Im solarportal24-Linkverzeichnis finden Sie schnell, einfach und kostenlos kompetente Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen rund ums Thema Solarenergie, Erneuerbare Energien und mehr.
Architekten (22)
Berater (61)
Energieagenturen (9)
Finanzierung (17)
Forschung & Entwicklung (3)
Fort- und Weiterbildung (3)
Großhändler (54)
Handwerker (207)
Händler (69)
Komplettlösungen (22)
Medien (7)
Montagegestelle (7)
Planer (42)
private Solarseiten (15)
Solarhersteller (64)
Solarversicherungen (15)
Verbände/Vereine (13)
Versandhandel (15)
Ökologisch Bauen (12)
Mitmachen
Login / Eintrag ändern


Zurück zu den Nachrichten... Diesen Artikel ausdrucken
31.07.2006

So wirds nichts mit dem „Klima-Wandel“

Eine der Hauptursachen der ungebrochen hohen CO2 Emissionen ist der Verkehr. Als „völlig unzureichend“ hat deshalb der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) das von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee vorgelegte Konzept eines Masterplans für Güterverkehr und Logistik kritisiert. Es sei allein auf die Steigerung von Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum der Straße ausgelegt und lasse Umwelt- und Klimaschutz komplett außen vor. Laut Masterplan sollen Umweltstandards nur dann berücksichtigt werden, wenn sie den kurzfristigen Interessen der deutschen Wirtschaft nicht im Wege stehen.

Werner Reh, BUND-Verkehrsexperte: „Der von Tiefensee vorgelegte Masterplan enthält nichts als Sprechblasen für eine wachstumsorientierte Verkehrspolitik. Wie selbstverständlich wird er ausschließlich mit und für die Wirtschaft erarbeitet und dient der Abschaffung politischer Steuerungselemente. Güterverkehr stellt jedoch eine gesamtgesellschaftliche Gestaltungsaufgabe dar, für die die Politik den Rahmen setzen muss. Hätte man bei der Ausarbeitung des Masterplans neben der Wirtschaft auch die Zivilgesellschaft beteiligt, wäre sicher mehr als ein schmalspuriges Wirtschaftsförderprogramm herausgekommen.“

Anstatt klare Prioritäten für den umweltfreundlichen Verkehrsträger Schiene zu setzen, wolle Tiefensee alle Verkehrsträger gleichzeitig ausbauen. Damit verkenne er das effizienzsteigernde Potenzial ökologischer Logistik. Autoverkehr, Ölverbrauch und Klimagas Emissionen würden so weiter zunehmen und die Bahn als Gütertransportmittel an Attraktivität einbüßen.

Der BUND forderte den Verkehrminister auf, den Masterplan massiv nachzubessern und die Zivilgesellschaft zu beteiligen. Für einen nachhaltig effizienten Güterverkehr sei die im Bundesverkehrswegeplan angekündigte Verdopplung des Schienenverkehrs unverzichtbar. Dafür seien massive Investitionen in die Schiene nötig. Ebenso dringlich seien eine bessere Schienenanbindung der Seehäfen und der Verzicht auf Prestigeprojekte wie die Fehmarnbeltquerung oder die Neubaustrecke Nürnberg - Erfurt.

Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

  

Vorheriger Artikel:
Die Energiewende muss kommen!
Nächster Artikel:
Europäische Ökoenergieverbände fordern mehr Forschungsgelder

Newsarchiv

Mai 2019 April 2019 März 2019 Februar 2019 Januar 2019 Dezember 2018 November 2018 Oktober 2018 September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018 April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017 Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016 Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015 November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015 Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015 Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014
 



  solarportal24.de Impressum | Neue Einträge | Top Links | Top Partner | 19.01.2021 07:08
                                                                 News_V2