Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
02.02.2013

„Energiewende-Soli nützt wenig“

Für Dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender des Energieversorgers EWE, gehen die Vorschläge von Bundesumweltminister Altmaier zur „Strompreis-Bremse“ an den eigentlichen Notwendigkeiten vorbei. Erneuerbare Energien müssten zügig in den Markt integriert werden. Um den Strompreis kurzfristig zu stabilisieren, plädiert Brinker für eine Senkung der Stromsteuer.

„Der Bundesumweltminister hat Recht, wenn er darauf hinweist, dass das EEG reformbedürftig ist, und dass es für die Akzeptanz der Energiewende entscheidend wichtig ist, ihre Kosten zu stabilisieren und gerecht zu verteilen“, erklärt Dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender der EWE AG - um hinzuzufügen: „Die aktuellen Vorschläge sind jedoch wenig geeignet, die Erneuerbaren Energien erfolgreich an den Markt zu führen.“

Das Modell müsse mit Blick auf das komplette Energiesystem und die Bereiche Strom Wärme und Mobilität grundlegend reformiert werden. „Ohne das EEG hätte der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland nicht in diesem Maße und Tempo stattgefunden. Eine Reform muss daher für die gesamte Energieversorgung die richtigen Impulse setzen. Wir können es uns nicht leisten, um kurzfristiger Effekte willen an der Oberfläche zu kratzen.“

Die wichtigste Herausforderung im Zuge der Energiewende sieht Dr. Brinker darin, die Erneuerbaren Energien in den Markt zu integrieren. Doch hierzu treffe das Papier keine Aussagen. „Das größte Problem des EEG ist, dass es am Markt vorbei fördert und gesunkene Kosten damit nicht beim Kunden ankommen. Es nützt daher wenig, weitere marktfremde Mechanismen wie einen Energiewende-Soli einzuführen oder die Zahlung der Vergütungen zu verzögern. Stattdessen müssen die Subventionen zügig durch marktbasierte Instrumente ergänzt werden.“

In immer mehr Bereichen rechneten sich Erneuerbare Energien bereits heute auch jenseits des EEG: „Windstrom kann bei einer direkten Vermarktung an Großabnehmer, die sich den Bezug auf ihre Emissionsziele anrechnen lassen können, tragfähige Preise erzielen. Und mit Sonnenstrom vom Hausdach kann ein Einfamilienhaus durch Energiemanagement- und Speichersysteme bis zu 70 Prozent seines Bedarfs selbst abdecken.“

Um den Strompreis kurzfristig zu stabilisieren und in Ruhe eine grundlegende Reform entwickeln zu können, böte sich in Brinkers Augen ein anderer Hebel: „Die Erhöhung der EEG Umlage hat dem Staat unerwartete Mehreinnahmen bei der Umsatzsteuer beschert. Eine zwischenzeitliche Senkung der Stromsteuer wäre so gesehen aufkommensneutral und hätte keine negativen Effekte auf die Energiewende.“ 

Quelle: EWE AG

  

Vorheriger Artikel:
SFV: Schluss mit den Experimenten am EEG!
Nächster Artikel:
Colexon Energy AG veröffentlicht Bewertungsgutachten

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 15.11.2019 04:42
                                                                 News_V2