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25.07.2011

Erneuerbare Energien: Traum-Jobs ohne Ende

Um fast zehn Prozent ist die Zahl der angebotenen Stellen im Arbeitsmarkt Umweltschutz von 2009 auf 2010 gestiegen. „Nachdem sich das Wachstum des Umweltschutz-Arbeitsmarktes im Jahr 2009 in Folge der Weltwirtschaftskrise verlangsamt hatte, hat es 2010 wieder richtig an Fahrt gewonnen“, sagt Krischan Ostenrath, Arbeitsmarktexperte im Wissenschaftsladen Bonn. Die Arbeitgeber im Bereich Umweltschutz bauten ihre Personalbestände in einem Tempo aus, das weit über dem Anstieg der gesamtwirtschaftlich Beschäftigten (+1,2 Prozent gegenüber 2009) liege, so Ostenrath.

Am häufigsten suchten Unternehmen, Verwaltungen bzw. sonstigen Institutionen in ihren Stellenausschreibungen Ingenieurinnen und Ingenieure. Grundlage der Arbeitsmarkt-Untersuchungen des Wissenschaftsladen Bonn ist eine Datenbasis von rund 76.000 Stellenangeboten, in denen zwischen den Jahren 2001 und 2010 Arbeitskräfte im Umweltbereich gesucht wurden.

Der Wissenschaftsladen Bonn wertet seit 15 Jahren wöchentlich rund 80 Tages-, Wochenzeitungen, Fachpublikationen sowie inzwischen auch mehr als 65 Internetportale auf Stellenangebote im Bereich Umweltschutz aus und stellt diese in seinem Informationsdienst „arbeitsmarkt Umweltschutz und Naturwissenschaften“ jeweils aktuell für Arbeitsuchende zusammen.

Die aktuelle Untersuchung des Wissenschaftsladen Bonn zeigt auch, wie optimistisch die Arbeitgeber im Umweltschutz-Arbeitsmarkt in die Zukunft schauen. Indikator: der geringe Anteil befristet ausgeschriebener Stellen. Im Umweltschutz-Arbeitsmarkt sind nur 19 Prozent der Stellen befristet ausgeschrieben. Im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt ist dagegen jede zweite Neueinstellung befristet. Noch deutlicher wird die optimistische Haltung der Unternehmen im Teilsegment Erneuerbare Energien: Hier wurden lediglich 4,2 Prozent der Jobs befristet ausgeschrieben.

Trotz des Fachkräftemangels stiegen 2010 die Anforderungen an die Beschäftigten weiter, wie die Auswertung der Stellenangebote deutlich macht. Mehr als 70 Prozent der Stellenangebote, so Krischan Ostenrath, richteten sich an erfahrene, 32 Prozent sogar an spezifisch berufserfahrene Fachkräfte. Ostenrath: „Insbesondere in den Erneuerbaren Energien stellen die Unternehmen heute lieber einen erfahrenen Techniker als einen Naturwissenschaftler ein, der frisch von der Hochschule kommt.“

Das heißt: Der Jobeinstieg ist für akademische Berufsanfängerinnen und -anfänger, aber auch für Quereinsteigerinnen und -einsteiger wie z.B. Geographen nicht leicht. Dennoch ist er deutlich leichter als in den Jahren zuvor. Ostenrath: „Die starke Wachstumsnachfrage bei „generalistischen“ Fachkräften wie Geographen, Biologinnen, Chemikern oder Physikerinnen ist ein Novum im Umweltschutz-Arbeitsmarkt.“

Das deutliche Stellenplus für die naturwissenschaftlichen Generalist/innen im Umweltbereich fuße aber nicht auf der dominierenden Wachstumsdynamik im Energiebereich, sondern auf der allgemein guten Entwicklung „jenseits des Tellerrands“, also bei sonstigen Dienstleistungen, Handel sowie umweltbezogener Entwicklungshilfe. 

Dagegen stagnierten die Stellenausschreibungen in den Bereichen „Planung und Verwaltung“, „Abfallwirtschaft“ sowie „Lehre, Forschung und Hochschule“. Ostenrath: „In diesen Bereichen kommen überdurchschnittlich viele Umwelt-Stellen aus dem öffentlichen Bereich. Und der hat sich offenbar auch 2010 mit Einstellungen eher zurückgehalten.“

Der Arbeitsmarkt Umweltschutz, das zeigt die Untersuchung des Wissenschaftsladen Bonn auch, ist offensichtlich kein Arbeitsfeld für Teilzeitkräfte. Während gesamtwirtschaftlich acht Prozent der Jobs Teilzeitstellen sind, wurden insgesamt bei den Stellenangeboten im Umweltschutz nur 4,4 Prozent der Jobs als „für Teilzeit möglich“ ausgeschrieben.

Quelle: Wissenschaftsladen Bonn

  

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