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28.03.2006

DIHK mit eigenen Energie-Leitlinien in Energiegipfel

Angesichts der Teilnehmerliste zum geplanten Energiegipfel der Bundesregierung äußerte der Bund der Energieverbraucher schon mehrfach Bedenken. Möglicherweise nicht ganz unberechtigt, wie die heutige Vorstellung eigener Energieleitlinien des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) zeigt. Aus Sicht des DIHK braucht Deutschland einen „marktgesteuerten Energiemix“. „Staatliche Dauersubventionen für erneuerbare Energien“ jedenfalls lehne man ab. „Alternative Energien ...

... müssen sich im Wettbewerb bewähren“, erklärte DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun bei der Vorstellung der Leitlinien am Dienstag in Berlin. Darin spricht sich der Deutsche Industrie- und Handelskammertag zudem für eine Verdopplung der Ausgaben für die Energieforschung bis zum Jahr 2015, mehr Energieeffizienz und geringere Energiesteuern aus. 

In einer Umfrage der Industrie- und Handelskammern unter 1100 Unternehmen hielten 71 Prozent der Befragten den unter der rot-grünen Bundesregierung vereinbarten Atomausstieg für „nicht gerechtfertigt“. Lediglich elf Prozent der Firmen sprachen sich dafür aus. Etwa jedes dritte Unternehmen kritisierte die gegenwärtige Förderung für erneuerbare Energien als zu hoch. Auch der DIHK-Präsident lehnte staatliche „Dauersubventionen“ für erneuerbare Energien ab. 

„Wir brauchen einen marktgesteuerten Energiemix“, betonte Braun. Dabei müsse man eine Verlängerung der Restlaufzeiten für Kernkraftwerke „zumindest überprüfen“. Es sei allerdings „kein Muss“, die Zukunft der Atomkraft direkt auf dem für den 3. April geplanten Energiegipfel zu thematisieren. „Erst in den Arbeitsgruppen wird die Atomenergie irgendwann auf den Tisch kommen müssen“, sagte Braun. 

Der Bund der Energieverbraucher dagegen kritisiert, dass Frau Merkel „fast nur Vertreter der Atom- und Energiekonzerne sowie der energieverbrauchenden Industrie“ zum Energiegipfel geladen hat. 

Teilnehmen werden beim Energiegipfel im Bundeskanzleramt am 3. April neben der Bundeskanzlerin voraussichtlich Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD), Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU), Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU), Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), der Chef des Bundeskanzleramtes, Thomas de Maizière (CDU), der Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Volker Hauff, Frank Alsbeck (Solarworld AG), Wulf H. Bernotat (E.ON), Wilhelm Bonse-Geuking (BP), Utz Claasen (EnBW), Jürgen Hambrecht (BASF), Klaus-Ewald Holst (VNG), Klaus Kleinfeld (Siemens), Stephan Kohler (dena), Edda Müller (Bundesverband Verbraucherzentrale), Klaus Rauscher (Vattenfall Europe), Harry Roels (RWE), Heinz-Peter Schlüter (Trimet Aluminium), Ulrich Schmack (Schmack Biogas), Hubertus Schmoldt (IG BCE), Ekkehard Schulz (ThyssenKrupp), Klaus Töpfer (UNEP), Joachim Treusch (Forschungszentrum Jülich), Martin Viessmann (Viessmann Werke), Gerhard Widder (MVV Energie), Aloys Wobben (Enercon) und Dieter Zetsche (DaimlerChrysler). 

Quelle: verivox, dpa, Bund der Energieverbraucher 

Autorin: Petra Forberger für www.solarportal24.de









Wenige Tage vor dem Energiegipfel mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich die deutsche Wirtschaft für mehr Wettbewerb auf dem Strom und Gasmarkt und einen Energiemix unter Einbeziehung der Atomkraft ausgesprochen. Noch in diesem Jahr müsse die Regierung ein verlässliches und nachhaltiges Energiekonzept vorlegen, sagte DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun bei der Vorstellung eigener Energie-Leitlinien am Dienstag in Berlin. Darin spricht sich der Deutsche Industrie- und Handelskammertag zudem für eine Verdopplung der Ausgaben für die Energieforschung bis zum Jahr 2015, mehr Energieeffizienz aus und geringere Energiesteuern aus.

„Wir brauchen einen marktgesteuerten Energiemix“, betonte Braun. Dabei müsse man eine Verlängerung der Restlaufzeiten für Kernkraftwerke „zumindest überprüfen“. Es sei allerdings „kein Muss“, die Zukunft der Atomkraft direkt auf dem für den 3. April geplanten Energiegipfel zu thematisieren. „Erst in den Arbeitsgruppen wird die Atomenergie irgendwann auf den Tisch kommen müssen“, sagte Braun.
In einer Umfrage der Industrie- und Handelskammern unter 1100 Unternehmen sagten 71 Prozent der Befragten, der unter der rot-grünen Bundesregierung vereinbarte Atomausstieg sei nicht gerechtfertigt. Lediglich elf Prozent der Firmen sprachen sich dafür aus. Etwa jedes dritte Unternehmen kritisierte die gegenwärtige Förderung für erneuerbare Energien als zu hoch. Auch der DIHK-Präsident lehnte staatliche „Dauersubventionen“ für erneuerbare Energien ab. „Alternative Energien müssen sich im Wettbewerb bewähren“, sagte er.

Quelle: verivox, dpa


  

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