Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
09.06.2012

Studie: Klimalabel auf Lebensmitteln sind wenig hilfreich

Wie Lebensmittel produziert, verpackt und transportiert werden, wirkt sich auf das Klima aus. Darauf achten immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher beim Einkauf und Hersteller nutzen Klimaschutz-Argumente bei der Bewerbung ihrer Lebensmittel. Doch die derzeitige Werbepraxis mit Klimaschutz und CO2-Einsparung bei Lebensmitteln ist wenig hilfreich. Das zeigt eine im Auftrag der Verbraucherzentralen durchgeführte Studie.

Die Studie suchte gezielt nach klimarelevanten Labels und Beschreibungen und bewertete, ob sie für Verbraucherinnen und Verbraucher verständlich und nachvollziehbar sind. Drei der vier gefundenen Zeichen sind Eigenkreationen der Hersteller. Labelnamen wie zum Beispiel „CO2-neutral“ sagen den Kundinnen und Kunden ohne Vorwissen wenig. Die Unternehmen liefern teilweise unzureichende oder schwer zugängliche Informationen darüber, welche genauen Aktivitäten im Klimaschutzbereich stattfinden. Die Berechnungen sind auch für Experten nicht immer nachvollziehbar. 

Nur das „stop climate chance“-Zeichen wird von einer unabhängigen Prüfstelle vergeben. Bei diesem Label ist die Informationsbeschaffung einfach und die Klimaschutzaussage klar. Deutlich häufiger nutzen Lebensmittelhersteller das Internet, um über ihre klimarelevanten Aktivitäten zu informieren. Auf insgesamt 21 Unternehmens-Webseiten war dies der Fall. Teils liegen nur simple Aussagen vor wie „Klimaschutz hat für uns höchste Priorität“. Andere Unternehmen können ihre Klimafreundlichkeit mit unabhängigen und nachvollziehbaren Gutachten darstellen.

„Wenn Klimaschutzfragen beim Einkauf eine Rolle spielen sollen, müssen die Informationen verlässlich, verbindlich und verständlich für Verbraucherinnen und Verbraucher sein“, fordert Daniela Krehl, Ernährungswissenschaftlerin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Der Gesetzgeber muss sicherstellen, dass beworbene Aussagen zutreffen. Dazu gehört es auch, den Labelgeber und die angelegten Kriterien offenzulegen sowie deren neutrale Kontrolle zu gewährleisten. 

Eine tabellarische Zusammenfassung ist im Internet unter www.verbraucherzentrale-bayern.de zu finden.

Quelle: Verbraucherzentrale Bayern


  

Vorheriger Artikel:
Carpevigo erwirbt Beteiligung an US-Projektentwickler EarthShift Energy
Nächster Artikel:
Mit Sonnenwärme oder Sonnenstrom warmes Wasser erzeugen?

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 07.12.2019 21:18
                                                                 News_V2