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03.01.2006

Stromanteil aus erneuerbaren Energien gestiegen

Wie der Bund der Energieverbraucher meldet, hat sich der Anteil des Stroms, der nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) vergütet wird, in den vergangenen zwölf Monaten von 8,48 Prozent auf voraussichtlich 10,68 Prozent erhöht. Laut einem aktuellen Papier des Bundesumweltministeriums ...

... sei der Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien wie Sonne Wind oder Wasser am gesamten Energiemix in 2005 um mehr als 20 Prozent gestiegen. Weiter geht aus dem Papier hervor, dass die Förderung von Strom nach dem EEG in diesem Jahr 58 Millionen Euro weniger gekostet hat als 2004. Somit sind die Kosten für Strom aus erneuerbaren Energien erstmals gesunken.

Der Bund der Energieverbraucher weist darauf hin, dass damit die negativen Prognosen mancher Lobbyverbände, die für Strom aus erneuerbaren Energien steigende Kosten vorausgesagt hatten, widerlegt seien. Im Gegenteil könne davon ausgegangen werden, dass erneuerbare Energien die Verbraucher bald entlasten würden.

Als weiteres Indiz hierfür wertet der Bund der Energieverbraucher die kürzlich vom Bundesverband Windenergie bekannt gegebenen Zahlen. Dieser vermeldete, dass Strom aus Windenergie – er hat den größten Anteil am EEG Mix – im Jahr 2005 um 300 Millionen Euro günstiger geworden ist. Insgesamt haben somit heimische erneuerbare Energien in den vergangenen zwölf Monaten Öl-, Kohle- und Gasimporte im Wert von 3 Milliarden Euro unnötig gemacht.

Quelle: Bund der Energieverbraucher

Autorin: Petra Forberger für www.solarportal24.de



  

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