 400 Euro erhöht. Um nach der Sanierung die höchstmögliche Energieeinsparung zu realisieren, empfiehlt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) bereits am Anfang des Sanierungsprozesses einen qualifizierten Energieberater einzubinden.

  

12.10.2012
Energiewende-Konferenz mit Bundesumweltminister Altmaier im Live-Stream
Auf Einladung des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) und der Nordischen Botschaften in Berlin diskutieren am 15. und 16. Oktober 2012 hochrangige Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft über die Zukunft Erneuerbarer Energien und Erfolgsfaktoren für die Energiewende. Teilnehmen werden u.a. Bundesumweltminister Peter Altmaier und Prof. Dr. Klaus Töpfer (Exekutivdirektor IASS Potsdam). Am 15. Oktober wird die Konferenz per Live-Stream direkt übertragen.
12.10.2012
Fossile Brennstoffe größtes Risiko für steigende Energiepreise
„Erstens, die Kosten für die Wärmeversorgung mit fossilem Heizöl sind fünf Mal so stark gestiegen wie die Stromkosten. Zweitens, bei den Stromkosten ist das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) nicht der größte Preistreiber“, kommentiert Schleswig-Holsteins Energiewendestaatssekretärin Ingrid Nestle einen in ihrem Hause erstellten Bericht zur Strompreisentwicklung. Als größtes Risiko für steigende Energiepreise identifiziert der Bericht die Abhängigkeit von sich verknappenden fossilen Brennstoffen.
11.10.2012
EEG-Reform: Qualität vor Schnelligkeit unabdingbar
Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) begrüßt die Initiative von Bundesumweltminister Peter Altmaier, das EEG auf den Prüfstand zu stellen, im Grundsatz. Zu den einzelnen Punkten des Verfahrensvorschlags zur Neuregelung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes gebe es allerdings noch einigen Diskussionsbedarf. So habe er nach wie vor den Eindruck, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien zum Sündenbock für jedes energiewirtschaftliche Problem gemacht werde.
11.10.2012
Erneuerbare Energien nicht in Misskredit bringen
Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) hat davor gewarnt, die Energiewende in Deutschland zu zerreden. „Herr Altmaier glänzt seit Amtsübernahme durch Relativierungen, Problematisierungen und eine zunehmende ‚Kommissionitis’“, sagte Machnig: „Altmaier ist zum Bundesankündigungsminister geworden.“ Die Frage aber „Was will Altmaier?“ könne niemand beantworten. Konkrete Vorschläge und klare Entscheidungen bleibe er schuldig. So beklage er die unzureichende Koordination zwischen Bund und den Ländern – statt sich darum zu kümmern, diese zu verbessern.
11.10.2012
Europäische Photovoltaik-Hersteller begrüßen US-Antidumping-Entscheidung
Das amerikanische Handelsministerium hat gestern die endgültige Entscheidung über die Höhe von Antidumping- und Antisubventionszöllen gegen chinesische Photovoltaik-Module veröffentlicht. Milan Nitzschke, Präsident der europäischen Solarherstellerinitiative EU ProSun sagt: „Die amerikanischen Ergebnisse belegen einmal mehr das massive Dumping und die chinesische Exportsubventionierung in Milliardenhöhe. Auch die Europäische Union muss schnellstmöglich handeln.“
11.10.2012
EUROSOLAR: Altmaiers EEG-Putsch gegen jede wirtschaftliche Vernunft
„In aller Schärfe kritisieren wir Umweltminister Altmaiers heute angekündigten Putsch gegen das erfolgreichste Wirtschaftsgesetz der Bundesrepublik Deutschland mit weltweiter Ausstrahlung“, so der Vorsitzende von EUROSOLAR Deutschland Dr. Axel Berg. Eine Deckelung für einzelne Erneuerbare Energien bedeute das abrupte Ende der dezentralen Energiewende und das Aus für eine neue Wirtschaft, die für Deutschland dauerhaft Wohlstand und bezahlbare Energiepreise sichern könne.

