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31.05.2007

Gabriel: Umwelttechnik wird zur Leitindustrie

Im Jahr 2020 wird die Umwelttechnologie-Branche in Deutschland mehr Umsatz erzielen als der Kraftfahrzeug- oder Maschinenbau. Der Anteil der Umwelttechnik an der gesamten deutschen Industrieproduktion wird im Jahr 2030 auf 16 Prozent steigen, das entspricht einer Vervierfachung gegenüber 2005. Das geht aus dem neuen Umwelttechnologie-Atlas für Deutschland hervor, den Bundesumweltminister Sigmar Gabriel gestern in Berlin vorgestellt hat.

Die Studie basiert auf einer Befragung von 1.500 Unternehmen und 250 Forschungseinrichtungen, die die Unternehmensberatung Roland Berger im Auftrag des Bundesumweltministeriums durchgeführt hat. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: „Die globalen Herausforderungen wie Klimawandel oder Wasser- und Rohstoffknappheit können nur gelöst werden, wenn neue Technologien entwickelt und weltweit vertrieben werden. Deshalb ist eine leistungsfähige Umweltbranche so wichtig.“

„Deutschland ist Exportweltmeister auch in der Umwelttechnik. Im global boomenden Leitmarkt der Energieerzeugung beispielsweise halten deutsche Unternehmen einen Weltmarktanteil von 30 Prozent, allein die Unternehmen dieses Segments erwarten ein Umsatzwachstum von 27 Prozent bis zum Jahr 2009. Die befragten Umwelttechnologie-Firmen gehen davon aus, dass sie in den kommenden beiden Jahren 13 Prozent zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen werden. Ich kenne keine andere Branche mit einer so dynamischen Beschäftigungsentwicklung“, so Gabriel weiter.

Die im neuen Umwelttechnologie-Atlas „Greentech made in Germany“ dargestellten Leitmärkte hatten im Jahr 2005 ein Weltmarktvolumen von etwa 1.000 Milliarden Euro. Bis 2020 wird sich der Umsatz der Umweltindustrien voraussichtlich auf 2.200 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Die deutsche Wirtschaft ist für diesen Boom auch dank exzellenter Forschungseinrichtungen und klarer politischer Rahmenbedingungen bestens aufgestellt. Umwelttechnologie ist schon lange keine Nischenbranche mehr. Sie ist einer der wichtigsten Innovations- und Beschäftigungsmotoren der deutschen Volkswirtschaft, heißt es aus dem Bundesumweltministerium.

„Der enge Zusammenhang zwischen Umwelt, Innovation und Beschäftigung wird auch im Mittelpunkt des informellen Treffens der EU-Umweltminister stehen, das am Freitag in Essen beginnt. Dort will ich meine Vorstellungen zu einer ökologischen Industriepolitik zur Diskussion stellen. Dieses Konzept soll dazu beitragen, die nachhaltige Entwicklung global zu forcieren und zugleich Deutschland und Europa in der Weltwirtschaft besser aufzustellen und das Potential der Leitmärkte der Zukunft optimal auszuschöpfen“, erläutert Gabriel.

Im ersten Teil des Umwelttechnologie-Atlas werden sechs Leitmärkte analysiert, in denen sich ökonomische und ökologische Herausforderungen in besonderer Weise verknüpfen. Zudem werden die Entwicklung von Umsatz, Beschäftigung und Absatzmärkten untersucht und technologische Trends ebenso wie Forschungsschwerpunkte und Kooperationscluster dargestellt. Im zweiten Teil werden die Profile von 400 Unternehmen und über 100 Forschungsinstituten vorgestellt; dem schließt sich ein umfangreiches Verzeichnis mit Adressen von Firmen und Forschungseinrichtungen an. Der Umwelttechnologie-Atlas bietet somit auch ein umfassendes Serviceangebot für alle, die im Bereich der Umwelttechnologie Anbieter oder Kooperationspartner suchen.

Der Umwelttechnologie-Atlas „Greentech made in Germany“ ist im Franz-Vahlen-Verlag auf Deutsch und Englisch erschienen und kostet im Buchhandel 29 Euro.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)



  

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