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13.06.2013

Photovoltaik in der Türkei auf Wachstumskurs

Die Türkei hat sich für ihr hundertjähriges Staatsjubiläum viel vorgenommen, auch beim Ausbau der Solarenergie: Bis 2023 sollen Photovoltaik Anlagen und solarthermische Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 3.000 Megawatt installiert sein – Ende 2012 waren lediglich rund 3 Megawatt an Photovoltaik Kapazität installiert. Ein neuer Marktreport der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) zeigt, welche Geschäftschancen sich dadurch eröffnen und wie deutsche Photovoltaik Unternehmen diese nutzen können.

Um den Photovoltaik Ausbau zu beschleunigen, hat die türkische Regierung bereits 2011 den Einspeisetarif für Solarstrom erhöht. Außerdem gilt seit April 2013 ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren für Anlagen bis maximal 1.000 Kilowatt Höchstleistung. Diese können lizenzfrei betrieben werden. Davor galt dies nur für Anlagen bis maximal 500 Kilowatt Höchstleistung.

Die größte Endkundengruppe für Photovoltaik in der Türkei ist das Gewerbe. Einige deutsche Unternehmen sind hier bereits aktiv, zum Teil im Rahmen von Joint Ventures. Marktlücken bestehen insbesondere im Bereich Wartung und Betrieb. Deutsche Unternehmen sowie deren Produkte und Dienstleistungen genießen in der Türkei meist einen sehr guten Ruf und können dies als Wettbewerbsvorteil nutzen.

Der Report liefert praktische Informationen für einen erfolgreichen Markteinstieg. Er beleuchtet die aktuellen Entwicklungen des türkischen Photovoltaik Markts, geht auf die Marktsegmente entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein und analysiert die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Des Weiteren werden Marktzugangsbedingungen, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Förderung und Finanzierung von Photovoltaik Projekten untersucht.

Der „dena-Marktreport Türkei – Photovoltaik“ wird im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) publiziert und kann unter exportinitiative.de bis 15. Juli 2013 zum Vorzugspreis von 350 statt 390 Euro bestellt werden.

Ein weiterer dena-Marktreport zur Photovoltaik in Japan wird in Kürze erscheinen. Darin wird vor allem untersucht, wie sich die Perspektiven für Solarstrom-Projekte nach dem Atomunfall von Fukushima im März 2011 verändert haben.

Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

  

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