  

11.10.2012
EE-Branche lehnt Vorfestlegungen für den Ausbau Erneuerbarer Energien strikt ab
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßt den heutigen Verfahrensvorschlag des Bundesumweltministers sowie seine Feststellung, dass das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auch in Zukunft das zentrale Instrument für den Ausbau Erneuerbarer Energien sein wird. Allerdings lehnt der BEE jegliche Mengenbegrenzungen oder feste Quoten für einzelne Technologien ab. Erneuerbare und verbleibende konventionelle Energien könnten erst in einen sinnvollen Wettbewerb treten, wenn es einen entsprechenden Energiemarkt gebe.
11.10.2012
Fell: „Elemente, wie in kommunistischen Planwirtschaften üblich“
„Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Der Umweltminister beugt sich dem Druck der Stromkonzerne und will die Erneuerbaren Energien ausbremsen, anstatt die hausgemachten Fehler anzugehen.“ So kommentiert Hans-Josef Fell, Sprecher für Energie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, den heute von Bundesumweltminister Peter Altmaier vorgestellten Verfahrensvorschlag zu einer Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes.
11.10.2012
NABU lehnt radikale Änderung des EEG ab
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) lehnt Forderungen nach einer radikalen Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ab. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz an sich sei nicht der Treiber für die steigenden Energiekosten, betont der NABU. Die reinen Förderkosten für Wind- und Photovoltaik-Strom seien nur für etwa die Hälfte der EEG-Umlage verantwortlich und mit rund sieben Euro pro Monat und Haushalt auch deutlich günstiger als Atom- und Kohlestrom mit all seinen bislang nicht einkalkulierten Folgekosten.
11.10.2012
Erneuerbare Energien dürfen nicht abgewürgt werden
„Die Bundesregierung lässt sich von einer aufgebauschten Kostendebatte treiben und alles was dem zuständigen Bundesumweltminister einfällt, ist das Ausbremsen der Erneuerbaren Energien. Die EEG-Umlage ist nicht der einzige Grund, warum die Strompreise in den letzten Jahren gestiegen sind. Der Staat und die Energiekonzerne greifen vor allem den privaten Stromkunden in die Tasche. Hingegen erhalten Großverbraucher der Industrie Rabatte, die dann alle anderen schultern müssen“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger zum Anstieg der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und zu Umweltminister Peter Altmaiers EEG-Reformvorschlägen.
11.10.2012
Conergy übergibt 540 kW Photovoltaik-Kraftwerk in Italien
Die Conergy AG (Hamburg) hat in Italien eine 544 Kilowatt Indach-Photovoltaik-Anlage an den Investor Alubel übergeben. Das dachintegrierte Solarkraftwerk befindet sich auf dem Firmengebäude des Dach- und Fassadenherstellers in Bagnolo in Piano in der Provinz Reggio Emilia. Auf einer Fläche von über 9.000 Quadratmetern wurden rund 2.300 Conergy PowerPlus Module auf dem Blechdach installiert. Jährlich produzieren sie rund 572.000 Kilowattstunden Strom.
11.10.2012
Konventionelle Energien sind teurer als Erneuerbare Energien
Konventionelle Energien wie Kohle und Atom verursachen deutlich mehr Kosten, als auf der Stromrechnung ausgewiesen werden. Allerdings werden diese versteckten Zusatzkosten nicht ausdrücklich „Konventionelle-Energien-Umlage“ genannt. Verbraucherinnen und Verbraucher zahlen sie unter anderem und meistens unbemerkt über Steuern und Abgaben. Würde man die Kosten aufsummieren und umlegen, läge diese „Konventionelle-Energien-Umlage“ 2012 bei 10,2 Cent pro Kilowattstunde und wäre damit schon jetzt doppelt so hoch wie die prognostizierte EEG-Umlage 2013.

  

