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06.05.2013

Phoenix Solar Singapur setzt Megawatt-Auftrag fort

In Thailand projektiert die Solarco Co. Ltd sechs Photovoltaik Kraftwerke mit insgesamt 72 Megawatt Spitzenleistung (MWp). Mit der Planung von dreien dieser Kraftwerke in den Provinzen Suphanburi und Nakhonpathom sowie mit der Lieferung der benötigten Module, Wechselrichter und Kabel ist die Phoenix Solar Pte Ltd beauftragt, die in Singapur ansässige Tochtergesellschaft der Phoenix Solar AG (Sulzemoos).

Nachdem Phoenix Solar die Wirksamkeitsvoraussetzungen der Finanzierung ihres Lieferanteils nun erfüllt hat und diese damit gesichert ist, könne der Großauftrag, der für die Zielerreichung des Unternehmens wichtig ist und dessen Umsetzung bereits begonnen hat, wie vorgesehen fortgesetzt werden, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung. Rund 144.000 kristalline Photovoltaik Module von REC Solar und 36 Zentralwechselrichter von SMA werden nach Fertigstellung zirka 56.000 Megawattstunden Solarstrom erzeugen. Damit können rund 23.000 thailändische Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden.

Phoenix Solar Singapur wird auch bei diesem Großprojekt wieder eng mit dem thailändischen Unternehmen Process Engineering Services Co. Ltd (PESCO) zusammenarbeiten, die ihrerseits bereits auf 27 Jahre Erfahrung im Ingenieurbau für Mechanik und Elektrik verweisen können. Dabei ist Phoenix Solar Singapur für die Planung der drei Kraftwerke verantwortlich und liefert Solarmodule, Wechselrichter und Kabel; PESCO liefert die Unterkonstruktion und wird vor Ort die Bautätigkeiten ausführen.

„Wir legten hohen Wert auf ein erfahrenes Projektteam für die Umsetzung. Beide, Phoenix Solar und PESCO, genießen hier in Thailand einen sehr guten Ruf. Sie verbinden internationales Planungs- und Ingenieurs-Know-how mit langjähriger Erfahrung bei Bau und Management auf lokaler Ebene“, erläuterte Mr Pongsapat Theppratuangthip, Senior Vice President - Domestic Business Development von EGCO.

„Investoren und Finanzierer bringen dem Team von Phoenix Solar und PESCO mittlerweile großes Vertrauen entgegen, wenn es um die Planung und Errichtung hoch leistungsfähiger Solarparks geht“, freut sich Christophe Inglin, Managing Director der Phoenix Solar Pte Ltd, über die Absicherung des bereits begonnenen Großauftrags.

„Der Schwerpunkt unseres Geschäfts liegt derzeit auf den wachstumsstarken Regionen in Asien und den USA“, bekräftigte Dr. Bernd Köhler, der Vorstandsvorsitzende der Phoenix Solar AG. „Das Solarco Projekt ist Bestandteil unserer Jahresplanung, deren Erfüllung wir Schritt für Schritt wie geplant näherkommen. Wir betrachten es zugleich als solide Grundlage für weiteres Wachstum in den südostasiatischen Märkten.“ 

Dem finanzierenden Bankenkonsortium gehören die Asian Development Bank, die Kasikorn Bank und die Bangkok Bank an. Der Auftraggeber Solarco Co. Ltd ist ein Joint Venture der Yanhee Solar Power Company Limited (Yanhee) und der Electricity Generating Public Company Limited (EGCO). Die EGCO-Gruppe, Thailands erster unabhängiger Stromproduzent (IPP), ist ein an der Börse in Bangkok notierter Energieversorger, der derzeit Solarprojekte mit einer Leistung von 64 MWac betreibt. EGCO plant, sein Portfolio an erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2015 auf 300 MWac auszubauen. Yanhee ist ein erfahrener Solarprojektentwickler. Das Unternehmen war auch Mehrheitsanteilseigner am 16 MWp Solarprojekt, das Phoenix Solar Singapur bereits im August letzten Jahres ans thailändische Netz brachte.

Quelle: Phoenix Solar AG


  

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