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26.01.2009

IRENA-Gründung – ein wichtiger Schritt ins Solarzeitalter

Heute wird in Bonn die Internationale Agentur für erneuerbare Energie (IRENA) gegründet. Ziel der Initiative ist es, den Ausbau der erneuerbaren Energien weltweit voranzubringen. IRENA ist die erste internationale Organisation, die sich ausschließlich auf erneuerbare Energien konzentriert, und soll als Sprachrohr der erneuerbaren Energien Industrie- und Entwicklungsländer praxisnah beraten und unterstützen.

Die deutsche Initiative zur Gründung der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) erhält weltweit großen Zuspruch. Mehr als 100 Staaten haben ihre Teilnahme an der Gründungskonferenz am heutigen Montag in Bonn zugesagt. Knapp die Hälfte davon will den Gründungsvertrag unterzeichnen. Die Bundesregierung wird von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier auf der Konferenz vertreten.

Bundesumweltminister Gabriel: „Die erneuerbaren Energien bergen nicht nur enorme Potenziale für den Klimaschutz und eine sichere Energieversorgung. Eine moderne Klima- und Energiepolitik bietet auch große wirtschaftliche Chancen, das haben viele Staaten erkannt.“

Ziel der Initiative, die auch von Spanien und Dänemark aktiv unterstützt wurde, ist es, den Ausbau der erneuerbaren Energien weltweit voranzubringen und als Sprachrohr der erneuerbaren Energien Industrie- und Entwicklungsländer praxisnah zu beraten und zu unterstützen. IRENA soll eine treibende Kraft bei der zügigen Umstellung auf die Nutzung der erneuerbaren Energien werden. Es gelte, weltweit die Lücke zwischen dem enormen Potenzial der erneuerbaren Energien und deren aktuell relativ geringen Marktanteil am Energieverbrauch zu schließen, heißt es aus dem Bundesumweltministerium. Damit werde die Agentur einen wichtigen Beitrag zur Klima- und Entwicklungspolitik sowie Außen- und Sicherheitspolitik leisten.

„Die IRENA wird entscheidend sein, um den weltweiten Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen. IRENA steht aber nicht nur für erneuerbare Energien, sondern auch für mehr Entwicklungszusammenarbeit. Die Vorteile einer internationalen Agentur für erneuerbare Energien liegen auf der Hand. Sie lösen uns von steigenden Preisen der konventionellen Energien, schaffen Energiesicherheit und aktiven Klimaschutz. Auch sind sie ein wichtiger Beitrag zur Armutsbekämpfung. Es ist wichtig in allen Ländern zu verbreiten, dass Klimaschutz und erneuerbare Energien keine Last sind, sondern Gewinn für alle Menschen bringen“, so Hans-Josef Fell, Sprecher für Energie- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen.

IRENA ist die erste internationale Organisation, die sich ausschließlich auf erneuerbare Energien konzentriert. Die Agentur wird ihre Mitgliedsstaaten dabei beraten, ihre politischen Rahmenbedingungen anzupassen, Kompetenzen aufzubauen sowie Finanzierung und Technologie- und Wissenstransfer für erneuerbare Energien zu verbessern. 

Auf der Konferenz werden die Gründungsstaaten das Statut von IRENA zeichnen. Bereits einen Tag nach der Gründungskonferenz, am morgigen Dienstag, findet das erste Treffen der Mitgliedsstaaten statt. Bei der Tagung der Vorbereitungskommission, der alle Zeichnerstaaten angehören, sollen die Weichen für den raschen Aufbau von IRENA gestellt werden. Im Juni 2009 werden die Mitgliedsstaaten dann über den Sitz der Agentur entscheiden und den ersten Gründungsdirektor oder die erste Gründungsdirektorin auswählen. 

Der Gründungsprozess von IRENA wird in Deutschland vom Bundesumweltministerium und Bundesentwicklungsministerium in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt vorangetrieben. 

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Hans-Josef Fell MdB


  

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