11.10.2012
DIW: Steigende EEG-Umlage muss nicht zu sozialen Härten führen
Die wegen der EEG-Umlage im nächsten Jahr steigenden Strompreise für private Haushalte müssen nicht zu sozialen Härten führen. Entsprechende politische Maßnahmen ließen sich ohne großen Aufwand umsetzen. Die Belastung der öffentlichen Haushalte bliebe insgesamt überschaubar - sie läge in der gleichen Größenordnung wie die erwarteten Mehrwertsteuereinnahmen auf die EEG-Umlage. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in einer von Agora Energiewende geförderten Kurzstudie.
11.10.2012
IBC Solar: Startschuss für Anteil-Vermarktung am Bürgersolarpark Jura
Die IBC Solar AG (Bad Staffelstein) hat den Jura Solarpark offiziell eingeweiht. Der Jura Solarpark ist der größte, entlang einer Autobahn gebaute Photovoltaik-Park in Bayern und das zweitgrößte Photovoltaik-Projekt Bayerns. In acht Teilabschnitten erstreckt er sich auf einer Gesamtfläche von 80 Hektar entlang der Autobahn A70 Bamberg-Bayreuth. Zeitgleich mit der Einweihung fiel der Startschuss für die Vermarktung der Jura-Solarfonds, mit denen Bürgerinnen und Bürger der Region sich direkt am Jura Solarpark beteiligen können.
11.10.2012
Öko-Institut: Strompreisentwicklung ist mehr als die EEG-Umlage
Die steigenden Strompreise entstehen in einem komplexen Zusammenwirken aus verschiedenen Faktoren. Die Kosten der Energiewende sind dabei eine Komponente, die keineswegs ausschließlich für den Anstieg der Preise verantwortlich ist. Vielmehr spielen die gestiegenen Kosten an den Brennstoffmärkten und die Ausnahmen für die Industrie eine entscheidende Rolle für die seit 2003 um rund sieben Cent pro Kilowattstunde angewachsenen Stromkosten. Dies ist das Ergebnis zweier Kurzanalysen, die das Öko-Institut heute vorstellt.
10.10.2012
Erneuerbare Energien - eindeutig die bessere Alternative
Vor dem Hintergrund der EEG-Umlage für 2013 findet in Medien und Öffentlichkeit aktuell eine Diskussion um die Kosten der Energiewende statt, bei der häufig insbesondere der hohe Zubau der Photovoltaik als primärer Kostentreiber dargestellt wird. Den volkswirtschaftlichen Nutzen der Erneuerbaren Energien verschweigen sie dabei ebenso, wie die externen Kosten der konventionellen Energieerzeugung und die eigentlichen Ursachen für die bevorstehende Erhöhung der EEG-Umlage.
10.10.2012
Greenpeace: Regierung kann Erneuerbare-Energien-Umlage auf zwei Cent senken
Die Höhe der EEG-Umlage ist kein geeigneter Indikator für die realen Kosten der Erneuerbaren Energien. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace. Die Bundesregierung kann die Kosten für Erneuerbare Energien deutlich reduzieren, statt sie ansteigen zu lassen. Dafür muss sie die Industrieförderung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) begrenzen, sowie Strom aus regenerativen Energien von der Energiesteuer befreien.
10.10.2012
Energiewende spart 570 Milliarden bis 2050
Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) betont in einer Stellungnahme zur Energiewende die Notwendigkeit, langfristig zu denken. Die heutigen Investitionen seien eine Absicherung gegen die Strompreissteigerungen von übermorgen. Das Direktorium des FVEE weist angesichts der Debatte um steigende Strompreise auf das Kostensenkungspotenzial durch Forschung hin. So seien die Kosten der Photovoltaik seit den 1990er Jahren um den Faktor 10 gesunken.

  

