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03.08.2007

Erster baden-württembergischer „European Energy Award“ geht nach Lörrach

Am 30. Juli 2007 übergab Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner den ersten baden-württembergischen „European Energy Award“ an die Stadt Lörrach. Der „European Energy Award“ ist ein europäisches Zertifizierungssystem, an dem sich Städte und Gemeinden beteiligen können, die energieeffiziente Maßnahmen umsetzen und den Einsatz von erneuerbaren Energien ausbauen. Knapp 200 Kommunen sind mittlerweile zertifiziert, der überwiegende Teil in Österreich, der Schweiz und in Nordrhein-Westfalen. „Dies unterstreicht die beispielhafte Rolle der Stadt Lörrach fürs Land. In diesem Jahr werden mindestens noch drei weitere Kommunen im Land folgen“, so Gönner.

„Die Stadt Lörrach hat beim kommunalen Klimaschutz Pionierarbeit geleistet. Ein gutes Beispiel für viele Kommunen im Land“, lobte Umweltministerin Tanja Gönner. So seien beispielsweise die jährlichen CO2 Emissionen der städtischen Gebäude seit Beginn des Zertifizierungsprozesses im Jahr 2001 um 20 Prozent reduziert worden. Bisher hätten sich mehr als 20 baden-württembergische Kommunen an dem europäischen Zertifizierungssystem beteiligt und somit ihr gestiegenes Energiebewusstsein zum Ausdruck gebracht. „Lörrach hat als erste Kommune die Voraussetzungen für die Übergabe des European Energy Award erreicht“, so die Ministerin. Sie hätte als Vorreiter für weitere Städte und Gemeinden die Verbesserung der Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien als Zukunftsthemen erkannt und umgesetzt.

Der European Energy Award biete eine Plattform, Informationen und Erfahrungen auszutauschen und voneinander im Wettbewerb um zukunftsweisende Energie- und Klimaschutzkonzepte zu lernen, betonte Tanja Gönner. Die Einführung des European Energy Award sei vom Umweltministerium mit insgesamt rund 200.000 Euro gefördert worden und wird jetzt im Rahmen von Klimaschutz-Plus mit 8.000 Euro für jede teilnehmende Kommune gefördert. Mit dieser Förderung solle der European Energy Award in Baden-Württemberg in die Fläche gebracht und so die Energieeffizienz in Landkreisen, Städten und Gemeinden gesteigert werden. Europaweit würden sich inzwischen rund 400 und in Deutschland knapp 100 Kommunen beteiligen.

Die Potenziale zur Einsparung von Energie in den Städten und Gemeinden seien bei Weitem nicht ausgeschöpft, so die Umweltministerin. „Vor allem bei den zahlreichen älteren kommunalen Liegenschaften wird noch Energie vergeudet.“ So werde das wirtschaftliche Einsparpotenzial allein im Bereich der kommunalen Liegenschaften auf rund 30 Prozent beziffert. Dies entspreche landesweit Energiekosten in Höhe von jährlich rund 100 Millionen Euro. Bei dem Zertifizierungsverfahren werden die Bereiche kommunale Liegenschaften, Versorgung und Entsorgung, Mobilität, Entwicklungsplanung, interne Organisation und Kommunikation einer Bewertung unterzogen.

Beim Klimaschutz habe sich das Land ehrgeizige Ziele gesteckt, so Tanja Gönner. „Wir streben an, den Kohlendioxidausstoß um jährlich zwei bis vier Millionen Tonnen zu verringern. Dabei brauchen wir engagierte Mitstreiter. Dazu gehören die Städten und Gemeinden. Auf sie zählen wir.“ Zur Unterstützung der Kommunen werde das Landesnetzwerk regionaler Energieagenturen weiter ausgebaut, kündigte Gönner an. „Die Agenturen sind auf der örtlichen Ebene wichtige Ansprechpartner und Impulsgeber.“

Landesweit gibt es zwischenzeitlich zwölf Energieagenturen, weitere befinden sich noch in der Gründungsphase. Außerdem fördere das Land mit dem Klimaschutz-Plus-Programm Investitionen von Kommunen wie auch Kirchen und Unternehmen zur Verringerung des Kohlendioxidausstoßes. Für jede eingesparte Tonne Kohlendioxid gebe es einen Zuschuss von bis zu 50 Euro. „Vorrangiges Ziel ist es, den Kohlendioxidausstoß zu verringern. Daran orientiert sich die Förderung“, so Gönner. Auf welche Weise die Minderung des Kohlendioxidausstoßes erreicht werde, sei dagegen zweitrangig. „Wir schreiben weder einen Anlagentyp noch eine Maßnahme vor. Das ermöglicht individuell maßgeschneiderte Sanierungskonzepte, die an den vorhandenen Möglichkeiten ausgerichtet sind.“

Quelle: Umweltministerium Baden-Württemberg

  

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