10.10.2012
Conergy realisiert vier weitere Photovoltaik-Anlagen in Griechenland
Die Hamburger Conergy AG realisiert zusammen mit seinem lokalen Partner Spercheios S.A. vier Photovoltaik-Kraftwerke für griechische Privatinvestoren. Die vier Kraftwerke produzieren insgesamt 2,8 Millionen Kilowattstunden pro Jahr – das ist genug, um mehr als 700 Haushalte zu versorgen. Gleichzeitig vermeiden die Anlagen 2.000 Tonnen CO2 Emissionen und schonen so die Umwelt - nicht nur auf der hellenischen Halbinsel.
10.10.2012
Photovoltaik-Park Krempendorf: Erster Bauabschnitt fertiggestellt
Mit Vorlage der Baugenehmigung begannen Ende August die Arbeiten für den Photovoltaik-Park Krempendorf in Brandenburg. 50 MW Photovoltaik-Leistung sollen hier am Ende erbracht werden. Der erste Bauabschnitt mit 24,2 MW Nennleistung auf einer rund 33 Hektar großen Teilfläche des ehemaligen Truppenübungsplatzes Jännersdorf im Landkreis Prignitz wurde nun innerhalb von nur etwas mehr als vier Wochen Bauzeit fertiggestellt und nach EEG in Betrieb genommen.
10.10.2012
Info-Veranstaltung: Stromnetzausbau für die Energiewende in Niedersachsen
Zu den brennendsten Problemen der Energiewende in Deutschland gehört die Frage eines sachgerechten Um- und Ausbaus der Stromnetze für das neue Energiesystem. Niedersachsen ist von der großen Transformation gleich doppelt betroffen: Hier drehen sich die meisten Windräder und durch Niedersachsen soll ein wesentlicher Teil der Stromautobahnen führen. Deshalb laden die Deutsche Umwelthilfe e.V. und das Land Niedersachsen Bürgerinnen und Bürger zu einer Veranstaltungsreihe ein, bei der es um den bevorstehenden Aus- und Umbau des Stromnetzes in Niedersachsen geht.
10.10.2012
Bezahlbare Batteriespeicher für die Energiewende
In einem Punkt sind sich die Fachleute einig: die Kosten für leistungsfähige Batterien sind zu hoch. Das gilt sowohl für Elektrofahrzeuge als auch für die Speicherung von Strom aus Sonne und Wind. Ein enormer Kostenfaktor ist dabei das aufwändige Fertigungsverfahren für Lithium-Ionen-Batterien. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Stuttgarter M+W Group haben jetzt eine Entwicklungszusammenarbeit vereinbart, mit dem Ziel, den Energie- und Materialeinsatz in der Batterieproduktion und damit auch den Preis massiv zu reduzieren.
09.10.2012
Photovoltaik-Zulieferer stehen vor großen Herausforderungen
Die Auftragssituation der Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik in Deutschland hat sich zum Ende des dritten Quartals 2012 erheblich abgekühlt. In der aktuellen Geschäftsklima-Umfrage des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) melden 85 Prozent der Unternehmen eine Verschlechterung der Auftragslage im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die teilnehmenden Branchenvertreter prognostizieren für das laufende Jahr eine deutlich schwächere wirtschaftliche Entwicklung als noch in der Frühjahrsprognose.
09.10.2012
Photovoltaik-Park Weißenfels zu 100 Prozent gezeichnet
Der 16. Bürgersolarpark der Green City Energy AG (München) ist voll platziert. In weniger als drei Monaten zeichneten rund 320 Anlegerinnen und Anleger das Kommanditkapital von fünf Millionen Euro. Die Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 7,6 MWp in einem 18 Hektar großen ausgewiesenen Gewerbegebiet südwestlich von Leipzig ist komplett fertiggestellt und speist seit Dezember 2011 grünen Strom in das öffentliche Stromnetz ein.

  

09.10.2012
Überdimensionierte Netzausbau-Pläne stoppen
Wie viel Netzausbau brauchen die Erneuerbaren Energien und wo soll er stattfinden? Das zu ermitteln war Auftrag der Bundesregierung an die Übertragungsnetzbetreiber, die daraufhin ihren Netzentwicklungsplan 2012 im Frühsommer für die Bevölkerung zur Diskussion stellten. Nun steht eine Überarbeitung online zur Einsicht, in der die vielen Einwendungen der Bürgerinnen und Bürger jedoch nur ungenügend in Betracht gezogen wurden. Noch bis zum 2. November 2012 besteht die Möglichkeit, die überarbeiteten Pläne zu kommentieren.
09.10.2012
Sonnenstrom knackt kalifornische Mandeln
Im Norden Kaliforniens errichtet Conergy ein 725 Kilowatt starkes Photovoltaik-Kraftwerk für den Mandelproduzenten T & P Farms. Künftig werden die Mandeln also nicht nur unter der kalifornischen Sonne wachsen, sondern auch mit ihrer Hilfe „geknackt“ und weiter verarbeitet. Ganze 95 Prozent des Energiebedarfs für die Schälmaschinen kann T & P Farms in Zukunft mit dem umweltfreundlichen Sonnenstrom vom Fabrikdach decken und dabei tausende Dollar an Energiekosten einsparen.
09.10.2012
Energiepreisdebatte: Strom ist nicht der Kostentreiber
Im Vergleich zu 2011 zahlt ein typischer Haushalt in Deutschland in diesem Jahr etwa 10 Euro mehr für Wärme, 7 Euro mehr für Kraftstoffe, aber lediglich 2 Euro mehr für Strom inklusive EEG-Umlage. „In der Energiepreisdebatte muss genau differenziert werden, worum es geht. Wer sich um steigende Energiepreise sorgt, muss vor allem die Bereiche Wärme und Verkehr im Blick behalten“, sagt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. Die Energiewende kann laut Agentur für Erneuerbare Energien nur gelingen, wenn sie auch in den Bereichen Wärme und Verkehr vollzogen wird.
09.10.2012
Schutz des Klimas bringt Städten und Gemeinden große Vorteile
„Durch Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Energieeffizienz sowie den Ausbau der Erneuerbaren Energien können die Kommunen Energiekosten sparen, ihre Infrastruktur modernisieren und somit Arbeitsplätze im lokalen Handwerk sichern und für regionale Wertschöpfung sorgen, was wiederum zu höheren Pacht- und Gewerbesteuereinnahmen führen kann“, so Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) anlässlich der Eröffnung des Kommunalen Klimaschutzkongresses Baden-Württemberg 2012.
08.10.2012
Ratgeber Photovoltaik: Alles über Solarstrom
Für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer lohnt es sich immer noch, auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage zu installieren. Besonders rentabel sind Solarstromanlagen für diejenigen, die einen Teil ihres Solarstroms selbst verbrauchen. Daran ändert auch die jüngste Neuregelung bei der Einspeisevergütung nichts. Schon nach zehn Jahren haben sich die Anlagen in den meisten Fällen amortisiert. Worauf man bei Planung und Umsetzung achten muss, beschreibt die dritte, aktualisierte Auflage des Ratgebers „Photovoltaik“ der Stiftung Warentest.
08.10.2012
Droht die Öko-Diktatur?
Mit Debatten um Strompreise wird die gesellschaftliche Mitte in Schach gehalten – so lautet eine der Thesen des taz-Chefreporters Peter Unfried. Der Journalist plädiert für mehr „Klimakultur“, damit Energiewende und Klimaschutz gelingen können. Es helfe wenig, reflexartig vor einer Öko-Diktatur zu warnen, sobald ein ernsthafter Vorschlag auf den Tisch komme. Am 17. Oktober kommt Unfried zu einem Vortrag mit Lesung nach Freiburg ins Solar Info Center (SIC). Der Veranstaltung geht ein Informationsnachmittag mit zahlreichen Vorträgen zu Schlüsseltechnologien der Energiewende voraus.

  

08.10.2012
Weltweit größtes Fresnel Solarkraftwerk nimmt den Betrieb auf
In Calasparra (Spanien) hat das 30 MW solarthermische Kraftwerk Puerto Errado 2 (PE2) den kommerziellen Betrieb aufgenommen. Das Kraftwerk basiert auf der Fresnel Kollektor Technologie, bei der mithilfe der Sonne Dampf mit Temperaturen von über 500°C erzeugt wird. Der solare Dampferzeuger von PE2 umfasst eine Spiegelfläche von 302.000 Quadratmeter und produziert bis zu 50 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr.
08.10.2012
Verbraucher fordern verstärkte Nutzung Erneuerbarer Energie
Verbraucherinnen und Verbraucher weltweit fordern einen verstärkten Einsatz Erneuerbarer Energien. Dafür sind sie auch bereit, mehr für mit Ökostrom hergestellte Produkte zu bezahlen. Parallel dazu investieren mehr und mehr Unternehmen rund um den Globus verstärkt in nachhaltige Energie. Ein großer Teil der Unternehmen setzt bisher allerdings noch immer kaum auf Strom aus erneuerbaren Quellen. Dies ist das Ergebnis der Vestas-Studien „Global Consumer Wind 2012“ und „Corporate Renewable Energy Index Report“ (CREX).
08.10.2012
Zweitgrößte Freiflächen-Photovoltaik-Anlage Hessens eingeweiht
In Hessen sind über 70.000 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von zirka 1.200 MW Leistung am Netz. 95 Prozent davon sind sogenannte Aufdachanlagen, der Rest sind Freiflächenanlagen. Die zweitgrößte Freiflächen-Photovoltaik-Anlage Hessens ist jetzt auf dem ehemaligen Standortübungsplatz der Kaserne in Homberg offiziell eingeweiht worden. Mit rund 7.500 kWp installierter Leistung und mehr als 30.000 Photovoltaik-Modulen erzeugt die Anlage zukünftig Strom für über 1.600 Vierpersonenhaushalte.
08.10.2012
Größte Photovoltaik-Anlage Thüringens am Netz
Bis 1990 wurde auf dem Gelände der ehemaligen Bergbaufläche Wismut in Thüringen giftiges Uranerz für die sowjetische Atomindustrie abgebaut. Seit August produziert hier die größte Photovoltaik-Anlage Thüringens mit einer Fläche von 40 Hektar und insgesamt 83.000 Modulen zirka 19,7 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom pro Jahr. Das reicht für rund 5.600 Haushalte. „Dieser Solarpark ist damit ein Sinnbild für die Energiewende“, so Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig bei der offiziellen Einweihung.
08.10.2012
145 Megawatt: Deutschlands größtes Photovoltaik-Projekt fertig gestellt
In der Rekordbauzeit von nur fünf Wochen wurde Deutschlands bislang größtes Photovoltaik-Projekt fertig gestellt. Auf dem Gelände des Flugplatzes Neuhardenberg (Brandenburg, Landkreis Märkisch-Oderland) wurden auf zirka 240 Hektar Land rund 600.000 Photovoltaik-Module verbaut. 145 Megawatt sauberer Sonnenstrom wird hier zukünftig erzeugt, damit können 48.000 Haushalte versorgt werden. Aber erst, wenn das Kraftwerk ans Netz angeschlossen ist - und das kann noch bis Ende des Jahres dauern.
07.10.2012
EEG-Umlage: Drei Fragen, drei Antworten
Mitte Oktober wird die Erneuerbare-Energien-Umlage für 2013 bekannt gegeben. In der Debatte ist ein möglicher Anstieg der Umlage von rund 3,5 auf 5 Cent je Kilowattstunde. Welche Rolle spielen dabei die Erneuerbaren Energien? Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) plädiert für eine Versachlichung der teilweise hitzig geführten Debatte um die Kosten der Energiewende und damit auch um die Kosten des Ausbaus Erneuerbarer Energiequellen. Drei Fragen, drei Antworten.

  

07.10.2012
Verlangsamung der Energiewende nützt nur den großen Energiekonzernen
Das von Bundesumweltminister Peter Altmaier ausgerufene Ziel zur Verlangsamung der dezentralen Energiewende ist nach Ansicht von EUROSOLAR für die deutsche Volkswirtschaft der schlechteste Weg. Eine Verlangsamung der Energiewende nütze nur den großen Energiekonzernen und ihrer Oligopolstellung. Stattdessen fordert die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien die Beschleunigung der dezentralen Energiewende. Diese spare Kosten und sei der wirtschaftlich vernünftigste Weg.
07.10.2012
EEG-Umlage ist kein Preisschild für den Ausbau der Erneuerbaren Energien
Nach Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) steigt im kommenden Jahr die Förderung für Strom aus Erneuerbaren Energien von heute rund 2,1 Cent auf voraussichtlich 2,3 Cent pro Kilowattstunde Strom. „Das ist der Anteil an der so genannten EEG-Umlage, der direkt für den Ausbau Erneuerbarer Energien verwendet wird“, erklärt BEE-Geschäftsführer Harald Uphoff. Die reinen Förderkosten für die Erneuerbaren machen damit weniger als die Hälfte der EEG-Umlage 2013 aus. Diese wird nach Berechnungen des BEE auf bis zu 5,2 Cent pro Kilowattstunde Strom ansteigen.
06.10.2012
Schülerinnen und Schüler für grüne Berufe sensibilisieren
Welche Herausforderungen stellen uns die Städte der Zukunft? Wie werden aus alten Häusern neue gebaut? Wie können Roboter Aufgaben rund um Umwelt und Nachhaltigkeit lösen? Oder: Wäre es nicht spannend, ein eigenes, grünes Unternehmen zu erdenken? In Projekten der TU Berlin wie „Blue Engineering“, „Grün braucht Bildung“ und „ROBERTA – Die grüne Stadt!“ ist die Kreativität der Schülerinnen und Schüler gefragt.
05.10.2012
Energiekonzerne zocken Haushalte ab
Rund drei Milliarden Euro zusätzlich verdienen die Energiekonzerne dieses Jahr an privaten Verbraucherinnen und Verbrauchern, indem sie gefallene Einkaufspreise für Strom nicht an die Haushaltskunden weitergeben. Deren Strompreis müsste aktuell zwei Cent pro Kilowattstunde niedriger liegen, ergab eine Studie des Energieexperten Gunter Harms. Die im Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen“ zusammengeschlossenen Umwelt- und Verbraucherschutzverbände raten daher zu konzernunabhängigen Ökostrom-Anbietern.
05.10.2012
Schlüssel der Energiewende: Energieeffiziente Gebäude
Die energetische Sanierung von Wohn- und Nichtwohngebäuden hat eine Schlüsselfunktion für das Gelingen der Energiewende. Der größte nachhaltige Nutzen beim Sanieren eines Gebäudes entsteht, wenn die geplanten Maßnahmen bereits im Vorfeld in einem Gesamtkonzept von Energieeffizienz und Einsatz Erneuerbarer Energien betrachtet und unabhängig begleitet werden. Eine qualifizierte und unabhängige Energieberatung ist deshalb unbedingt zu empfehlen.
04.10.2012
Umweltbuch des Jahres 2012: „Wolken, Wind & Wetter“
Das Buch „Wolken, Wind & Wetter“ von Stefan Rahmstorf ist „Umweltbuch des Jahres 2012“. Diese Auszeichnung geht jährlich an das Buch, das im Laufe des Jahres die „nachhaltigste Wirkung“ auf das Umweltbewusstsein in Deutschland entfaltet hat. Jörg Sommer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung, lobte an dem Buch insbesondere die jugendgemäße Vermittlung wissenschaftlicher Fakten – die zwar kurzweilig sei, aber zum grundlegenden Nachdenken anrege.

  

04.10.2012
Viele Jahre günstig wohnen – das dena-Gütesiegel bietet Orientierung
Ein besonders gutes Effizienzhaus 40 verursacht weniger als die Hälfte der Energie-Kosten eines Einfamilienhauses, das gerade die heutigen gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllt. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) empfiehlt Bauwilligen daher, die Belastung für Heizung, Strom und Warmwasser von Anfang an im Blick zu haben und hohe Ansprüche an die Energieeffizienz der eigenen vier Wände zu stellen. Das dena-Gütesiegel Effizienzhaus bietet hier Sicherheit für Neueigentümer/innen.
04.10.2012
Meine-heizung.de gibt Tipps zur Antragstellung
Seit 15. August 2012 gibt es für Solarthermie, Wärmepumpen und Biomassekessel im Rahmen des Marktanreizprogramms verbesserte Förderkonditionen. Für Solarthermie gibt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) weiterhin 90 Euro pro Quadratmeter zur Investition dazu, nun jedoch mindestens 1.500 Euro pro Anlage. Diese neue Mindestsumme zahlt sich für kleine und mittlere Anlagen aus. Bedingung für die Förderung: Die Anlage liefert Warmwasser und unterstützt gleichzeitig die Heizungsanlage.
03.10.2012
Die Vision: das Null-Energie-Haus
Wenn die Energiewende gelingen soll, müssen Gebäude künftig mit deutlich weniger Strom, Wärme und Kälte auskommen. Bis 2050 soll der Gebäudebestand in Deutschland nahezu klimaneutral sein. Im Rahmen des Programms EnOB:MONITOR - Energieoptimiertes Bauen werden am Fachgebiet Bauphysik der Universität Kassel unter Leitung von Prof. Dr. Anton Maas Daten gesammelt und analysiert, die Aufschluss über die Verwendbarkeit und Effizienz von Innovationen der Gebäude- und Haustechnik geben.
03.10.2012
Energie sparen und umweltfreundlich fit bleiben
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und der Bedarf an Strom, Gas und Öl steigt. Aus Kostengründen, aber auch aus Gründen des Klimaschutzes empfiehlt es sich, möglichst viel Strom und fossile Brennstoffe zu sparen. Die Bemühungen zum Energiesparen lassen sich sogar mit Bemühungen um mehr Fitness verbinden - besonders wichtig in der kalten Jahreszeit.
02.10.2012
Prozesse zur Nutzung Erneuerbarer Energien simulieren und optimieren
Computersimulationen gehören zum Alltag in den Ingenieurwissenschaften. Um Prozesse realitätsgetreu am PC nachzubilden, braucht es komplexe mathematische Modelle. Der Lehrstuhl für Energieanlagen und Energieprozesstechnik der Ruhr-Universität Bochum (RUB) erhält für die kommenden fünf Jahre rund 1,59 Millionen Euro Fördermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft zum Aufbau einer Emmy Noether-Nachwuchsgruppe.
02.10.2012
1. Freiburger Forum für Wohnungseigentümergemeinschaften
Verwaltungsbeiräte, Hausverwaltungen und Wohnungseigentümergemeinschaften spielen in der aktuellen Diskussion um die Energiewende bisher nur eine untergeordnete Rolle. Doch gerade in städtischen Gebieten sind der Geschosswohnungsbau und die Eigentümergemeinschaften von entscheidender Bedeutung, wenn die Ziele bei Gebäudesanierung und Klimaschutz erreicht werden sollen. Das 1. Freiburger Forum für Wohnungseigentümergemeinschaften füllt diese Diskussionslücke und greift wichtige Themen bei der energetischen Sanierung von Mehrfamilienhäusern auf.

  

02.10.2012
Ausgezeichnete Medienbeiträge zu Erneuerbaren Energien
Wer in hervorragender Weise die Rolle und Bedeutung der Erneuerbaren Energien in Deutschland vermittelt, hat die Chance, mit dem Journalistenpreis „unendlich viel energie“ von der Agentur für Erneuerbare Energien ausgezeichnet zu werden. 2012 waren das Kathrin Werner („Der Sonnenuntergang“, Financial Times Deutschland), Eva Müller und Jan Schmitt („Heimliches Geschenk: Regierung entlastet Industrie bei den Stromkosten“, WDR/Monitor), Sönke Gäthke („Kein Platz an der Sonne“, Deutschlandfunk) sowie Paul Langrock (Foto). Der Sonderpreis ging an Arnold Rieger für seinen Artikel „Kleine Stromer“ in den Stuttgarter Nachrichten.
01.10.2012
Innovations-Campus für Grüne Technologien (ICGT) geplant
Der Hamburger Senat plant, in unmittelbarer Nähe zur TuTech Innovation GmbH und der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) einen Innovations-Campus für Grüne Technologien (ICGT) zu realisieren. Forschungsschwerpunkte sollen die effiziente Nutzung von Energien, Energiegewinnung aus dem Meer, integrierte Stadtversorgung, klimaschonenden Energie- und Umwelttechnik, Klimafolgenmanagement, ressourcenschonende Produktion, Green Logistics und weitere verwandte Themen sein.
01.10.2012
Photovoltaik lohnt sich auch im hohen Norden
Auf zwei Hallendächern auf dem Kraftwerksgelände der Stadtwerke Flensburg liefern 1.060 Photovoltaik-Module umweltfreundlichen Sonnenstrom für das Flensburger Stromnetz. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern werden rund 210.000 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr erzeugt - das reicht, um etwa 65 Haushalte zu versorgen. Gleichzeitig entlasten das Sonnenkraftwerk die Umwelt der nördlichsten kreisfreien Stadt Deutschlands um etwa 83.000 Kilogramm CO2 pro Jahr. Die Module für das Sonnenkraftwerk lieferte die Talesun Solar Germany GmbH, deutsche Tochter der chinesischen Talesun.
01.10.2012
Verbraucherzentrale hilft bei der Suche nach Energiefressern
Jedes Jahr im Herbst der gleiche bange Griff in den Briefkasten. Die Jahresabrechnungen der Stadtwerke für Strom und Gas werden zugestellt. Wem eine Kostenerstattung winkt, dem hüpft das Herz. Nachzahlungen hingegen sind besonders dann schmerzhaft, wenn man sich den Verbrauch nicht erklären kann. „Viele Verbraucherinnen und Verbraucher fragen sich angesichts der Rechnungshöhe, ob der eigene Energieverbrauch eigentlich „hoch“, „normal“ oder „niedrig“ ist“, berichtet Peter Kafke, Energieexperte der Verbraucherzentrale Energieberatung.

  

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